Donnerstag, Dezember 23, 2010

Rechenbeispiel

Man nehme: -Scorpion HKII-2221-8 -Align 35A ESC -Li-Po NoName 1800mAH 20C-25C und wundere sich, wieso die Drehzahl ständig vom ESC heruntergeregelt wird. Der Scorpion verbraucht maximal 45 Ampere. Ich fliege Idle1 mit 75%, Idle2 mit 95% der maximalen Drehzahl. Ein einfacher Dreisatz ergibt folgendes: Bei 100% fliesst 45A, bei 75%, also Idle1, 33,75 Ampere. Kein Problem für den ESC. Idle2 mit 95% entspricht einem Dauerstrom von 42,5 Ampere. Der ESC kann kurzfristig 45Ampere liefern, aber wie sieht es mit dem Akku aus? 1800mAh * 25(C) kurzzeitig gerade 45 Ampere. Weil (ja ich weiss) es sich um kein Qualitätslipo handelt und sowieso nicht immer Peak geflogen werden kann, ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen: Der Akku mag die Ströme nicht liefern. Ich versuchte es dann mit einem Thundertiger mit 2100 und 20-25C, heisst 42- 52.5 Ampere. Und siehe da, erst wenn der Akku sich zu Ende neigt, wird die Drehzahl pulsierend vom ESC gesteuert. Nun habe ich neue Akkus bestellt, die bis 30C liefern können. Das sollte dann wieder funzen.

Samstag, November 13, 2010

Umbau auf 2,4GHz Jeti aller T-Rex Modelle

Ende Oktober konnte man bei Lindinger in Österreich 10% Bestellrabatt abholen. Da der Eurokurs schon sehr tief war und die Mehrwertsteuer Lindinger schon bei Bestellung abzog, war es eine Supergelegenheit endlich auf das neue Funksystem meine Graupner MC-22 umzurüsten. Also bestellte ich von Jeti das TU2 Sendermodul und die Antennenbefestigung für den MC-19 Sender, der wunderbar auch für die MC-22 verwendet werden kann plus die Jetibox Mini, die beim entstehen dieses Berichtes noch nicht bei mir angekommen ist. Bei den beiden grossen T-Rex 600 bestellte ich den Jeti Duplex R6 Empfänger mit separater Hochstromzuführung, beim T-Rex 450 ohne, weil der Strom dort vom der Motorensteuerung kommt. Beim T-Rex 250 bestellte ich den Duplex R6 für Indoor mit den kleinen JST-Stecker Der Einbau des TU2 Sendermoduls war einfach, es kursieren im Internet verschiedene Anleitungen dazu. Generell demontiert man die alte 40-Mhz Antennenhalterung und das entsprechende Sendermodul. Stattdessen setzt man den gekauften Antennenadapter für die MC-19 ein und schraubt das 2,4GHz TU2 Modul an den freigewordenen Senderplatinenplatz. In 30 Minuten ist das erledigt.
Der Hochstromstecker bei den R6 Empfänger ersetzte ich durch normale JR/Graupner Buchsen, die man in jedem Modellfachgeschäft beziehen kann. Ich habe noch keine Hochstromservos im Einsatz und die Stromversorgung basiert immer noch auf die besagten JR/Graupner Stecker/Buchsen. Im T-Rex 600 Nitro platzierte ich den Empfänger auf der 'Nase' und bohrte zwei Löcher, um eine Antenne vertikal zu platzieren, die andere legte ich horizontal nach hinten.
Beim T-Rex 600 E dagegen platzierte ich ihn wie der alte 40MHz Sender hinten , eine Antenne zeigt vertikal gegen unten, der andere horizontal.
Der Einbau des Empfängers beim T-Rex 450 ist vorne, ich bin mir aber nicht sicher, ob der dort gut platziert ist, die Antennenausrichtung ist nicht optimal. Der Mini R6 Indoor für den T-Rex 250 ist noch nicht platziert, bin dort dran, die vorhandenen JR/Graupner Stecker gegen die Mini-JST wie man sie bei http://www.top-model.ch/ bekommt, zu ersetzen.
Zurück zum Sender. Ich musste dort den Gyro-Empfindlichkeitskanal mittels freiem Mischer auf Kanal 5 umleiten. Nur so konnten die Modelle mit den Sechskanalempfänger Duplex R6 geflogen werden. Hier die Bildsequenz für die Mischerprogrammierung:
Der Reichweitentest bei den grossen Modellen war sehr positiv, den T-Rex 600 E flog ich unmittelbar danach ohne Probleme. Die immer wieder angesprochene 'direktere' Lenkung der Modelle konnte ich nicht nachvollziehen. Vielleicht lag es daran, dass ich vormals mit SPCM flog, keine Ahnung. Insgesamt bin ich mit den Jeti Komponenten hinsichtlich Einbau und erste Inbetriebnahme sehr zufrieden. Ich muss bei allen Antennen noch ein Silikonschlauch als Antennenscheuerschutz anbringen.

Samstag, August 21, 2010

Wieder mal auf der Piste - Und der Heli kippte um

Zugegeben, in den letzten vergangenen sechzehn Monaten war ich fast nie mehr am fliegen. Heute versuchte ich es wieder mal auf einem netten Plätzchen am Waldrand, der die Sonne zumindest bis so um sechs Uhr abends zurückhält. Also flog ich mit meinem Nitro ein paar Runden und bemerkte nicht, dass die Tankfüllung zuneige geht mit dem Effekt, dass ich autorotierend den Heli mehr oder weniger in der Wiese landen musste. Erschwerend war der Umstand, dass sich der Heli gegen mit bewegte. Leider war der Untergrund nicht eben genug, sodass sich der T-Rex kurz bevor die Rotorblätter stillstanden zur Seite neigte und Umkippte. Der Schaden war gering, die Hilfspaddelstange hatte sich kaum merklich verbogen. Bei der weiteren Überprüfung fand ich noch abgesplitterter Lack der Hauptrotorblätter. Ob sie tatsächlich von diesem Umkipper stammen oder mal vor langer Zeit entstanden, zum Beispiel durch herumfliegende Steine, weiss ich nicht. Hauptrotorwelle und Blattwelle waren in Ordnung. Noch bleibt mir die Heckrotorwelle zu kontrollieren. Also geringer Schaden. Die Flüge selber fühlten sich wie zu den Anfängen an; die Lagekontrolle war ungewohnt und ein paarmal war ich mir nicht mehr sicher, wie der Heli in der Luft lag. Fazit: Hätte schlimmer sein können und mehr Training steht an.

Donnerstag, Mai 21, 2009

Neuer Flugplatz - Einen entscheidenden Schritt weiter

Habe per Mail die Behörden über den neuen Flugplatz informiert und einen positiven Bescheid bekommen. Leider sind sie aber nicht genau auf meine Fragen eingegangen, sodass ich nicht genau weiss, ob ich das Auto beim Fluggelände parkieren darf oder nicht. In den nächsten Tagen starte ich ein Telefongespräch mit der Gemeinde, um das zu klären.

Samstag, Mai 16, 2009

Zuviele Flieger, zuviel Lärm - neuer Flugplatz in Aquise

In der Ebene wo ich trainiere hat es mir zuviele Hobbyhelikopterflieger, die sich einen Deut um Lärm und Umwelt scheren. Zwischen Hauptstrasse, Joggern, Kleinkindern und Velofahrer fliegen sie wie ein aufgeschreckter Bienenschwarm umher. Kein schönes Fliegen, einfach Vollgas. Für mich Zeit, nach einen neuen Platz ausschau zu halten. Ein Platz, der unmittelbar am Wald liegt, sodass einerseits Wind und die Sonne den Flug nicht beeinträchtig. Natürlich auch fernab von befahrenen und bevölkerten Strassen und Wege. Ich glaube ich habe sowas gefunden. Der Landwirt, dem das Land gehört, hat nichts dagegen, sogar ein Wiesenstück zum Starten und Landen hat es. Da kann ich auch mal Ringe aufnehmen oder ähnliches Üben. Unmittelbar dahinter ist zwar ein Wanderweg, der ist aber fast nicht frequentiert und ausserdem durchquere ich ihn nicht beim fliegen. Zusätzlich habe ich noch eine wunderbare Sicht in die Glarner Alpen. Nächste Woche setze ich mich mit dem Polizeivorsteher in Verbindung um abzuklären, wie ich mit dem Auto dorthin komme. Die letzten zweihundert Meter sind Privatweg und abzuklären ist, ob, weil der Landwirt mir sein Land gibt, ich dadurch zumindest die Anfahrtrechte bekomme.

Samstag, Mai 09, 2009

Cool geflogen aber abgestürzt

Nachtrag vom vergangenen Donnerstag, wo so ziemlich alles klappte: Beim Nitro verringerte ich von 76 auf 67 das maximale Throttle für den Flugmodus 1 und Flugmodus 2. Aber der Motor des Rex 600 Nitro wurde immer noch zu heiss. Im Winter kriegte der ja kaum temperatur. Also bedurfte es vier Klicks am Vergaser, um ihn im oberen Drehzahlbereich nicht abmagern zu lassen. Ich schaue mal beim der nächsten Gelegenheit, ob ich das maximal Throttle wieder erhöhen muss. Gehe auch davon aus, dass nun ich im unteren Drehzahlbereich den Motor magerer stellen muss, weil die Hauptdüse auch die Teillastdüse beeinflusst. Sehen wir mal. Mit dem Elektro gingen Rollen und Loopings sehr gut, Rückwärtsfliegen ebenso. Überschläge waren auch drin. Da wurde ich so mutig, und versuchte den Heli auf den Rücken zu halten. Zwei Meter fehlten vom Boden, um ihn abzufangen, immerhin knallte er nicht voll in den Boden, sondern wurde erstens durch meine fast gelungenen Auffangversuche in der Sinkgeschwindigkeit abgefangen und landete zweitens im hohen Ackergras. Danke an meinen Landwirt. Die Suche war dann eine andere Sache. Defekt sind auf den ersten Blick Rotorenblätter, Hilfspaddelstange, ein Servo, Hauptrotorwelle, Landegestell, die Hauptplatte und die Antriebszahnräder. Selbst der Akku überlebte den Sturz unbeschadet. Heckrohr, Haube etc. Aber es war hammergeil wie es sich flog.

Samstag, April 25, 2009

Flugwetter!

Raus in die Natur. Es bläst manchmal ein Wind, wenn man so motiviert ist ist das kein Hindernis. Als erstes kam der T-Rex 600 EP dran. Das Heck gleitete nach links weg. Der Fehler war dann schnell gefunden, als der Heli vor sich hin 'pulsierte': Ich hatte vergessen den eingebauten Akku aufzuladen. Neuer Akku, neues Glück. U-Turns um zu sehen, wie das Heck nun mit den neuen Curtis Youngblood 95mm Blätter eintrastet. Besser als mit den Align CFK Blätter, sofern der Stoppunkt mental nicht verpasst wird. Seit langem übte ich wieder mal Rollen von links nach rechts und von rechts nach links. Loopings gingen auch gut vonstatten. Pause. Der T-Rex 600 Nitro ausgepackt, Maximalpitch für die zweite Flugphase von 71 auf 75 erhöht und eine Kehrwendung bei der Landung mehrmals probiert, bis es klappte. Die zweite Tankfüllung wollte dann irgendwie nicht richtig Leistung abgeben. Ich meinte schon zu erkennen, dass sich das Nitro im Tank dunkler gefärbt hat und die erste Tankfüllung viel mir vorallem durch den sehr niedrigen Leerlauf auf. Entweder ist das Nitro schlecht oder die Zündkerze hinüber. Gestern bekam ich ein das neue Thundertiger TP-1010C als Garantieaustausch retour. Ich lade gerade parallel mit dem Graupner Ultramat zwei Li-Po mit 4800 resp. 5000mAh an einem 20 A Speisegerät von Graupner ohne Probleme. Echt Klasse, wenn man zwei Ladegeräte hat.

Donnerstag, April 23, 2009

Zwischenbilanz T-Rex 250 und neu T-Rex 450

Ich flog tatsächlich schon im Headingmodus mit dem T-Rex 250. Es pendelt aber leider bei leichtem Wind schon heftig. Da muss ich mit der Gyroempfindlichkeit erneut experimentieren. Liegt es an der Grösse oder an dem Gyro, dass das so heikel ist? Zugegeben, bei meinem ersten Kleinhubschrauber Marke Walkera 52 funktionierte der Gyro auch nicht prächtig, aber der war ja auch sehr billig. Den T-Rex 450 habe ich seit langem wieder mal fliegen lassen, erstmal seit ich den Empfänger und den BEC verlegt habe. Komischerweise ist die Drehzahl höher bei gleicher Fernsteuerungseinstellung, das Gefühl sagt, dass der Motor jetzt die richtige Leistung abgibt. Vormals war meine Gaskurve fast bei 100% angelangt und ich hatte nicht das Gefühl, dass die Leistung zum knallen wäre, daher besorgte ich mir dann auch einen stärkeren E-Motor. Drehzahl wurde verringert, nicht ohne das Originalsetup zu speichern. Das plötzlich hörbare Gekreische vom Hauptantriebsrizel konnte ich mit Vario Titanfett abstellen. Die Pitchkurve passte ich auch an, jetzt ist das Teil richtig giftig. Bei Resonanz schüttelt die Kiste arg, zum Glück liegt diese Drehzahl unterhalb der Mindestflugdrehzahl. Zu harte Dämpfergummis könnten eine Ursache darstellen.

Montag, April 13, 2009

Align T-Rex 250 Heckzucken beseitigen

Wie in einem vormaligen Blogeintrag angesprochen zuckte das Heck des T-Rex 250 wild hin und her. Diverse Foreneinträge zeigen mögliche Abhilfen auf:
  • Gyroempfindlichkeit reduzieren
  • Neuer Heckrotor von Align einbauen
  • Gyro von der Gyroplatte direkt auf das Helichassis befestigen
  • Heckrotor mit Carbongehäuse verbinden um statische Aufladungen zu verhindern
Bis auf das letzte habe ich alles gemacht, aber erst nachdem ich im Stellermodus die von Align in der Bedienungsanleitung angegebene Pitch- und Throttelkurve einprogrammiert und danach leicht modifiziert hatte, schwänzelte das Heck nicht mehr. Allerdings betreibe ich den Gyro noch im Normalmodus, den Headinghold werde ich später dann einschalten. Grunddaten:
  • Null Grad Pitch bei Mittelstellung der Graupner MC22 Pitchsticks
  • Gegenüber Align für die normale Flughphase leicht erhöhte Throttlewerte, sodass die Kopfdrehzahl einigermassen gleich bleibt und so der Gyro auch besser arbeiten kann
  • Carbonhauptrotorblätter
  • Die Standard Viereck Heckrotorblätter von Align
In den nächsten Testszenarien werde ich die zweite und dritte Flugphase für den T-Rex 250 trimmen und danach den Headinghold Modus austesten.

Samstag, April 04, 2009

Aprilwetter hält nicht vom testen ab

Drei Helis, drei Probleme die zu lösen sind: T-Rex 250: Nach dem Crash vom 8. März ist er bereit für die letzten Einstellungen T-Rex 600 Nitro: Wurde letztes Mal zu warm, vier Klicks mehr geöffnet, mal sehen, wie er sich schlägt. T-Rex 600 EP: Heck rastet bei schnellen Pirouetten nicht exakt ein. Der T-Rex 250 ..konnte nicht reusieren: Das Heck zuckte herum und der Heli drehte sich auch mal aus eigener Initiative um 180 Grad. Drei Ursachen kommen für das Heck in Frage: Zu hohe Gyroempfindlichkeit. Eine Reduzierung um 20 Prozent brachte keine Verbesserung mit sich. Die zweite Ursache könnte mit dem unfreiwilligen Heckschwenker um 180 Grad zusammenhängen: In diversen Foren wird berichtet, dass das Heckrotorblattlager bei hohen Umdrehungszahlen blockiert. Am Abend wechselte ich die komplette Einheit gegen eine verbesserte Version und siehe da, zumindest konnte der eine alte Heckrotorhalter kaum mehr bewegt werden. Wenn das Heck nun immer noch schwänzelt, muss ich wohl noch den Antriebsriemen auswechseln. T-Rex 600 Nitro Motor wird kaum mehr warm, vielleicht sogar zuwenig warm? Der Headertank verrichtet seinen Dienst gut, ich habe das Gefühl, dass der Motor gegen Ende eines Fluges deutlich weniger abmagert. Zwischendurch stotterte der Motor, qualmte, kam kaum auf Touren. Dies könnte entweder am sechsmonatigen Nitro liegen oder an der Kerze. T-Rex 600 EP Wie vermutet brachte die Drehung des GY401 um 180 Grad nichts. Dagegen die Einstellung des Delay am Gyro: Bei 70 war der Rastpunkt sehr schwammig, um 30 gut, bei 0 noch ein bisschen besser. Trotzdem, so richtig zufrieden bin ich damit nicht weil das mit dem Delay schon komisch ist: Futaba meint, man solle bei Digitalservos den Delay bei Null belassen, andere praktische Beispiels raten bei diesem Problem den Delay zu erhöhen. Ich muss wohl genauer nachforschen. Werde mir noch ein Set von Curtis Youngbloods 95mm Heckrotorblättersatz besorgen und dann nochmals testen.

Sonntag, März 08, 2009

Kleine Helis sind nichts für mich

Eine Erkenntnis, die ich schon mal hatte. Irgendwie lässt mich das ganze trotzdem nie los. Und ausserdem, was kann den der T-Rex 250 dafür, wenn ich einen Tropfen Schraubenkleber vergesse auf die Heckrotornabenbefestigung zu träufeln? Nichts. Und was kann der T-Rex 250 dafür, dass ich die Anzeichen dafür der Elektronik und möglichen schwergängigen Kugelpfannen zuschiebe? Ich war richtig begeistert, als ich einen Kugelkopf mit Hartlot auf einer Aluminiumstrebe befestigte und die Kugelpfannen am T-Rex damit leichtgängiger gestaltete. Sei's drum, auch wenn der Kleine bislang seine wahren Talente in der kurzen Zeit kaum zeigen konnte, ich denke wir werden Freunde werden, ob kurz oder lang.

Mittwoch, Februar 04, 2009

Schöner Tag zum fliegen - und um Herzklopfen zu kriegen

Wintersportfans werden entsetzt die Hände vor dem Kopf zusammenschlagen wenn sie von mir hören, dass es schon angenehm wärmer war als vor Wochen. Die Sonne scheint auch immer länger, ideal für ein Vor-vor-frühlingsfliegen. Ideale Sicht, Sonne im Rücken, los gehts. U-Turns bis weit in den Himmel hinauf. Könnte für einen grossen Looping reichen. Aber zuerst doch mal ein paar Rollen. Letztmals hatte ich die mit dem grossen Gerät vor über einem Jahr gemacht. Die erste Rolle von rechts nach links kam gut, die nachfolgenden sehr Eierförmig. Die Nase war immer beim Anflug zu weit unten und Negativpitch zuwenig vorhanden. Aber wie lautet doch eine der Flugregeln: Immer genügend Höhe haben. Das Herz klopfte nun schon bisschen mehr, also kamen die Loopings dran. Richtig grosse, geschätzte 20 - 30 Meter Durchmesser, ideal. Auch hier gelang der erste am besten, die nachfolgenden verloren so schnell an Schwung, dass es Überschläge wurden. Das Quietschen war seit dem Austausch des festgefahrenen Freilaufs weg. Kommt der nächste Heli dran, mein Lieblingsheli. Und da geschah das Missgeschick, dass ich zu lange oben blieb und er mangels Nitro in der Luft abstellte. Mensch, ich kriege noch einen Herzinfarkt. Nur unebene Wiese, der plane Weg zu weit weg, das reicht nie für eine Autorotationslandung. Also schnell Schnauze gegen den Boden, damit die Hauptrotorblätter an Geschwindigkeit und Energie dazugewinnen. Das ist das Positive. Das Negative: Man stürzt den Heli förmlich dem Boden zu. Drei Meter ab Boden fange ich den Heli ab, indem ich die Rotoerblätter anstelle, wie wenn ich steigen würde. Ein bisschen zu viel, korrigiert, und er kommt gegen den Boden. Nur bloss die Nase ein bisschen mehr herunterdrücken, damit der Heli nicht hinten am Heck aufschlägt und die ganze Armatur beschädigt wird. Klappt. Steht! Landegestell vorne geknickt, aber sonst alles heile. Cool. Simulationstraining am PC hat sich gelohnt. Ich muss mehr Motorausfälle üben, ist faszinierend so zu landen, wenn es klappt.

Donnerstag, Dezember 18, 2008

Willkommen Align T-Rex 250, Adieu Walkera 52

Ich sage nicht, dass ich ein Fan von Align bin oder mich gerade in einer Sammelwut befinde. Es ist doch so: Man ist irgendwo unterwegs und möchte einfach nur mal kurz ein paar nette Kunststücke mit einem Heli machen. Aber leider hat es keinen Platz weder im Auto noch Flugplatz für einen ausgewachsenen T-Rex 600. Der Align T-Rex 405CF mit seinem Scorpionmotor geht da schon eher, mit dem kleinen Align T-Rex 250 CF dagegen kein Problem. Er ist grösser als der Walkera 52, aber auch um ein mehrfaches edler und beständiger. Der Rex 250 reiht sich in die Helikoptergarde von GAUI EP200 v2, SJM 250 etc. ein, die trotz ihrer Minimalsabmessung vollvertig daherkommen. Bleibt man einem Hersteller über alle Modelle treu, erfährt man mehrere Vorteile. Im Aufbau wie auch im Betrieb spart man eine Menge 'Lehr'-Zeit, weil das Konzept und die Komponenten einem geläufig sind. Über Weihnachten / Neujahr werde ich den kleinen neben dem reparierten T-Rex 450 in Betrieb nehmen und den Walkera 52 verschenken.

Montag, November 17, 2008

Nitro, Rollen, Rückwärts-Turns und Loopings

Der Align T-Rex 600 Nitro läuft immer besser. Der Motor wird zurzeit kaum war, hat aber eine Leistung, der meinen 600 EP (Elektro) mit seinen 6S Li-Pos aussticht. Allerdings gibt es auch bei den Akkus unterschiede: Die Align Akkupack mit 6S1P 4600mAH haben am meisten Druck, danach folgt der Kong-Power 5000mAH 6S1P, als letztes Dualsky 4500mAh 6S1P. Alle Gemeinsam haben sie 25C resp. 30C Burst. Vielleicht würde auch ein andere Elektromotor als der 600XL mehr Leistung bringen. Im Align T-Rex 450S CF habe ich auch den Scorpion Motor verbaut und dieser Heli leistet seitdem bei gleicher Laufdauer deutlich mehr. Am Samstag hatte ich für zwei Stunden ideale Bedinungen zum fliegen vorgefunden. Loopings gehen zusehends runder, Rückwärtsfliegen oder seitwärts im Kreis gelingen immer runder, ein Abenteuer ist der Rückwärtsturn, sprich man macht alles mit dem Heck voran. Braucht mehr Überwindung, als ich dachte, aber es macht mehr her als der normale Turn. Die Standrollen seitwärts funktionierten nicht gut, der Heli (T-Rex 600 Elektro) sackte immer durch. Am Simulator passierte mir dies nie und ich weiss auch wieso: Weil ich dort gleichviel Positiv- wie Negativpitch drin habe, beim richtigen Modell aber zuwenig Negativpitch, um den Heli mehr als nur zu halten. Korrigiere ich noch.

Samstag, September 27, 2008

Heldenhaft geflogen, stümperhaft Schrott produziert

Es war ziemlich windig Heute. Zu windig wohl für einen T-Rex 450? Mit den T-Rex 600 Nitro flog es sich ganz gut, das Teil weist Kraftreserven zu genüge auf, läuft eindeutig besser als seine Elektrovariante. Zurück zum T-Rex 450. Mit dem bin ich noch nicht allzuoft geflogen, heute dachte ich mir, als der Wind ein bisschen nachliess, ich wage es doch mal mit U-Turns, Loopings, Rollen, Überschläge und vielleicht reicht es sogar noch für Kopfschweben. Das Kopfschweben ging nicht so recht, also brach ich ab und flog nochmals in einen Looping rein. Alles ziemlich schief gelaufen, der Aufschwung und danach der Abschwung, der keiner war. Wegen der schlechten Sicht (Abenddämmerung, wolkenverhangener Himmel) sach ich zwar, das der Abschwung schief geht, aber die Lagelokalisierung war mir nicht mehr möglich, also *Buffff* in die Wiese. Trotzdem verliess ich mit einem Grinsen das Ort des Geschehens. Hat sich gelohnt, trotz allem. Und die Winterabenden sind bekanntlich lange.

Donnerstag, August 28, 2008

Immer wenn man meint es geht nicht mehr..

Vergangenen Freitag, schönes Wetter, gute Sicht, gute Laune. Das der Nitro langsam auf Touren kommt und trotzdem kaum Wärme am Motor spürbar ist, ist ein gutes Zeichen. Davon inspiriert schickte ich die Elektrovariante in den Himmel. Rückwärts eine Achte fliegen, seitwärts einen Kreis, rückwärts den Kreis, geht. Also rückwärts den Turn bewerkstelligen. Holprig, braucht Mut mit dem Heck nach unten zeigend in vom Drehpunkt oben in die Tiefe zu steigen. Prompt einmal den falschen Befehl gegeben, Höhe sein dank, hatte ich noch genügend Zeit zum korrigieren. Ging alles gut. Loopings werden grösser und flüssiger, damit bleibt der Heli auch in der Linie. Zuletzt erstmals Flip-Flop vorwärts und seitwärts links und rechts gemacht. Ermutigt, dass es klappte, hielt ich kopfüber inne. Nervenflattern? Nein, eine Gier, das Teil so lange wie möglich so zu halten. Vielleicht drei Sekunden? Vier? Keine Ahnung. Kam mir lange vor, war aber sicher nicht so. Acht Monate nur Probleme und dann sowas. Rolle und Looping rückwärts wären sicher auch spannend zu fliegen. Schauen wir mal. Vielleicht war es auch das Wissen, Zuhause je eine neue Packung von einem Nitro und einem EP liegen zu haben. Waren günstig: Mit Versand sFr. 700.-.

Dienstag, August 19, 2008

Schon lange nicht mehr online - Zusammenfassung der letzten Monate

Ich glaube 2008 kann ich als Jahr abschreiben. Zuvieles hatte ich um die Ohren. Im Frühling organisierte ich einen Flugplatz, wo ich ungestört fliegen kann. Dann kamen die Akkup- und Motorenprobleme auf. Die LiPo's starben wie Vampire an der Sonne, ihre Kapazitäten fielen regelrecht in sich zusammen. Die Rettungsversuche nahmen viel Zeit in Anspruch, waren aber rückblickend hoffnungslos. Dann kam das unsägliche Thema T-Rex Nitro. Der Motor lief von Anfang an nicht richtig, stottern, abstellen u.a. Hugo Markes hat mir dann weitergeholfen; es lag schlussendlich an zwei Dingen: Erstens war die Glühkerze, obwohl neu, halbwegs defekt, andererseits mischte sich über den Winter Wasser in meinen Nitrokanister und somit schluckte der Nitro auch davon. Drittens zerlegte sich mein Tankschlauch in seine Teile und einige davon gelangten auch in den Nitro. Als diese Probleme alle erkannt und beseitigt waren, hatten wir schon Hochsommer. Dann plötzlich konnte ich den Motor nach 14 Tage Ruhepause nicht mehr starten. Klemmer. Alles auseinandergenommen, kontrolliert, sah eher so aus, als ob der Kolben festgeklebt wäre. Nach dem Zusammenbau lief der Motor allerdings nie zuverlässig, zu mager, zu fett, etc. Ein neuer Motor verhielt sich unwesentlich besser. Letzte Woche dann endlich, als der Motor in der Luft ausging, ging mir ein Licht an: Tankpendelschlauch. Tatsäclich war er am Ansatz gerissen, somit sog er immer mehr Luft statt Benzin an. War der Tank voll, dann funktionierte der Motor wunderbar fett, alsbald aber die Tankfüllung unterhalb der Tankschlauchbefestigung kam, gingen die Probleme los. Ich wollte dann den alten Motor wieder einbauen als ich bemerkte, dass der ehemals zerlegte Vergaser von mir nicht mehr so richtig zusammengesetzt worden war. Auch ein Punkt. Zusammengefasst viel gelernt, aber kaum geflogen. Und: Wenn man nicht wirklich einen Nachmittag sich nur den Problemen widmet, kommt man einfach nicht voran. Jetzt hoffe ich, mit neuen Akku und einer bald passenden Vergasereinstellung, doch noch im Herbst ein paar Figuren mehr erlernen zu können.

Montag, März 10, 2008

Align total

Meine Flotte ist komplett, Align T-Rex 600 Nitro 600 EP (Elektro) 450 S CF (Elektro) Nach zwei Jahren habe ich es geschafft, den Gyro 401 auf meiner Fernsteuerung so einzustellen, dass er wirklich brutale Drehraten aufweist und knackig einrastet. Beim Align T-Rex 450 muss ich mich noch an die hohen Drehzahlen gewöhnen, das Teil fliegt jetzt schon wie eine Hummel. Der Rex 600 Elektro eiert bei ca. 1600U/min, bei höheren Drehzahlen steht er still in der Luft. Das dürfte an den harten Hauptrotorträgerdämpferelemente liegen. Ich merke es auch beim fliegen, wie hart und präzise das Teil funktioniert. Vorletzten Samstag knallte ich erstmals mit diesem Setup so richtig herum. Brachial. Aber der Nitro ist noch eine Spur giftiger. Der Ton mag nicht jeden begeistern und ich hoffe er wird angenehmer wenn der Motor richtig eingelaufen ist. So bin ich zufrieden mit dem Setup der Helis. Eine spannende Saison erwartet mich.

Sonntag, Januar 27, 2008

Abstimmung meiner T-Rex Familie und Bye Thundertiger Raptor 30

Das schöne an neuen Modellen ist, dass man unendlich viel Zeit in den Aufbau und die Abstimmungsarbeit investieren kann. So auch ich. Zum Glück war ich Freitagnachmittags schon auf dem Platz, es war zwar sehr kalt und windig, aber das Flugfeld war frei. Ideal für Abstimmungsarbeiten, wo das Fluggerät wirklich selten in der Luft ist, aber dafür öfters gestartet wird. Samstagnachmittag war es schön und das Flugfeld gut besetzt. Es reichte trotzdem um die grossen Rexen kurz zu bewegen. Der Rückwärtsflug gelang mir mit dem Nitro besser als mit dem Elektro. Der Grund lag in den Gyroeinstellungen. Ich hoffe, dass es nächstes Mal für beide klappt. Der Nitro wartet noch auf die Abstimmung der Fluphase Rundflug und 3D. Wie gesagt, man kann unendlich Zeit in die Abstimmung investieren, es lohnt sich alleweil. Nichts ärgerliches als unausbalancierte Helis. Mein Thundertiger Raptor 30 V2 habe ich im Ebay ausgeschrieben und tatsächlich verkauft. Jetzt habe ich wieder Platz für Neues. Auch wenn es komisch tönen mag, es schmerzt schon ein bisschen. Auf dem Raptor lernte ich das Helifliegen und verkörperte für mich einen Heli mit gutmütigen Eigenschaften und hoher Zuverlässigkeit. Vielleicht nicht mehr auf den neusten Stand der Technik hinsichtlich verwendeten Komponenten, Ansteuerung etc., dass störte mich aber nie. Farewell Raptor.

Samstag, Januar 19, 2008

Stürmisches Wetter, aber warm. Abgleich meiner T-Rexen

Es wunderte mich schon ein bisschen, dass der Flugplatz heute Nachmittag verlassen war. Wind war am Anfang kaum zu merken, jedenfall nicht unterhalb der Baumgrenze. Mit der Zeit nahm er dann doch zu und ich durfte ein paarmal erstaunt beobachten, wie der Wind mit meinen T-Rex 600 spielt. Innerhalb einer Sekunde stiegen oder fielen die Helis. Faszinierend. Zuerst flog ich mit dem T-Rex 600 Nitro eine Runde und musste danach für die Schwebephase Vollgas bei 9 Grad Pitch reduzieren. Der OS 50 Hyper mit dem Hatoriauspuff zieht wirklich gewaltig. Ein Grinsen machte sich bei dieser Feststellung in meinem Gesicht breit. Dann konnte ich fast eine Gerade um den Schwebepunkt programmieren, die Drehzahl hört sich ziemlich konstant an. Die Heckdrehrate könnte höher sein, da muss ich mich mal noch schlau machen. Aber es reicht für die Figuren, die ich so fliege. Es war der Nitro, mit dem ich erstmals im Freien rückwärts mehrere Kurven und Geraden flog. Danach war der T-Rex 600 Elektro dran. Leider verursachen zwei von den drei Akkus Probleme, sie sind aufgebläht und es sieht aus, als ob sich einzelne Zellen verabschieden. Vielleicht hängt es mit den Abstürzen zusammen, bei denen der aktuelle Akku immer irgendwie in Mitleidenschaft gezogen wurde. Wenn ich jede einzelne Zelle ausmessen kann, gelingt es mir vielleicht, aus zwei schlechten einen guten Akku zu machen. Bei der Elektrovariante nutze ich rote Blattschmied X-Pert Rotorblätter und ein rotes Heck. Die Sichtbarkeit und Lageortung empfinde ich bei wolkenverhangenen Himmel wie es heute war, besser als mit blauten Rotorblättern und schwarzem Heck wie beim Nitro. Auch beim Elektro machte ich ein paar nette Übungen, die mir 2008 nicht so lagen, namentlich Rückwärtsfliegen mit starkem Wind. Natürlich fehlen bei beiden Helis noch die Rumpfbemalung, die wie immer knallig sein wird. Heute war es das erste Mal, wo ich ohne den Raptor unterwegs war und erstaunlicherweise fühlte ich mich auch mit dem Elektromodell vom T-Rex bedeutend wohler als noch letztes Jahr. Neu probierte ich Sonnengläser aus, die bei bewölktem Himmel einen besseren Kontrast bewirken. Sie stammen aus der Adidas Sportslinie und kosten um die zweihundert Franken. Meine Frau erschlug mich fast, als sie dies vernahm. Zusätzlich erwarb ich noch Gläser für eitel Sonnenschein. Die Gläser sind aus einer Art Plastik und lassen sich einfach auswechseln. Ich bin mir überhaupt nicht gewohnt, mit Brille zu fliegen, jedoch muss ich sagen, dass die Kontrastverstärkung sich positiv auswirkte und das Traggefühl sehr, sehr angenehm ist. Selbst in weiter Ferne war der Heli klar sichtbar. Gut, sicher trug auch meine Augenkorrektur dazu bei, alles in allem einen sichtbaren Fortschritt. Wenn es bei Sonnenschein auch so gut geht, primamissima. Nächste Woche sollte mein Align T-Rex 450S CF eintreffen. Er wird mein neues Gartenspielzeug. Zur Wahl standen den Walkera 64B, den Gaui EP100 Pro, Gaui EP 200 und eben den T-Rex. Walkera wollte ich nicht nochmals nehmen, weil ich mit meiner Fernsteuerung fliegen will und selbst wenn der 64B weitgehendst aus Metal ist, einen bürstenlosen Motor besitzt und mit Lipos angetrieben wird; ich denke Walkera ist nett zum Rundfliegen, aber nicht mehr. Und ich will mehr. Der Gaui EP100 Pro ist ein Bausatz, schwierig zum fliegen zu bringen, so liest man in verschiedenen Foren. Der EP200 ist im Rotordurchmesser doppelt so gross, um die 40cm, ziemlich neu, und aus Erfahrung von Align wollte ich nicht wieder Tester für Produkteverbesserungen spielen. Somit blieb nur der bewährte Align T-Rex 450S CF. Mit Abstand besitzt er den grössten Rotorendurchmesser, gegen die 70cm, dafür ist er Kunstflugtauchlich und ich kann ihn mit eigenem Equipment betreiben. Dazu war er noch ein Schnäppchen: T-Rex 450S CF mit Servos, Gyro, 2 Antriebsbatterien und Metaltaumelscheibe gerade mal sFr. 300.- inklusive Versand. Selbst ohne Elektronik wäre es noch fast ein Schnäppchen. Ich bin gespannt auf das kleine Teil

Sonntag, Dezember 30, 2007

Vorbereitung für 2008

Gegen das Jahresende schaut man nochmals zurück und lässt der eine oder andere Eindruck nochmals auf sich einwirken. Meine Ziele für 2007 hatte ich bereits im September realisiert, ich konnte Rollen und Loopings fliegen. Nicht perfekt, aber zumindest ging es. Die Begleiterscheinungen waren weniger erfreulich: Jeder meiner Helis fiel mindestens einmal vom Himmel oder landeten zumindest unsanft. Dazu kam noch die mentale Erschöpfung dazu. Es machte einfach keinen Spass mehr zu fliegen, es fand unter Zwang stand, die Figuren noch besser und perfekter fliegen zu können. So legte ich ab November eine, sagen wir mal, schöpferische Pause ein mit dem fliegen. Dazu kam auch der Arbeitsstellenwechsel, der in der Anfangsphase höheren Arbeitsaufwand generierte. Im Helikopterpark hat sich und wird sich im 2008 noch einiges ändern. Der Walkera Dragonfly 52 ist nett, aber unpräzisse. Den Thundertiger Raptor 30 steht 2008 vielleicht irgendwo anders. Fokussieren werde ich mich auf die Align T-Rex 600-er Serie, Elektro und Nitro. Der Nitro macht mir einen aggressiveren Eindruck als den Elektro in der Standardvariante. Dafür ist der Elektro 'feiner' im Rundlauf. Bewusst bin ich mit dem Raptor seit September keine Manöver mehr geflogen, ich wollte mich definitiv auf die 50-er Grösse einfliegen. Verglichen mit Hirobo sind die Align Produkte noch nicht so ausgereift, dass sieht man auch an den ständig einfliessenden Verbesserungen an bestehenden Produkten, die Align stillschweigend vornimmt. Japan nimmt meiner Meinung nach immer noch die erste Stelle bei der Fertigung der Fluggeräte ein, gefolgt von Taiwan und lange danach China. Deutsche Produkte? Gibts, aber ich weiss sie nicht einzustufen. Die Gefahr, dass Fluggeräte ohne eigenes Zutun abstürzen, dürfte sich 2008 nochmals erhöhen. Diese Weihnachtne waren ferngesteuerte Helikopter der Trend für Normalbürger und die schalten die Fernsteuerung ohne zu überlegen ein. Chinaprodukte nutzen meistens das 35MHz Band in ihren Billigprodukten, da ist man froh, mit 40MHz zu funken, aber auch da kann es passieren. 2008 werde ich definitiv mal mich mit der Fernsteuerungsequipmentfrage beschäftigen. Was steht 2008 sonst noch als Ziele an? Nun ja, Airbrushen will ich vorallem in den kalten Monaten vorantreiben und neben Hauben noch andere Dinge damit verunstalten. Drei Wettbewerbe will ich besuchen und meinen Ranglistenplatz von 2007 verbessern.

Sonntag, Dezember 09, 2007

Neues aus dem Helilager

Raptor 30 Zündkerzenwechsel brachte nicht den Erfolg. Aber der Hinweis eines Helipiloten, anderes Nitro zu verwenden war richtig. Eigentlich hatte ich zwei Probleme mit dem Thundertiger Raptor 30: Einerseits bemerkte ich beim Befüllen des Tanks, dass das Nitro im Tankspiralschlauch sehr zähflüssig war und darauf die Zahnräder bei der Handpumpe den Geist aufgaben. Also neuer Schlauch und Handpumpe beschaffen und warten bis gestern, als das Wetter kurz auftrocknete. Wie gesagt, neue Zündkerze, Motor lief nur an, wenn ich ihn sehr mager einstellte, starb aber dann ab. Dann füllte ich Nitro aus einem neuen Kanister nach und siehe da, das Teil lief. Noch zu hochturig, aber das kriege ich hin weil die Bedüsungseinstellung vom Sommer ich mir notiert habe. Dann inseriere ich das Teil im Ebay. Falls niemand Interesse hat, gibt es verschiedene Weiterverwendungsmöglichkeiten für mich. T-Rex Nitro Wie ich schon schrieb, war die Zündkerze am Startverhalten schuld. Frohgemut versuchte ich den T-Rex Nitro gestern zu starten, ohne Erfolg. Frustriert zog ich ab. Geprägt, dass man nicht einfach zu basteln anfangen soll, schaute ich mir das heute an und bemerkte, dass das Kerzenglühsystem nicht funktionierte. Nach ein paar Minuten fand ich den Grund: Die Erdung des Glühsystems war nicht korrekt, ich montierte die Erdung dann direkt an den Motor und siehe da, Kerze glüht. Jetzt denke ich wird das Teil funktionieren. Bin auch gespannt, wie sich PCM1024 auswirkt. F3C Ein Händler aus der Umgebung versucht eine Interessengruppe für F3C auf die Beine zu stellen. Habe mich natürlich dort eingeschrieben. Die Interessengruppe setzt sich aus verschiedenen Personen aus Flugvereinen zusammen, die gemeinsam für F3C trainieren. Finde ich eine Klasse Idee und hoffe, dass es was wird. Reflex XTR Guter Flugsimulator. Nicht so auf den harten 3D Stil wie Realflight 3.5 programmiert, aber durchaus brauchbar. Hat nicht so viele Einstellmöglichkeiten wie Realflight, dafür läuft das Teil auch auf meiner alten PC-Kiste. Als Ersatzdroge zum richtigen Fliegen ideal.

Sonntag, November 11, 2007

Schlechtes Wetter, Zeit für Backgroundarbeiten

Schade, hätte den T-Rex Nitro und den Raptor 30 gerne bewegt, starke Böen mag ich nicht, also habe ich beide im Regal gelassen. Weil beim Nitro die Zündkerze die Hauptursache aller Probleme war, wechselte ich sie auch beim Raptor, der legte etwa dassselbe Verhalten an den Tag. Schon komisch, ich hatte schon so viele Scheindefekte wegen den Zündkerzen und immer wieder findet sie bei der Fehleranalyse keine Berücksichtigung. Dafür habe ich mir eine Sonnenbrille mit auswechselbaren Gläsern für die verschiedenen meteologischen Bedinungen gekauft. Tja, auch die konnte ich heute nicht zweckmässig verwenden. Nächste Woche trudelt von Amerika den Reflex XTR 5.04 bei mir ein. Bin gespannt, wie der tut. Habe Realflight 3.5, Phoenix und Reflex in der Demoversion angeschaut, mit einigen darüber gesprochen und mich für den Reflex entschieden. Hoffe ich kann dort meine Fernsteuerung effizienter betreiben als am RealFlight G2. Die Haubenbemalung werde ich in diesen Tagen auch weiter vorantreiben, sonst verstaub sie mir noch.

Samstag, Oktober 20, 2007

Align T-Rex 600 Nitro, stop your engine

Unterdessen sind schon ein paar Tage vergangen, und die Geschichte mit dem T-Rex Nitro liest sich wie folgt: Beim Run-In des Motors bemerkte ich wie unrund der Motor lief. Ich schrieb das dem Neuheitsgrad zu. Danach sprang der Motor nie mehr richtig an, es schien so, als ob die Starterwelle durchdrehte. So nahm ich fluchend den Motor aus dem Gehäuse und untersuchte die Starterwelle. Die mündet in einem Freilauf, der direkt auf dem Lüftergebläse sitzt. Dieses ist wiederum mit zwei Schrauben am Motorschaft festgeklemmt. Reinigte die Starterwelle, den Motor und Auspuff vor dem Nitro und testet vor dem Einbau die Funktion. Alles tadellos. Ohne Kerze drin und Auspuff drehte das Motörchen friedlich. Der um den Lüfter fein verstreuten Aluminiumabrieb konnte ich allerdings keinem Teil zuweisen. Ach ja, ich vergass noch die Kurbelwellemutter auf der Kurbelwelle zu befestigen und holte dies nach. Heute versuchte ich es wieder. Hatte extra einen Akkubohrschrauber gekauft, bei dem man den Drehmoment anpassen kann. Es half nichts, der Motor drehte einfach nicht. Nun ging ich dem richtig auf die Spur. Fühlte in den Kühlschacht nach dem Lüfter, der drehte. Nahm danach den Auspuff ab um die Kolbenbewegung zu beobachten. Und siehe da, Lüfterrad drehte, Kolben nicht. Das Lüfterrad ist, wie ich schon erwähnte, an die Kurbelwelle angeklemmt. Bei diesem Klemmstück, in dem einerseits die Starterwelle mündet und die Fliehkraftkupplung drauf ist, ist aus...richtig..Alu. *Seufz*, habe ich tatsächlich vergessen, die Klemmung richtig anzuziehen? Morgen werde ich es sehen, wenn ich nochmals den Motor herausnehme.

Mittwoch, Oktober 17, 2007

Align T-Rex Nitro, start your engine!

Es musste einfach sein. Ich mochte nicht warten bis ich die Haube fertig lackiert hatte. Also Ersatzhaube auf den Nitro drauf und eine Liste von zehn Punkten, wie ich den Nitro flugtauglich kriege fein säuberlich erstellt. Studiert und studiert, ob ich wirklich an alles gedacht hatte, damit der Nitro dann fliegt. Auf dem Platz alles ausgepackt, dachte mir ich hätte den kompletten Hobbybastelraum mitgeschleppt, Starter an die Starterbox, Fernsteuerung und T-Rex Nitro eingeschaltet, Knöpfchen für die Kerzenglühfunktion gedrückt, und los gings: Starterwelle mit Starter verbunden, herzhaft den Druckknopf des Starters gedrückt. Eine Umdrehung, zwei und dann stillstand. Der Starter hat zuwenig Kraft, den O.S. 50 Hyper Motor anzulassen! Super. Zuhause angekommen nahm ich die Bohrmaschine, den Anlasserschaft und drehte mal den Motor. Das funktionierte. Leider war es zu spät, sonst hätte ich den Heli auf dem Sitzplatz mal so gestartet. Jetzt suche ich mal einen geeigneten Starter. Die Elektrobohrmaschine kann ich ja schlecht auf den Flugplatz ohne Generator mitnehmen.

Sonntag, Oktober 07, 2007

Technische Probleme Nitro und Suche nach dem Walkera Dragonfly 52 Nachfolger

Musste erschreckt feststellen, dass die Swashplateansteuerung vom T-Rex 600 Nitro noch nicht richtig von mir programmiert wurde. Gestern abend war ich noch davon ausgegangen, notfalls das hintere Servo auf die linke Gehäusehälte zu montieren, was auch einen Umbau der Ansteuerung zur Folge gehabt hätte. Heute morgen kam mir in den Sinn, den Modus der Ansteuerung in der Fernsteuerung von zwei Rollservos, wie ich sie vom T-Rex 600 Elektro übernommen habe, auf zwei Nickservos einzustellen, weil der Nitro die Taumelscheibe vom 600 Elektro um 180 Grad gedreht hat. Werde ich heute noch ausprobieren. Desweitern fange ich mit der Bemalung der Haube vom Nitro an. Spontan könnte ich mir eine Kombination aus Airbrush und mitgelieferten Kleber vorstellen. Hauptsache gut sichtbar auch bei schwierigen Wetterverhältnissen. Letzte Woche flog ich mit dem Walkera Dragonfly 52 ein bisschen flott durch die Gegend, so ca. 20 m an Breite und Tiefe mit 10m Höhe. Was dem kleinen Teil fehlt ist Leistung. Der Versuch, Turns einzuleiten scheitert kläglich daran. So überlege ich mir nun, einen Nachfolger zu suchen. Wieso dann nicht ein bisschen grösser? So in Richtung T-Rex 450S CF? Andererseits wirkt der Walkera 64B sehr durchdacht und leistungsfähiger als der Walkera 52. Im Gegensatz zum 52 könnte man beim 64 einzelne Komponenten austauschen und der 64-er hätte einen Heckriemenatrieb, der sicher eine bessere Präzision bietet als der einzelne Heckrotor des 52-ers. Als Aussenseiter gilt der Pixy Zap Pro, obwohl an dem einige Kritik bezüglich Flugvehalten auf www.rc-heli.de zu finden ist. Der Walkera Dragonfly 52 ist ein netter Heli um Spass zu haben im Vorgarten. Man kann kleinere Rundflüge, Gegenschweben, Schwebeübungen und Punktelandungen vollziehen. Mehr nicht. Ich will aber mehr mit sowas kleinem machen respektive frage mich, in Bezug auf den T-Rex 450, ob ein bisschen grössern nicht ein bisschen mehr wäre.

Dienstag, Oktober 02, 2007

Auszeit

War heute nochmals mit dem T-Rex auf dem Platz, nachdem ich gestern dummerweise den Motorenregler davon zurückgesetzt hatte. Die Sicht war nicht sehr gut, es reichte für Loopings, Push-Over und Rollen. Nicht allzuviele. Heute merkte ich die Müdigkeit der vergangenen Tage. In mir drin bereitet sich das Gefühl aus, beim Helifliegen eine Auszeit zu nehmen. Bis nächsten Sonntag ;). Denke diese paar Tage ohne Heli muss ich mir einfach nehmen. Gibt auch ein Leben neben dem Modellflugplatzfeld, nämlich am Simulator. Könnte mir die Tage gönnen um die Haube des T-Rex 600 Nitro zu Airbrushen und ihn soweit wie möglich fertig zu stellen. Heisst der Erstflug würde Mitte Oktober anstehen.

Spontan neue F3C Figuren geflogen

Müde kam ich gestern abend auf den Modellflugplatz und wollte gar nicht fliegen. Nach einem angeregten Gespräch mit einem Vereinsmitglied startete ich dennoch den T-Rex 600 und flog meine Runden. Gepackt vom vergangenen Swiss Cup Wettbewerb versuchte ich eine Push-Over Figur. Zugegeben, nach dem ersten Versuch, der gar nicht so schlecht war, fingen mir die Knie an zu zittenr. Ob es die Nerven oder Freude war, keine Ahnung. Nach ein paar solchen Versuchen landete ich den Heli. Angespornt wurde mein Raptor 30 genötigt, dassselbe zu tun. Zuerst jedoch ein Looping, der ging gut, dann Push-Over, der mit viel Anlauf im Grundsatz klappte und zuletzt dachte ich mir, könnte eine Rolle noch drinliegen. Spontan. Einfach mal schauen. Und es funktionierte sogar. Von fünf geflogenen Rollen gelangen mir zwei erstaunlich gut: Kaum Abweichung von der Fluglinie. Glück gehabt. Komischerweise war ich bei diesen Flugmanövern völlig ruhig. Okay, ein bisschen Euphorie war da, aber die andere Hälfte mahnte zur Vorsicht. Später wollte ich mit dem T-Rex die Figuren nachfliegen, aber leider vergass ich bei der Fernsteuerung das Programm vom Raptor auf T-Rex umzuschalten plus war der Throttleknüppel in der Mitte positioniert, sodass sich der Motorenregler beim T-Rex neu initialisierte. Scheisse. Zuhause stellte ich es dann richtig. Mit der Kombination von Loopings und Rollen eröffnen sich nun mehr Möglichkeiten für zum fliegen von F3C Figuren. Mal sehen, wie lange das Hoch anhält. Mein Jahresziel für 2007 habe ich jedenfalls schon deutlich überschritten.

Samstag, September 29, 2007

Swisscup F3C

Erste Teilnahme am Swisscup F3C. Ich war schon ein bisschen nervöser als am Graupnercup damals. Die Teilnehmerzahl der Klasse Newcomer und Promotion lag insgesamt bei etwa sechzehn Teilnehmer. Erstaunlich wenn man bedenkt, wieviele Personen einem im täglichen Leben begegnen, die von ihren Künsten mit dem Heli vorschwärmen und reichlich Ratschläge in die diversen Internet Foren verbreiten. Die häufigsten Ausreden sind edel: "Ich will noch besser werden, bevor ich mitmache." Dann kommen bald mal technische Probleme, Terminkollisionen und anderes. Die Ausrede mit dem Perfektionsanspruch finde ich herrlich. Der Spruch könnte auch so gehen: Ich will nicht Letzter werden. Ich vermute da eine typische Schweizer Mentalität, die zum tragen kommt: Erst mit anderen messen wenn man weiss, dass man besser ist als sie. Dabei gibt es bei Wettbewerben meiner Ansicht nach nur Gewinner. Einfach mal versuchen und schauen, wie es geht. Es geht ja nicht nur um Technik und Können, sondern meiner Meinung nach auch darum, sich selber in Stresssituationen kennenzulernen. Das dürfte wiederum auch eine Schwäche sein in unserem Land: Man vermeidet wo es geht die Exposition und damit Stress. Falsch, mehr als falsch finde ich. Schon erwähnt, gewinnt jeder, der an einem Wettbewerb teilnimmt: An Erfahrung, an Kontakte, an Wissen.

Dienstag, September 25, 2007

JABR T-Rex 600 Nitro

JABR (Just Another Built Report) - Heute Baubeginn meines T-Rex 600 Nitro. Es handelt sich dabei um die Standardversion, nicht um die Pro. Unterschiede sind:

  • Der Pro hat CFK Seitenteile, der Sport G10
  • Pro Starantrieb, Sport Riemen
  • Pro Heckrotor Gehäuse Alu, Sport Kunstoff
  • Pro CFK seiten und Höhnleitwerk, Sport Kunstoff
  • Pro Heckrotor Blätter CFK, Sport Kunstoff
  • Pro GFK Haube Lakiert, Sport Kunstoff nicht lackiert

Ich wollte mich möglichst nahe an meinem T-Rex 600 Alu Elektro mit dem Nitro rankommen und die Standardversion des Nitros kommt da nah dran. Wie beim Elektro ersetze ich einige Teile:

  • Heckrotorblätter aus CfK statt Plastik
  • Leitwerke wie beim der Elektro Aluversion
  • Heckrotoranlenkung T-Stück aus Alu

Der Bausatz kommt im Gegensatz zu den ersten Elektrovarianten mit mehr vormontierten Baugruppen, die denoch nochmals zerlegt werden müssen um beispielsweise einige Stücke mit Leim zu fixieren oder Gräte zu entfernen. Fast fertig ist der Hauptrotor, bis die optionalen Teile von Taiwan kommen, ist der Rumpf schon in Arbeit.

Donnerstag, September 20, 2007

Wunderbares Wetter, holprige Loopings

Packte die Chance heute Nachmittag bei wundervollem blauen Himmel und angenehmen Temperaturen fliegen zu gehen. Startete mit dem Align T-Rex 600. U-Turns gingen gut. Weite Rundflüge ebenfalls. Hat jemand mal bemerkt, dass der Heli die Sonnenstrahlen reflektiert und den Piloten blenden kann? Ist mir passiert. Hatte keine Auswirkungen. Nach Flug mit dem T-Rex startete ich den Raptor 30. Beim T-Rex wurde währenddem die Empfängerbatterie aufgeladen. Erster Rundflug mit dem Raptor, schön gemütlich. Erneut musste ich den Gyro nachjustieren. Der hat es nicht so mit den Temperaturen. Als das dann soweit klappte, landete ich, tankte neu und verstellte die Einstellungen des Pitches so, dass bei Knüppelmittelstellung in allen Flugphasen exakt 0 Grad an den Rotorblättern anstehen. Danach gings los in die U-Turns. Mit Schwung von einem Turn direkt in den Looping geflogen. Hui. Die ersten paar gingen holprig, als ich das mit der Mittelstellung einigermassen drinnen hatte, waren die Loopings weicher und schneller geflogen. Nach sechs Looping und diversen Turns landete ich mit Naseschweben und *schauder*, der Tank war trocken! Ermutigt startete ich den T-Rex und flog ein paar Turn. Einer war zu schnell prompt hing der Heli kopfüber, trudelte vermeintlich gegen den Boden, konnte ihn aber nach einer halben Sekunde Beobachtung auffangen. Das war psychologisch wichtig. Also rein in die Loopings. Diese gingen anfangs nicht so gut, zu allem übel hatte ich vergessen den Timer zu stellen, keine Ahnung somit, wie lange das Akkupack reichte. Einmal stand der Heli wieder kopfüber. Ich nahm den Pitch ins negative und drückte beherzt den Nickknüppel gegen hinten. Schön tauchte das Modell dann ab. Verunsichert durch den ungwissen Ladestand des Akkus landete ich. Die Pitchansteuerung werde ich beim Align wie beim Raptor auch noch anpassen, dass 0 Grad Pitch die Knüppelmittelstellung repräsentiert.

Montag, September 17, 2007

Aufbau Align T-Rex 600 Nitro

So mit der Zeit habe ich die benötigten Teile für den T-Rex 600 Nitro zusammen. Die Elektronik setzt sich zusammen aus: Graupner DS8025 Servo für Trhottle Graupner DS0877 Servo für die Taummelscheibenanlenkung Futaba S9254 Servo für Hecks Futaba GY402 Gyro / Kreisel Graupner SMC 16 SPCM Synthesizer Empfänger Align (0.S.) Hyper 50 SX Motor Alin (Hatori? Funtech?) Schalldämpfer Dazu ein paar Erweiterungsteile wie Metallhauptrotorblatthalter, Metallheckrotorsteuerung und CFK Heckrotorblätter. Mir war es wichtig soweit möglich diesselben Komponenten wie beim T-Rex 600 Elektro zu verwenden, den ich fliege. Bei der Lackierung bin ich unschlüssig. Der GFK-Rahmen des Nitro ist silber gehalten, Heckrohr ist schwarz eloxiert. Bei einer weissen Haube dürfte die Positionsbestimmung des Helikopters in der Ferne schwierig werden, weil das viel schmälere Heckrohr neben dem hellen Rahmen und Haube verwischen dürfte. Schwarze Heckrotorblätter und -leitwerke könnten vielleicht ein bisschen helfen, dem entgegenzuwirken. Wäre das Heckrohr auch hell, wäre eine grüne oder rote Haubenfarbe einen Versuch wert. Auf jeden Fall werde ich mit Airbrush ein Motiv wählen; beim Raptor 30 ist es das Karo und beim T-Rex 600 Elektro ein asiatischer Sonnenuntergang.

Sonntag, September 16, 2007

Vertrauen und Flugweite zunehmend

Unser Flugvereinsinterner Wettbewerb war angesagt. Ich redezimierte die Anzahl zu absolvierenden Posten im Parcours für Heli von vier auf zwei, damit auch Anfänger die Möglichkeit haben, mitzufliegen. Kurzum, ich stellte zusammen mit einem Wettbewerbserfahrenen Vereinskollegen auf dem Platz den ganzen Wettbewerb um. Kugelziehen und Pylonenplatzierung waren dann die Aufgaben, die in vier Minuten zu erledigen waren. Zwei von fünf Teilnehmern schafften es in dieser Zeit. Fast alle bekundeten Mühe, die Styroporkugel an einem Seil am Heli befestigt, durch eine leicht schräge Gasse zu ziehen. Es könnte so einfach sein, ist es aber nicht. Ich kann nicht beurteilen, ob es richtig oder falsch ist, wenn Anfänger sehr schnell an die Höhe gewöhnt werden, es ist aber durchaus richtig, dass Höhe bei ungeschickten Flugmanöver entscheidend ist, ob das Modell noch abgefangen werden kann. Andererseits ist das Schweben in geringer Höhe Bestandteil eines jeden (Rund-)flugs. Ich fühle mich in Bodennähe nicht unwohler als in luftiger Höhe, tendenziell finde ich es in Bodennähe einfach spannender, Manöver zu absolvieren. Diese waren heute höher und weiter ausgefallen als ansonsten. Ein begnadeter Vereinskollege, der neben Flächen nun auch Hubschrauber fliegt, gab den Anstoss. Es war nicht Ehrgeiz sondern ich sah, dass mit meinen Modellen der Luftraum noch vergrössert werden konnte. So war es mir heute auch möglich, mit dem betagten Raptor V2 30 einen bedeutend besseren Looping zu absolvieren als Wochen davor. Beim T-Rex 600 war ich knapp davor, als er überhing rollte ich mich wieder in die Normallage und flog weiter. Hier ist eindeutig mehr Höhe mehr Sicherheitsgewinn. Trotzdem liess ich es mir nicht nehmen, den Raptor Limbo zu tanzen. Herunterstechen, unter dem Seil durch, aufziehen. Mit dem T-Rex ging ich es braver an, auch dort ist eindeutig eine Tendenz zu mehr vertrauen bei mir festzustellen.

Sonntag, September 09, 2007

Nachtrag Graupner Cup und anderes

Der Graupnercup, auf(http://www.mfv-marbach.ch) nachzulesen, habe ich absolviert. Wurde 21-er von 28. Die fehlenden Pirouetten beim Kugelstossen verhinderten eine bessere Platzierung, mein Ziel, nicht als letzter platziert zu werden, habe ich erreicht. Es war eine gute Veranstaltung mit freundlichen Mitbewerbern, wir hatten eine Menge Spass dabei. Leider musste ich vor der Rankverkündigung mich schon in die Ferien verabschieden. Der Graupner-Cup dürfte eine der Wettbewerbsveranstaltung sein, wo ich auch in den kommenden Jahren teilnehmen werde. Nach den Ferien ging ich unmittelbar auf unseren Flugplatz. Konnte nur zwei Flüge durchführen. Irgendwie war ich nicht so fit bei der Sache. Immerhin flog ich mit dem T-Rex nun auch wieder einen Turn. Um die Sichtbarkeit der Helikopterlage in der Luft zu verbessern, montierte ich die weissen Kufenbügeln an. Beim Raptor helfen mir die hellen Bügeln und Kufen sehr bei schwierigeren Manövern. Geblieben ist das starten und landen mit der Nase gegen einem gerichtet. Zu beklagen hatten wir einen Absturz eines Alouette Scaelmodels. Es war windig, der Pilot flog eine umgekehrte Acht, wo die Nase des Helis gegen einem zeigt und drückte das Nick gegen vorn, ohne Pitch zu geben, worauf sich der Heli mit der Nase in die Piste wühlte. Es tat weh zuzusehen, wie die Pilotenkanzel zersplitterte und die Teile herumflogen. Ein Grund dafür, wieso ich (noch) nicht Scale fliege.

Samstag, September 01, 2007

Gemischtes Wetter, gemischte Gefühle

War heute auf dem Flugplatz windig und wolkig. Ideales Wetter? Ich mag es windig, aber nicht wolkig. Trotzdem bewegte ich meine Helis. Neu den Raptor wieder mal im Heading Hold Modus. Der eingebaute Gyro, einer der ersten, der HH unterstützte, ist bei weitem nicht so präzisse wie der GY401. Neben der Präzision merkt man aber auch die Leistung, die dieser Modus am 39-er Motörchen abzieht. Wieso ich mit diesem Modus fliegen tue? Weil ich den T-Rex 600 Elektro so fliege und damit in schnellen Passagen Mühe bekunde, das Heck wieder in die Flugrichtung exakt auszurichten. Das dürfte auch einer der Punkte sein, die zum Absturz aus einem Looping geführt hatten; ich kam ein bisschen Quer in die Rolle rein. Vielleicht montiere ich noch einen GY401 in den Raptor für diese Saison rein, mal schauen. Mit 15% Nitro scheint er mir noch einen Tick mehr Leistung zu haben. Jedenfalls keinen Drehzahleinbruch mehr, die Temperatur könnte noch ein spürchen niedriger sein. Tendenziell fliege ich immer weiter oben und weiter weg. Das sind gute Voraussetzungen, dass der nächste misratene Looping unwillkürlich zu einem Absturz führt. Das Kreisfliegen geht nun mit beiden Helis immer besser, muss nun noch die Höhe verringern, dann wirds knackig. Gestartet und gelandet wird prinzipiell, wenn ich nicht gerade was an dem Setup geändert habe, mit Nase gegen den Piloten. Morgen gehts an den Graupner Cup beim Modellflugverein Marbach. Wird bestimmt spassig.

Sonntag, August 26, 2007

Fliegen und nicht basteln

Gestern wollte mein Raptor 30 Motor nicht so recht, ich stellte heute die TL-Nadel retour auf 3,6. Die VL-Nadel ist ein bisschen über 3,5. Könnte bei Vollgas ein bisschen mehr Zug haben, vielleicht signalisieren mir meine Ohren was falsches, weil ich nun mit fast konstanter Drehzahl fliege. Gestartet und gelandet mit Nase gegen mich, faszinierend. Getraue mich nun mit dem eingelaufenen Motor auch wieder meine Turns anzugehen und ich schätze wenn ich das drin habe, klappt es auch mit dem Looping bald mal. Der Align T-Rex 600 Elektro bereitete mir mit seinem Spiel in der Horizontalen an der Hauptrotorwelle ein bisschen Sorgen. Heute nahm ich den obersten Lagerblock ab und setzte einen neuen ein. Das Spiel wurde weniger, aber ich musste zwischen Lagerblock und Lager noch ein Papierstück einlegen, dann war das Spiel weg. Es sieht so aus, dass auch bei der Nitro Variante dies auftreten könnte: http://www.rc-heli.de/board/index.php/topic,73476.15.html. Mit dem T-Rex bekomme ich nach dem Absturz vor fast einem Monat auch langsam Vertrauen. Eher vertrauen in mich, denke ich. Beide Helis sind jetzt wieder soweit fit, dass ich mich wieder auf das Fliegen konzentrieren kann, und genau das macht ja bekanntlich Spass.

Samstag, August 18, 2007

Sie fliegen wieder

Mir war nicht richtig nach fliegen, zuwenig Schlaf, zuviele andere Dinge um die Ohren. Trotzdem startete ich heute auf dem Flugplatz den Align T-Rex 600 und den Thundertiger Raptor 30. Zuerst den T-Rex. Der erste Akku war schon soweit entladen, ich hätte gar nicht fliegen dürfen. Aber irgendwie achtete ich mich nicht darauf und flog herum bis zum Zeitpunkt, wo der Heli einfach runterkam. Von einem Meter Höhe. Passiert ist nix. Dann zweiter Akku rein, vollgeladen, hui, genau so geht ein 50-er ab. Ist für mich immer noch beeindruckend, wieviel Kraft das Teil hat, und ich betreibe ihn noch in der zahmeren Version (Projekt 10s könnte 2008 stattfinden). In der dritten Plugphase dreht der Rotor ca. mit 2000 U/min und die Post geht ab. Da wirkt er wirklich sehr knackig, vorallem mit den neuen Blattschmied X-Pert Rotorenblätter. Sehr wendig. Musste aufpassen, weil ich in dieser Flugphaseneinstellung +/- 13 Grad Pitch eingestellt habe. Ich verflog nicht die ganze Kapaziät, zuwenig konzentriert. Beim Raptor dann die Überraschung: Standgas zu hoch, Gaskurve unterhalb des Schwebebereichs zu hoch. Das war letztmals auch so. Es sieht danach aus, als ob sich die Motorenteile langsam eingespielt hätten. So stellte ich die TL nun auf 4,1, VL auf 3,5. Idle0, Schweben okay, Idle1, Rotorendrehzahl noch einen Tick höher konnte ich das Teil richtig in die Ecken treiben. Die Motorentemperatur: Gemässigt. Macht mit dem Raptor 30 sehr viel Spass. Wenn ich nächste Woche einen guten Abend erwische, hetze ich einen der beiden durch Turns und Loopings. Schonzeit ist vorbei. Sowohl für mich als auch für die Helis.

Donnerstag, August 16, 2007

Willkommen Align T-Rex 600 Nitro

Hoffe es gefällt ihm mit seinem Elektrobruder, dem Walkera Dragonfly 52 und dem alternden ThunderTiger Raptor 30 V2, der aber jetzt mit dem neuen Herz nicht zu unterschätzen ist. Aber wie ich schon angetönt hatte, werde ich mich vom Raptor 30 trennen. Ich halte mich an die Aussage eines Vereinskollegen: Du kannst zwanzig Modelle haben, man fliegt 90 Prozent der Flugzeit mit den gleichen drei bis fünf Stück. Ich bleibe bei zweien. Manchen mag es erstaunen, dass ich nun doch einen 50-er kaufe. Das hat meines Erachtens nachvollziehbare Gründe, die ich in dieser Post schon dargelegt habe.

2,4 GHz Fernsteuerungen - Der Hit

Unterdessen liest man auch im aktuellen Magazin des FSAM begeisternde Worte über die neue 2,4 GHz Funktechnik, die jeder schon für sein WLAN (Wireless LAN) verwendet, welche nun auch bei den Fernsteuerungen Einzug haltet. Gemeinsam mit den WLAN Lösungen ist nur das nutzbare Frequenzband. Die Signalisierung unterscheiden sich völlig voneinander. Natürlich haben es die grössten zwei Hersteller Graupner / JR und Robbe / Futaba nicht geschafft, ein einheitliches Kommunikationsprotokoll zu verwenden. Wir müssen wie bei PCM damit weiterleben, dass wir Empfänger und Sender vom gleichen Hause einbauen. Ich bin (noch) nicht überzeugt, ob diese Technik ein Segen für uns darstellt. Zuerst kämpft man mit der maximalen Ausgangsleistung, die in Europa niedriger sind als in den Länder, wo diese Technologie entwickelt wurde, danach erfährt man von den Inkompatibilitäten zwischen den Herstellern und kürzlich hörte man von Belgien, die bereis im 35MHz Bereich nur beschränkte Kanäle zur Verfügung gestellt bekammen, dass sie gegebenenfalls nicht das ganze Frequenzspektrum im ISM (Industrial, Science and Manufacturing) Band von 2.4 GHz brauchen dürfen; es gebe Befürchtungen, dass (öffentliche) WLAN-Lösungen nicht mehr funktioneren würden. Der Eingangs erwähnte Bericht im Verbandsblatt streicht hervor, dass man nun international mit dieser Funkttechnik fliegen kann, ohne sich um die Frequenzen kümmern zu müssen. Bei Belgien wäre es dann allenfalls schon vorbei mit diesem Gedanken. Das ganze erinnert mich an den DVD Krieg zwischen Blu-Dis und HD-DVD. Jeder versucht einfach sein eigenes Süpppchen zu kochen, die Behörden sind überfordert (hey, in Deutschland sind die Behörden der Meinung, dass WLAN Strahlen schädlich sind) und der Interessent wartet mal ab, wie es sich entwickelt. Zähle mich ja auch dazu. Es braucht eine ehrliche Kommunikation zwischen Verbänden, Herstellern und Behörden. Sonst wird sich diese Technik nie durchsetzen, was schade wäre, weil sie wirklich im Grundsatz viele Vorteile bietne würde.

Dienstag, August 14, 2007

Lazarett vergrössert sich

Gestern hat sich beim Walkera Dragonfly 52 die Heckrotorwelle gelöst und der Heli stürzte ab. Erst dann fiel mir der fehlende Autorotationsschalter auf. Dafür fliegt der Raptor 30 gut. Ich habe in den fast zwei Jahren nie richtig eine Gaskurve programmiert. Bis vorgestern. Es ist ein richtig ruhiges fliegen mit (fast) konstanter Rotordrehzahl. Die neue Lackierung vom Align T-Rex 600 Elektro schreitet langsam voran. Gespannt bin ich dort wenn ich die Blattschmied X-Pert Rotorblätter draufhabe. die sind fast einen Zentimeter in der Tragflächenbreite kürzer als die von Align. Also sollte der Heli ein bisschen wendiger sein und aufgrund des Profiles (noch) mehr Knall haben. Mit der neuen Bemalung sehe ich das Teil nun hoffentlich auch bei schwierigen Verhältnissen genauer. Loopings übte ich am Realflight G2 Simulator, hoffe ich kann es real umsetzen. Bei der Evaluation des Nachfolgemodels für den Thundertiger Raptor 30 V2 bin ich einen kleinen Schritt weiter gekommen: Ich werde keinen 90-er Heli zutun. Rechnerisch kann ich zwei 50-er dafür kaufen. Klar repräsentiert es die Königsklasse, vielleicht ist hängt es auch damit zusammen, zuerst ein bisschen mehr als das, was ich jetzt kann, zu erlernen. Dazu brauche ich keinen 90-er Heli, der auch im Unterhalt doppelt so teuer wie ein 50-er ist. Je schwieriger die Figuren sind, desto höher die Absturzwahrscheinlichkeit.

Samstag, August 04, 2007

Lazarett

Walkera Dragonfly 53: Motor und Heckausleger defekt. Grund: Treppenhaussteigen ging schief und die Steinplatte war zu hart. Align T-Rex 600: Grundplatte, Hauptrotor-, Hauptrotorblattwelle, Heckrohr, Hilsfpaddelstange, Hauptrotorblätter und diverse Lenkvorrichtungen verbogen oder abgebrochen. Grund: Hörte nicht auf mein Gefühl und beim dritten Loopingversuch ging es schief. ThunderTiger Raptor 30 V2: Motor noch am einlaufen. Grund: Neuer Motor (seit ende Mai!), der erst jetzt langsam in den Bereich kommt, wo er fliegbar ist. Anders formuliert: Ich habe kein flugfertigen Helikopter. Da bleibt nur der Simulator übrig. Ich habe mir ein Programm zusammengestellt im Simulator, dass ich dann mal real anwenden will: Start mit Gegenschweben, dann eine gegen hinten ziehen, gleichzeitig 90 Grad nach rechts drehen, Abflug. 90 Grad Kurve, Anflug, Looping, aus dem Looping raus. Danach 90 Grad Kurve, rein in die Rolle, Rolle raus. Dann noch Überschlag nach vorne, Abschluss mit Autorotation. Ziel wäre diese Kombination bis in einem Jahr sicher zu beherrschen. Normalerweise kann ich das vom Sim gut übernehmen, beim Looping allerdings hatte ich keinerlei Übungen am Sim veranstaltet. Das hole ich jetzt nach. Wenn man es so sieht fliegt wenigstens dieser Hubi.

Mittwoch, Juli 25, 2007

Status Projektarbeiten

Walkera Dragonfly 52

Scheint das der Motor defekt ist. Muss ich neuen besorgen. Ebenso ging beim letzten Crash das Heckrohr kaputt. Dass ist besonders knifflig zu ersetzen. Frage mich, ob ich's noch machen soll. Habe allerdings gerade ein paar Ersatzteile gekauft, denke werde es tun.


Nachfolgemodell vom Raptor 30
  • Thundertiger Raptor 30 V2 weiter fliegen, eventuell einen 50-er Motor rein: Wenn ich das Ding nicht verkaufen kann, wäre es sich ein interessantes Winterprojekt mit dem kräftigeren Motor.
  • Align T-Rex 600 Nitro: Es macht für mich keinen Sinn, einen anderen 50-er zu kaufen. Kommt hinzu, dass ich so am besten für Wettbewerbe trainieren kann; keine Umgwöhnungszeit, könnte 7 Tage die Wochen trainieren, sozusagen.
  • Hirobo Eagle Freya Evolution OP: Ein edler 90-er Heli, der mir passend scheint zu einem vernünftigen Preis. Ich fürchte nur dass ich dann den T-Rex 600 links liegen lasse, obwohl dieser ein enormes Potential hat.

Sonntag, Juli 22, 2007

Projektstatus diverser Tätigkeiten

Thundertiger Raptor 30 V2 Nach den letzen erfolglosen Versuchen, den Motor richtig abzustimmen habe ich alle Einstellungen über Bord geworfen (eigentlich auf einen anderen Modellspeicherplatz gesichert) und neu begonnen. Habe mein Problem mit der Hitze und dem Durchziehen des Motors in einem Forum geschildert mit der Gretchenfrage, ob das einbrechen der Drehzahl bei Vollpitch auch auf eine zu magerer Motoreneinstellung hindeuten könnte. Tatsächlich ist es so. Erinnere ich mich an den Mittwochnachmittag zurück, habe ich ein Setup gehabt, wo der Heli sauber bei Maximalpitch stieg, allerdings nach meinem Empfinden so langsam, dass einem das Gesicht einschlief. Wie sagte ein erfahrener Modellflugpilot: Du verbringst unter Umständen Stunden bis das Setup eines TT 39H Pro Motor stimmt. Für normalen Rundflug, Gegenschweben usw. reicht die Leistung völlig aus. Beim harten Rundflug, also schnell in den Kurveneingang, Roll und Nick geben, haben die Hauptrotorblätter schon zweimal laut schlaggend sich gezeigt. Zuerst dachte man, das Empfangsantennenkabel sei abrasiert worden, aber ich persönlich vermute eher dass voll Pitch + Roll + Nick den Blattanstellwinkel über der maximalen Einstellung liegt, bevor der Luftzug abreisst. 'Stalled' ist der Ausdruck dafür. Als Folge oder sogar gleichzeitig dürfte die Motorenleistung zusammenfallen und somit dachte ich zweimal, das Teil würde vom Himmel fallen. Walkera Dragonfly 52 Rundflüge werden immer härter, Gegenschweben geht auch schon gut, zwei Schwächen hat der Heli aber wirklich: Die Fernsteuerung kann zuwenig fein Pitch übermiteln, sodass gerade beim Starten der Heli förmlich in die Luft schiesst. Die Gaskurve lässt sich leicht abändern in Konvex oder konkav. Der Pitchsteurung kann man Expo beimischen. Beides muss ich versuchen. Ebenso ärgert mich der Kreisel: Beim geringsten Wind versucht die Elektronik übersteuert der Gyro und das Heck schlägt förmlich hin und her. Jetzt ist der Walkera sowieso in Reparatur, das Treppenhaus war zu schmal für wilde Manöver mit dem wenig feinen Pitch. Align T-Rex 600 Alle wollen einen Starantrieb. Ich nicht. Sehe für mich noch keinen Vorteil sowas einzubauen. Man hört von einem Leistungsgewinn von 10% gegenüber dem Riemen, andere dementieren dies aber keiner fragt nach den Ersatzteilkosten, wenn bei einem Sturz das Heck geknickt wird. Die Zahnräder bei Align werden bei Abstürzen meistens beschädigt und ich kann mir durchaus vorstellen, dass gerade wenn das Heckrohr in Mitleidenschaft gezogen wird, auch die Übertragungszahnräder Karies bekommen. Ich überlege mir stattdessen einen dritten Akku zu kaufen, damit die Standzeiten zwischen dem laden verkürzt werden kann. Dazu bräuchte ich mindestens zwei Ladegeräte, um dies real erreichen zu können, ich warte mal ab. Generell möchte ich mehr Airtime mit dem T-Rex 600 haben. Seine knallenden Rotorblätter hört sich echt sexy an. Nachfolgemodelevaluation Raptor 30 Dafür sind schon halbe Nächte draufgegangen. Mir persönlich gefallen grosse Hubis (noch) nicht, daher tue ich mir mit einer Anschaffung eines 90-er Helis schwer. Im Gegenteil, seit ich mit dem Walkera einiges erreichen konnte, sind für mich die 4XX-Helis plötzlich interessant geworden. Was macht es für einen Sinn, einen Elektro- und einen Elektroheli der 50-er Klasse zu haben? Beispielsweise einen Raptor 50 Titan? Oder einen Align T-Rex 600 Nitro? Für die gleichen Modellen mit unterschiedlichen Befeuerungen spricht meines Erachtens nur ein Argument: Tranieren und Einsatz in Wettbewerb: Mit dieser Kombination kann ich an Sonntagen mit Elektro trainieren und an Wettbewerben die Nitrovariante nehmen. Flugunterschiede, mag man den Tests glauben schenken, sind sehr klein zwischen diesen beiden Varianten. Der Raptor 50 wäre insofern ideal, weil es eine aufgebohrte 30-er Variante ist. Umgewöhnungszeit wie bei den T-Rexen gleich null. Es gibt noch andere 50-er Modelle, dort wäre die Angewöhnungszeit aber länger, und irgendwie ist es mir das heute nicht Wert. Wenn ich mich dann schon für ein neues Modell entscheide, dann wage ich den Schritt in die 90-er Klasse. JR und Hirobo sind dort meine Favoriten. Raptor die dritte Wahl.

Freitag, Juli 13, 2007

Alle guten Dinge sind drei - Nasenschweben mit dem Walkera Dragonfly 52

Befinde mich wohl in einem fliegerischen Hoch. Gestern die Loopings mit den grossen Helis, heute im Vorgarten Zuhause funktionierte das Nasenschweben mit dem Walkera Dragonfly 52. Rundflüge werden zusehends schneller und grösser, wenn es dann mal fliegt, macht es Spass. Weniger Spass macht der Akku. Der habe ich heute mal an den Balancer angeschlossen (war ein try-and-error, hat aber funktioniert) und sah, dass die drei Zellen ungleiche Spannungen aufwiesen. Hat aber, nach dem nochmaligen aufladen, nicht viel gebracht. Habe den Lipo nach dem Flug an mein Graupner Ladegerät gehängt um sehen zu können, welche Kapazität noch verfügbar ist. Ich frage morgen mal beim Kollegen nach, der fliegt (oder flog?) den Dragonfly 52 mit einer grösseren Akkukapazität. Nachteil: Mehr Gewicht.

Donnerstag, Juli 12, 2007

Erste Loopings, Jahresziel erreicht

Ende 2006 setzte ich mir zwei Modellflugsportziele: Turn und Loopings. Turns bin ich am verfeinern, Loopings waren bislang für mich nur mental ein Thema. Heute war es soweit. Zuerst mit dem Raptor 30 mit Schwung heraufgezogen, mutig Pitch zurückgenommen und weiter Nick gegen hinten gepresst. Als der Heli über den Totenpunkt herunterfiel, gab ich Roll und Nick mit dem Effekt, dass er auf mich zuflog. Allerdings konnte ich ihn abfangen. Mit dem T-Rex 600 ging es einfacher weil er mehr Leistungsreserven hatte. Leider drückte ich den Nick am Nullpunkt noch mehr gegen unten, es wurde ein halber Überschlag draus. Wichtig war aber mal das Gefühl zu haben, wie sich ein Looping anfühlt und das habe ich bekommen.

Samstag, Juni 30, 2007

Ich brauche meine Durchhänger

Letzte Woche war ich mit mir am hadern wieso es beim Helifliegen so stockt; gegenläufiges Acht war ich unsicher, Gegenschweben in noch zu grosser Höhe und der U-Turn war ehrlicherweise nicht als solchen richtig zu erkennen. Heute morgen auf den Flugplatz gegangen, das Wetter war fantastisch. Mit dem Raptor schwebte ich Nase gegen mich auf den Landeplatz und flog so sogar wieder davon. Der U-Turn klappte zumindest am Vormittag gut und die gegenläufige Acht auch. Die darf ich aber ruhig noch niedriger fliegen. Am meisten begeisterte mich die Punktelandung: Von 10 Meter konstant gesunken und im Landefeld aufgesetzt. Ein gelungenen Sprung nach vorne. Mit dem T-Rex übernehme ich die erlernten Kommandos und bislang konnte ich das Erfahrene vom Raptor gut übernehmen. Es fasziniert mich auch noch nach einem halben Jahr, wie präzise und ruhig der T-Rex ist. 5 cm mehr Blattlänge, etwa 100 Umdrehungen weniger beim Schweben und die Evolution von acht Jahren Unterschied zum Raptor sind meines Erachtens dafür verantwortlich. Jetzt sitze ich auf dem Gartensitzplatz und lechze nach einem kleinen Helikopter. Den Gaui habe ich noch nicht bestellt weil ich mir noch überlege, ob ein noch besserer Lüfter von Quick UK, einen Futaba GY401 plus einen Hatori 415 das Raptorpackage nochmals verbessern würden. Dieses Investitionsvolumen würde faktisch bedeuten, dass ich den Thundertiger Raptor 30 weiter fliege als nur bis Ende 2007, s0nst machen sich die Kosten kaum bezahlt. Niemand kauft Occassion einen Heli mit leistungssteigernden Teilen, man sucht nach Originalausstattung. Mal übers Wochenende über das weitere Vorgehen nachdenken.

Sonntag, Juni 24, 2007

Zum Thema Modellfluggruppen, Wettbewerbe und Umweltprobleme

Heute las ich beim NOS Newsletter vom Editor, dass viele Regionalmeisterschaften zuwenig Teilnehmer aufweisen. Anscheinend gibt es zuviele davon, jetzt sollten sie konzentriert werden. Probleme sehe ich jedoch schon bei den Modellfluggruppen selber und der Abversion der Öffentlichkeit gegenüber Lärmemissionen und dem Unvermögen der Modellbauhersteller, leisere Geräte herzustellen. Letzthin am Samstagabend, bewegte ein Nachbarssohn mit seinem Kollegen ein spritgetriebenes Auto auf unserer Quartierstrasse. Mein anderer Nachbar war nicht begeistert darüber. Notabene fahren fünfzig Meter weiter entfernt täglich hunderte von Autos, Motorräder und Lastwagen vorbei. Ich fand das typisch für die heutige Gesellschaft: Alle wollen in jeglicher Art Mobil sein und verursachen dabei Lärm, sei es per Motorrad, Auto, Flugzeug und Bahn. Ganz kontrovers verhält es sich bei den Autos: Die werden immer leiser, aber jeder möchte seinen unbeschreiblichen 'Sound' hören und hängt eine Anlage runter, die zwar genau im Messbereich leise ist, aber danach richtig losdröhnt. Oder man beklagt sich, dass die Jungen nichts mehr mit sich anzufangen wissen. Es ist wohl klar, dass man heute nicht mehr mit selbstgebastelten Holzautos mehr spielt sondern eben mit ferngesteuerten Buggys. Ich frage mich unwillkürlich, ob sich der Nachbarsohn auch über den Rasenmäherlärm meines anderen Nachbarns schon aufgeregt hat? Genau das ist der Grund, wieso mich vereinzelter Lärm nicht aufregt: Ich weiss, dass ich selber solchen verursache. Ich wohnte neben Bahnlinien, in Flugschneisen und neben Hauptstrassen. Ich weiss, was Lärm ist. Und trotzdem zog ich dorthin. Die Strasse, die Bahn, die Flugschneise, sie waren alle vor mir dort. Also, und so das nächste, was die heutige Gesellschaft so kontrovers hält, wenn ich komme schaffe ich den 'Lärm' ab, und wenn es nur das Glockengeläute am Sonntagmorgen ist. Vorallem beim Modellfliegen mit Verbrennermotoren kommen wir wieder auf das erste Kontroverse zurück: Jeder verursacht Lärm, aber keiner erträgt fremden Lärm. Bei uns sind Spaziergänger, Biker und andere Interessierten vor Ort und konsumieren was wir darbieten. Solange der Lärm nicht in deren Umgebung generiert wird, darf man ja das, nicht? Zwei Dinge muss ich allerdings den Lärmgegner zusprechen: Erstens, eben weil die Plattformen fehlen, werden Flugzeuge, Helikopter und Autos mit Verbrennermotoren verschiedentlich irgendwo betrieben, üblicherweise nicht genug von Wohnsiedlungen entfernt. Zweitens haben die Hersteller von Verbrennermotoren und Zubehör in meinen Augen keine grossen Bemühungen unternommen, die Lärmemissionen zu reduzieren. Natürlich ist die primitive 2-Takttechnik nicht unbedingt dazu geeignet, diese Emissionen zu verringern, aber wie ich hörte sind die Zimmermannschalldämpfer bei den Helis leiser als andere und haben steigern trotzdem die Leistung. Es gibt noch andere Möglichkeiten, der Lärmdämmung. Beispielsweise könnte man diese auf bestimmte Tage / Stunden festlegen. Manche mögen nun antworten, dass Elektroantriebe leiser seien bei gleicher Leistung. Mein Empfinden in unserem Verein ist da etwas differenzierter: Ein Impeller, vorallem wenn es dann zwei sind, macht auch noch in grösser Höhe einen 'Krach', einen 50-er Elektroheli bei 3D Fliegen ebenso. Die hohen Drehzahlen der Motoren erzeugen ein turbinenartiges Geräusch, dass ebenso nerven kann wie der kreischende Verbrennermotor. Wie gesagt, wäre sich jeder bewusst, dass er selber auch Lärm produziert, der andere stören könnte, so wäre das Thema Lärm nicht mehr ein Thema.

Fliegt wieder - einigermassen

Der Raptor 30 fliege ich nun mit 10% Nitro statt mit 5,5%. Eigentlich dachte ich mir, dass ich die Temperatur dadurch senken kann. Dachte ich mir. Bislang aber gelang mir das nicht. Mein erster Test von gestern war noch positiv, denke es lag aber am markant kühleren Wetter als heute. Wenigsten steigt er nun mit 9 Grad positiven Pitch. Ansonsten konnte ich nicht viel mehr experimentieren: Wenn ich die Teillastschraube auf drei Umdrehungen öffne, hebt der Heli nicht mehr ab; anscheinend reicht dann die Teillastnadel bis fast 100% der Vergaseröffnung. Jetzt liegt sie bei zweieinhalb Umdrehungen. Vollastnadel auf drei. Der Motor spuckt im unteren Teillastbereich, ich musste diese Kurve ebenso wie die Pitchkurve anpassen, damit das ganze funktioniert. Ich schaue jetzt mal, ob ich mit dem Setup einen U-Turn und Looping hinkriege, ohne das die Temperatur noch weiter ansteigt. Um nochmals auf das Temperaturthema zu sprechen zu kommen: ich denke den montierten Schalldämpfer ist für höhere Nitroanteile konzipiert ist. Aber ich weiger mich mit 20 oder 30 Prozentigem Nitroanteil herumzufliegen, Nitro ist enorm teuer. Da überlege ich mir eher ein Resorohr anzuschaffen. Wie gesagt, ich schaue jetzt mal, wie das Teil abgeht.

Dienstag, Juni 19, 2007

Training mit Raptor 30 - Im Prinzip gut, aber

Seit Samstag fliege ich meinen Thundertiger Raptor 30 in einem noch grösseren Radius und mit noch höherer Geschwindigkeit. Macht eine Menge Spass. Heute flog ich die Achte umgekehrt, dh. nicht links nach rechts, dann linkskurve, rechts nach links und danach rechtskurve sondern von links nach rechts, rechtskurve, rechts nach links, linkskurve. Der Heli grinst einem so irgendwie an. Apropos angrinsen: Gegenschweben auch gut, ich komme langsam in die Niederungen von 1,5 - 2m ab Boden. Leider habe ich seit meinen Änderungen am Pitch von diesem Sonntag Probleme mit einbrechender Rotordrehzahl bei Vollpitch. Montags war ich noch der Ansicht, dass es an der Ungenauigkeit lag; statt +12 Grad wie auf der Skala beim Heli angegeben mass ich +15 Grad. Jetzt habe ich das ganze auf heute richtiggestellt, trotzdem, das bricht der Motor immer wieder ein. Früher Vollgas geben bringt auch nix, sobald der Pitch oben ist; Drehzahleinbruch. Wenn ich die Bedüsung magerer stelle, dann bewirkt dass nur eine höhere Motorentemperatur und ich kann mi vorstellen dass diese wiederum zu einem Leistungseinbruch führt. Ich könnte mich Ohrfeigen, diese Änderungen am Sonntag durchgezogen und, noch schlimmer, zuwenig dokumentiert zu haben. Never change a running System.

Sonntag, Juni 17, 2007

Setup T-Rex 600 und Raptor 30

Wie in Zipper by Sam: Setup T-Rex 600 und Raptor 30 - Unerwartet, aber da angetönt, habe ich heute die Einstellungen vorgenommen, um auch beim T-Rex einen grösseren Negativpitch als die gemessenen -2 Grad bei Idle1 zu erreichen. Jetzt steht er bei -5. Für Idle2 wären -9 einzustellen, weil ich aber noch nicht soweit bin, habe ich diesen Modus noch nicht konfiguriert. Am Raptor dagegen ist in Idle1 und Idle2 -9 eingestellt, für Autorotation -6 Grad. Diese Einstellungen habe ich von der Bedienungsanleitungen entnommen und sind natürlich nur Richtwerte, die durch mehrere Flugtests bestätigt oder abgeändert werden. Beim Thundertiger Raptor 30 habe ich ebenfalls die Teillastschraube um eine viertel Umdrehung mehr aufgemacht, bei der Vollastschraube zwei Ticks mehr aufgedreht. Bin morgen auf dem Flugfeld gespannt, wie sich die Setups auswirken. Es macht echt Spass, jetzt nach bald zwei Jahren, die Zusammenhänge richtig zu deuten und die Maschinen und Funktionen zu begreifen. Dies hat auch Einfluss auf meine nächste Anschaffung eines 50-er Modells. Thundertiger Raptor und Align T-Rex sind meine Favoriten, weil ich eben beide Modelle schon kenne und die Eingewöhnungszeit wohl dadurch wesentlich verkürzt würde. Andererseits habe ich gelesen, dass JR Helidivison eine Vibe 50 im Sommer herausbringt, aber der Airskipper bleibt immer noch im Rennen. Ich will nicht mehr als $600 für Motor und Modell ausgeben.

Nachtrag: Minicopter - Walkera Dragonfly und Gaui EP100 Pro

Nachtrag zum Thema Zipper by Sam: Minicopter - Walkera Dragonfly und Gaui EP100 Pro Heute habe ich versucht beim Walkera Dragonfly 52 die Hauptrotorblattwelle zu ersetzen. Bislang ohne Erfolg. Weil das Teil zusammengebaut kam, existiert auch keine Anleitung, wie so ein Ersatzteiletausch vonstatten gehen soll. Werde in den kommenden Wochen mich für ein Gaui EP-100 Pro entscheiden. Ich bin mir nur nicht sicher, in welcher Ausstattung ich das Teil erwerben soll: Nur das Gestell, oder sogar mit Brushlessmotor und Regler? Dritte Variante wäre mit aller Elektronik bestückt ohne Empfänger. Die Paketinhalte lassen sich nicht einfach ändern, d.h. würde ich einem anderen Gyro den Vorzug geben, wären das Gestell plus alle anderen Teile zusätzlich zu bestellen. Ich habe ein paar Anfragen an diverse Asiatische Händler bezüglich Preise für diese Varianten gestellt, Warten ist angesagt.

Samstag, Juni 16, 2007

Idle 1 und der U-Turn

Amerikaner und Europäer haben unterschiedliche Ansichten über Idle1. Wir in Europa assozieren damit eher den konventionellen Rundflug, die Amerikaner schon 3D. So weisen die Originaldokumente von Thundertiger für Idle1 schon eine U-Förmige Gaskurve auf, währenddem man in Europa normalerweise eine angepasste Normalkurve nutzt, die gegen Standgas hin flacher verläuft als beim Normalsetup. Dank diesem Hinweis eines Vereinskollegen passte ich die Gaskurve wieder so an, dass bei Normal und Idle 1 das Schweben in Knüppelmittenposition möglich ist und nicht, typisch 3D, bei ca. 2/3 des Weges. Beim U-Turn wies mich derselbe Kollege darauf hin, dass:
  1. Ich (wieder) zu nahe bei mir diese Figur fliege
  2. Vergessen hatte, gegen den Wind zu fliegen
  3. Ich viel mehr Anlauf holen muss
  4. Vorallem Pitch schon vor dem Aufsteigen zu reduzieren
  5. Sanft den Bogen zu machen

Dies führte zu wirklich schönen, hohen und sanft geflogenen U-Turns. Das ganze kann ich noch ausfeilen, sicherlich. Einmal gelangte der Heli fast kopfüber. Ich kann mir vorstellen, dass wenn man versteht, wie ein U-Turn zu fliegen ist (und die zugrunde liegenden physikalischen Eigenschaften) der Loop nicht allzuweit entfernt ist.

Nebenbei schaffte ich noch zwei Rekorde:

  1. Ich war noch nie so weit in meinem Gesichtsfeld mit dem Heli unterwegs, und das betrifft alle drei Achsen (Höhe, Breite, Tiefe)
  2. Ich wendete den Hubschrauber im Kreis hoch oben gegen Uhrzeigersinn von mir weg (unter Druck kann ich anscheinend gute Resultate erzielen)

Beim letzten U-Turn stellte ich einen rapiden Leistungsabfall beim Gasgeben fest. Dachte mir, der Motor sei zu warm und damit wohl zu mager, nach der unmittelbaren Landung sah ich dann, dass der Tank leer war. Glück gehabt. Ansonsten brachten meine Modifikationen des Gassteuerweges wirklich den gewünschten Effekt: Die Drehzahl des Motors bleibt auch beim plötzlichen Gasgeben hörbar konstant.

Nächste Woche wird neben den 3D Übungen das Kreisdrehen wiederholt. Und, wenn der Spassfaktor da ist, versuche ich mal eine Acht rückwärts zu fliegen. Solche Übungen sind ungewohnt, helfen mir aber immer wieder weiter.

Dienstag, Juni 05, 2007

Setup T-Rex 600 und Raptor 30 - Unerwartet, aber da

Auf dem Platz war es windig am morgen. Der T-Rex musste ich unüblicherweise zweimal aus einer kritischen Situation retten; beim Querschweben verlor ich kurz die Konzentration und prompt musste ich mit 'Pitch rein und stossen' eine der goldenen Flugregeln anwenden, um den Heli zu retten. Das gleich bei der Kreisfigur, wo der Wind von oben hinten den T-Rex gegen den Boden drückte und ich wiederum voll Pitch gab und den Rollheben nach vorne drückte. Nochmals gerettet. Dann das erst richtige technische Problem: Entweder kam es von der spontanen Entladung beim zusammenstecken oder es floss unerwarteterweise ein hoher Strom während des Betriebs. Die plastische Verformung des Motorreglersanschluss konnte ich nur mit dem durchtrennen der beiden Kabel entgegenwirken. Die Plastikgehäuse der Stecker und Buches sind wirklich miteinander verschweisst. Jetzt heisst es neue Buchsen und Stecker organisieren. War schon ein bisschen gefrustet. Dafür flog der T-Rex wieder hammermässig. Allerdings, obwohl die F3C Newcomer Figur 'Landeanflug' sehr gut ging, vermisse ich beim T-Rex das knallige herunterkommen wie beim Raptor. Liegt daran, dasss ich sowohl im Normalmodus als auch in Idle-1 nur 0 Grad Negativpitch eingestellt habe. Für Idle-1 wären aber mindestens -4 Grad nach Anleitung empfohlen. Muss ich noch korrigieren. Beim Raptor wiederum hatte ich durch die Modifikationen im Throttelbereich (schnelleres Servo, andere Anlenkung des Vergasers) mit zu hohem Standgas zu kämpfen. Idle-1 dreht mir zu hoch und dadurch sind natürlich durch den Gegendrehmoment die Trimmeinstellungen für den Kreisel neu einzustellen. Viel Arbeit. Einiges konnte ich auf dem Feld machen, anderes erst Zuhause. Jetzt ist die Anlenkung des Vergasers so gut, dass ich keinen Drehzahleinbruch bei vollem Pitch aus dem Schweben heraus feststellen kann. Der Typ der Gasansteuerung habe ich von der Webseite http://www.raptortechnique.com entnommen. Zuhause kann ich den Heli nicht solange steigen lassen wie auf dem Flugplatz, vielleicht kann ich ihn sogar noch ein bisschen fetter einstellen ohne das der Einbruch beim vollem Pitch einhergeht. Wenn es mit nur 5.5% Nitroanteil schon so gut klappt, wie verhält sich das ganze mit 10%-igem Nitroanteil? Da bin ich dann gespannt.

Sonntag, Juni 03, 2007

Beginn der Nachfolgerevaluation Raptor 30

Auf die Saison 2008 werde ich wahrscheinlich den Raptor 30 verkaufen und einen anderen Modellhubschrauber anschaffen. Wenn der Raptor 30 V2 bis dann noch im Schuss ist, hat vielleicht ein Helifluganfänger Spass an dem Teil. Mögliche Kandidaten für die Nachfolge wären: Thundertiger Raptor 50 Titan Wäre der logische Nachfolger vom Raptor 30 V2 eine Nummer grösser, die Eingewöhnungszeit wahrscheinlich sehr gering. Align T-Rex 600 Nitro Kaum zu glauben, dass ein Elektrohelihersteller eine Nitrovariante ausgibt. Mit der Elektrovariante hat er einiges gemeinsam, wennschon auch verschiedene Modifikationen eingeflossen sind wie beispielsweise die Heckrotoransteuerung mittels Kardangetriebe. Ist unter den Evaluationskandidaten die teuerste Version. Die Eingewöhnungszeit dürfte wie beim Raptor 50 Titan gering sein aufgrund meiner Erfahrung mit seinem Elektrobruder. BizModel Style 50 SE Deluxe Kritiker sagen es handle sich um eine Kopie des Raptorskonzeptes zu einem sensationell günstigen Preis. Ein anderer Rotorkopf gegenüber dem Raptor dürfte den Hauptunterschied ausmachen. Manche bemängeln allerdings auch die schlechtere Verarbeitung. Hirobo Sceadu Evo 50 Kenne ich noch nicht so genau, wäre ich eine Frau würde ich sagen, das Design gefiele mir. JR Airskipper 50 JR ist für mich wie Align der Edelheli, obwohl er preislich durchaus mithalten kann. Ansonsten weiss ich nicht allzuviel über die Marke, ausser dass bei der letzten F3C Austragung in der Schweiz viele dieses Modell flogen. Für die Motorisierung würde ich mich erstmals für einen Herstellerunabhängigen entscheiden, der O.S 50 SZ Hyper soll sehr gut sein, könnte mir aber auch einen Webramotor vorstellen. Ebenso zeigt die Erfahrung am Raptor 30, dass die Motorkonstruktion nicht auf den Betrieb von nur 5,5 Prozent Nitro ausgelegt ist. Dazu müsste ich auslasseitig mit einem Resonanzkörper arbeiten, was wiederum viel Wissen abverlangt. Ein 90-er Heli ist mir von den Dimensionen und Kosten noch eine Nummer zu gross. Die 50-er stellen für mich heute das beste Preis- / Leistungsverhältnis dar, was auch die grosse Dichte an Modellen, sei es Elektro oder Verbrenner, wiederspiegelt.

Sonntag, Mai 27, 2007

Minicopter - Walkera Dragonfly und Gaui EP100 Pro

Seit ein paar Wochen versuche ich die auftretenden Vibrationen am Walkera Dragonfly 52 zu beseitigen. Jetzt bleiben nur noch die Hauptrotorblätter als Corpus delicti übrig, habe aber keine Ersatzblätter mehr. Unabhängig davon, hoffe ich jedenfalls, bringt der Motor die benötigten Drehzahlen nicht mehr. Mit einem Speisegerät erreichte ich die nötigen Drehzahlen. Beim Li-Po bricht aber die Drehzahl sofort ein. Nachdem schon der Motor mal hinüber war und beim ersten Walkera der Receiver plus Servo wundert mich nichts mehr. Sieht aus, dass die zwei, drei leichten Abstürze den Heli mehr beschädigt haben als ich angenommen hatte. Einen weiteren Walkera werde ich mir nicht mehr antun, sondern einen vollwertigen Minicopter evaluieren, beispielsweise den Gaui EP 100 Pro, der schon ab $199 (ohne Komponenten) kaufen kann. Kombos mit Elektronik sah ich für $279. Ja, ich denke ich kann mit den kleinen Dingern umgehen und deshalb brauche ich nun was, was ich mit meiner bestehenden Fernsteuerung bedienen kann.

Freitag, Mai 25, 2007

T-Rex 600 holt gegenüber dem Raptor 30 auf

Herrliches Wetter zum Fliegen, nur eine Person auf dem Flugplatz. Morgen Mittag balgen sie sich dann wieder um Flyslots :). War ein bisschen müde vom arbeiten, einen geflogenen Kreis mit dem Raptor geriet förmlich ins Stocken. Landen und sich um den Kyosho Heli des Kollegen kümmern, der partout nicht fliegen will. Verschiedene Einstellungen stimmen (immer) noch nicht überein und bedürfen einer genauen Abklärung. Nach diesem Intermezzo startete der T-Rex 600 auf dem Platz. Letztes Mal war ich mit ihm unsicher im Flug, heute passte es. Der erste U-Turn gelang nicht richtig, der Puls stieg dafür so an, dass ich kurz den Heli zwischenlanden musste. Die nachfolgenden U-Turns wurden von mir sicherer geflogen. Noch nicht so gut wie mit dem Raptor, dass hätte mich auch erstaunt. Denoch, dieselben F3C Newcomer Flugfiguren wie mit dem Raptor flog der T-Rex auch. Komischerweise ist er beim Präzisionsvorwärts- und Rückwärtsflug ein bisschen kippeliger als der Raptor. Der Zielsinkflug ist bedeutend langsamer als beim Raptor 30, denke es liegt an den (hoffentlich) unterschiedlichen Negativpitcheinstellungen. Geradeausflug empfinde ich beim T-Rex 600 auch kippeliger als beim Raptor 30. Kann aber alles damit zusammenhängen, dass ich noch nicht die richtigen Vorwärtsgeschwindigkeiten für die Figuren gefunden habe. Der neue Motor des Raptors ist soweit eingelaufen, jedes mal empfinde ich ihn ein Stückchen spritziger. Temperatur mit U-Turns um die 150 Grad. Den Versuch mit anderem Sprit aber gleicher Zusammenstellung der Komponenten werde ich definitiv mal machen. Bei 150 Grad verfärbt sich das Öl bräunlich was auf verbranntes Öl hindeutet. Die Kühlfunktion des Öl ist damit beeinträchtig. Ich muss also unter 150 Grad bleiben.

Mittwoch, Mai 23, 2007

Nitro forever? Oder wieso ein Elektrohubschrauberhersteller eine Nitrovariante ausgibt

In diversen Onlineforen wurde über eine Nitroversion des Align T-Rex 600 gesprochen. Zuerst achtete ich mich nicht so richtig auf das, was dort geschrieben wurde, dann dachte ich mir, es handle sich dabei um eine Variante, die nicht offiziell ist sondern von einem Importeur oder Händler in Eigenregie angeboten wird. Mitnichten. Align hat eine Nitrovariante ihres Elektromodellhubschraubers T-Rex 600 herausgegeben, mit zwei verschiedenen Lackierungen. Und clever abgeschaut. So wundert es einem nicht, wenn die Servos ausserhalb des Spuckkreises des Auspuffes montiert werden. Oder eine Batterieschale für die Empfängerbatterie vorgesehen ist. Der Preis ist etwa gleich teuer wie ein Elektro-Combokit. Ich hätte da einen etwas niedrigeren Preis erwartet, zumal auch noch der Motor inklusive Auspuff dazugehört. Dürfte mit einem OS 50-er Motor um die 750$ zu stehen kommen. Angesichts dessen, dass statt Heckriemenantrieb nun eine Starrwelle zum Zuge kommt, der Heckrotor und andere Dinge modifiziert wurden (ist bei den Elektrovariante als Upgrade erhältlich) plus sonst hoffentlich diese Variante sämtliche positiven (Flug-)eigenschaften der Elektrovariante geerbt hat, so geht der Preis in Ordnung. Für mich ist dieses Modell einen Kandidat für die Evaluation eines 50-er Helis, die ich im Herbst beginne. Neben dem Align ist der Raptor 50 Titanium auch ein Auswahlkandidat und ich liebäugle mit einem JR Modell, aber habe mich dort noch nicht richtig informiert.

Dienstag, Mai 22, 2007

Abstürze en masse

Manchmal da stimmt es einfach nicht. Heute auf dem Flugplatz konnte ich drei Fliegerabstürze erleben, etwas aussergewöhnliches für unter der Woche. Normalerweise finden solche Happenings stets Samstagnachmittags vor versammelten Publikum statt. Wie letzten Samstag als ein Mikado sich verabschiedete. Aber unter der Woche? Bei zweien bin ich mir sicher, dass es sich um neue Modelle handelte, die jedoch schon Flugstunden auf den Flügeln hatten. Das dritte Modell habe ich noch nie gesehen, weiss aber nicht, ob es sich dabei auch um ein neues Flugmodell handelt. Hoffe die Reparatur ist bei den Teilen möglich. Wäre schade, zwei von den drei gefallen mir vom Aussehen sehr. Und bevor wieder Gerüchte aufkommen; ein klares Nein.

Thundertiger Raptor 30 V2 fliegt immer besser

Also nochmals von vorne bezüglich Motoreneinstellung. Sämtliche Werte linearisieren, keine Gaskurve, keine Pitchkurve. Motor so fett einstellen, dass er im Leerlauf viertaktert. Habe viele Internetseiten durchgestöbert zu diesem Thema, allerdings gefiel mir http://www.raptortechnique.com am besten. Der Autor hat viele Themen aufgelistet und bietet gute Starthilfen. Der Motor läuft im unteren Teillastbereich sicher zu fett, die Teillastdüse ist auf 2 3/4 Umdrehungen eingestellt, die Vollastdüse dagegen auf 2 1/4. Was auf deutschen Foren meist nicht richtig erwähnt wird: Die Vollastdüse beinflusst auch die Teillastdüse. Die Vollastdüse steuert nämlich den Benzinzufluss. Auch dies wurde mir sehr detailiert mit Bilder auf der oben erwähnten Webseite erläutert. Nach nun etwa fünf Liter (ca. 10 Tanks) merkt man, dass der Motor weicher und ruhiger läuft, die Resonanzvibration kriegt man nicht weg, aber unter- und oberhalb ist das Teil ruhig. Ich muss bei der nächsten Gelegenheit noch den Rotorspeed beim schweben messen, er ist sicher höher als Samstags, was vielleicht am Temperaturunterschied von 10 Grad liegen kann oder daran, dass der Motor nun besser läuft. Die gemessene Temperatur beim schweben am Zylinder beträgt maximal 140 Grad bei 5% Nitro, 77% Methanol und 17% Öl. Der Ausstoss ist über 140 Grad schon leicht bräunlich, was auf verbranntes Öl hinweist. Verbranntes Öl aber kann keine Wärme mehr abführen. Solange der Ausstoss weiss und dicht ist, kann das Öl die Wärme abtransportieren. Trotzdem will ich mal Coolpower 5% kaufen und ausprobieren, ob dieser Hersteller die Wärme besser abtransportiert als die Heimmarke Hope Synth 10, die ich verwende.

Mittwoch, Mai 09, 2007

Thundertiger Raptor 30 V2 fliegt wieder

Der Raptor fliegt wieder. Ich mag mich allerdings täuschen, aber mir scheinen die Vibrationen kurz vor dem abheben doch ein bisschen heftig. Sicher trägt dazu die grössere Masse der neuen Rotorblätter bei, es könnte jedoch auch woanders liegen. Ich montiere morgen ein paar frische Sätze Hauptrotorblätter und beobachte nochmals das ganze. Auch konnte ich den Spurlauf nicht 100% als übereinstimmend identifizieren, ein schwarzes und weisses Klebeband weissen keine gute Kontraste auf. Das Weisse habe ich durch ein Rotes ersetzt. Die Hilfspaddel fluchteten auch nicht, auch diese Einstellung habe ich auf dem Trockenen nachjustiert. Ein bisschen weniger Vibrationen hatte ich mir nach dem Motorenwechsel nun doch erhofft.

Dienstag, Mai 08, 2007

Jetzt kann wieder das trockene Wetter kommen

Heute habe ich den Ersatzmotor für den Thundertiger Raptor 30 V2 bekommen und mechanisch eingebaut. Gestartet habe ich ihn nicht mehr, es war schon zu spät und ausserdem zu nass draussen. Alle drei Helis sind startklar. Das heutige Wetter wäre ohne Regen klasse gewesen zum fliegen: Wolkig und windig. Verhältnisse, die ich für Nahkampfübungen liebe. Vielleicht wird es morgen was. Heute sass ich wieder mal am Simulator und probierte neue Flugfiguren, die mir durchaus besser gelangen als erwartet. Ich muss nun aber die neuen Rotorblätterdaten noch im Simulator eingeben, der geht immer noch von meinen Holzrotorblättern aus. Vielleicht klappt es morgen kurz für eine Stunde den Motor einzustellen, immerhin verrät Wetter.com, dass es zu einem trockenen Donnerstag kommt, um dann wieder Regen einfliessen zu lassen, der aber am Samstagnachmittag wieder nachlässt. Die prognostizierten Windstärken liegen am Donnerstag bei 17 - 28km/h mit Böen bis zu 50km/h. Ist dann doch ein bisschen viel selbst für mich. Aber sehen wir mal. Die Rasenpistegräser sind sicher enorm gesprossen und keiner konnte Mähen. Das wird sicher lustig für die Flächenflieger, die Samstags auf der Piste starten. Der eine oder andere könnte mit hohen Grässern Mühe bekommen. Dafür bremst es dann besser bei der Landung.

Samstag, Mai 05, 2007

Qualität und Ersatzteile der Hersteller

Der Motor 39 Pro H für den Raptor V2 ist unterwegs zu mir inklusive neuem, leistungsfähigerem Lüfterrad. Der Händler ist Helikraft. Zufälligerweise stiess ich auf diesen Internetshop, als ich meine Favoriten nach ThunderTiger Ersatzteillieferanten durchsuchte. Im Gegensatz zum Walkera Dragonfly 52 sind Qualitätsdefekte beim Raptor bislang ausgeblieben. Beim ersten Dragonfly 52 stieg der Empfänger und ein Servo aus, beim zweiten bereits schon der Hauptmotor. Ich muss aber zugestehen, dass ich nicht nachweisen kann, ob der defekte Motor der Grund für den Absturz war oder die Folge davon. So oder so, entweder bin ich für diesen Hersteller nicht der Klientel, oder diese Helis sind wirklich nur knapp zu schweben kreiert worden. So bleibe ich bei meiner Aussage von dazumals und vielleicht gibt es im nächsten Winter zwei Heliprojekte.

Dienstag, Mai 01, 2007

Walkera Dragonfly 52 - Bei Windgeschwindigkeiten von 8km/h

Drei Tage ohne Dragonfly, der Entzug war gross. Akku getankt, auf die Wiese. Hu, strammer Wind. Das Windmessgeräte zeigt zwischen 7 - 12km/h an. An Rundflug ist nicht zu denken, aber gegen den Wind schweben, dass alleine ist eine Herausforderung. Wehe man versucht den Heli zu landen und die Windstärke ändert sich just in diesem Moment. Es können dann sechs Möglichkeiten eintreten: Der Heli geht nach oben ab: Kann man handhaben Der Heli geht nach vorne los: Geht auch noch gut. Der Heli driftet nach links oder rechts ab: Da noch Pitch geben, damit er sich nicht später in den Boden gräbt, ist schon eine kleine Herausforderung. Der Heli driftet über das Heck weg: Definitiv eine Herauforderung, weil man geneigt ist, den Nick auch gegen hinten zu ziehen mit dem Resultat, dass das Heck den Boden berührt und der Heli abstürzt. Die absolute Herausforderung bei Windstärkenänderung im Landeanflug: Der Heli drückt es gegen den Boden. Da hilft meistens nur Beten, weil Pitch rein und stossen als eine der goldenen Flugregeln bei 10cm über den Boden keine Wirkungen mehr zeigen; bis man reagiert, liegt der Heli schon auf der Seite am Boden. Aber sonst hat das kleine Ding totales Suchtpotential. Unterdessen fliege fliege ich das Teil ohne Sendertragriemen. Sieht zwar komisch aus, wenn die Antenne gegen den Boden zeigt, das Steuergefühl ist aber besser als wenn man den Sender waagrecht mittels Riemen fixiert, trägt.