Sonntag, September 28, 2014

Reparaturen, Korrekturen, Reparaturen

Align T-Rex 600 Nitro

Beim Händler meiner Wahl habe ich die alte Kupplungsglocke mit einem neuen Verlag einbauen lassen. LeDider wählte ich den Kupplungsbelag des T-Rex 700, der 0.2mm dicker gegenüber dem T-Rex 600 Nitro ist und dazu führte, dass ich nicht den Anlasser tätigen konnte, ohne dass sofort der Hauptrotor mitdrehte. Neue Kupplungsglocke bestellt, alle relevanten Zahnräder der Anlasserwelle ersetzt. Ebenso musste ich das Sechskantstück ersetzen, weil davon eine Madenschraube komplett 'verwürgt' war. Ich nahm die Gelegenheit war, mit einem Dremmel einen zweiten Schlitz auf der Kupplungwelle einzuschleifen, damit nun beide Madenschrauben des Sechskanntstücks Sitz finden.
Mit neuem Nitro gings dann auf die Piste. Alles wieder im grünen Bereich, die Fliehkraftkupplung setzt rechtzeitig ein, der Motor tönt sauber und tönt subjektiv weicher und gleichmässiger als mit Rapicon.

Align T-Rex 600 GF

Der aufgebaute Heli versuchte ich im Garten auszutesten, was schief lief, schlussendlich ging er wieder zurück zur Reparatur. Auf der Piste stellte ich ferner fest, dass der Heli schrecklich über Nick pendelte. Hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass sich die Klemmwirkung der Madenschraube vom primären Antriebsritzel nachliess und der Rotor plötzlich an Drehzahl verlor. Auch hier habe ich mit einem Dremmel an der Motorantriebswelle eine Einbuchtung gefräst, damit die neue Madenschraube sich dort festkrallen kann. Ebenso bemerkte ich auf der Piste, dass der Heli gegen hinten wegzog, tja, Taumelscheibe nicht ausniveauliert.

Gegenwärtig bin ich noch dran, für Nitro und den Elektro neue Hauben im Flammendesign zu airbrushen. Mal sehen, was daraus wird.

Dienstag, September 09, 2014

Schön wärs, T-Rex 600 Nitro wieder in der Reparatur

Heute wieder das Spiel mit den Drehzahlen beim Nitro. Ich hörte mal genauer hin und stellte verblüfft fest, dass meine vorgängigen Beobachtungen hinsichtlich Drehzahl nicht ganz korrekt war. Korrekt ist: Der Motor dreht immer gleich, nur nicht der Hauptrotor. Irgendwann fängt der dann an schneller zu drehen. Hätte ich nicht eine neue Kupplung eingebaut, würde ich auf die tippen.
Eine Sichtung des Motorgehäuses zeigte jedoch Kupplungsabriebspuren.

Und in der Kupplngsglocke fand ich keinerlei Kupplungsbelag mehr.


Wieso ist mir nicht ganz klar, ich muss da meinen Händler mal fragen, brauche nun dringend einen Kupplungsbelag oder eine komplette Kupplungsgloche.
Der T-Rex 600E wäre soweit vorbereitet um nach der Reparatur eingeflogen zu werden.

Sonntag, August 31, 2014

T-Rex 600 Nitro v1 wieder intakt

Wie in den vorangegangenen Posts berichtet habe ich zwei Patienten bei mir in der Werkstatt. Am Samstag probierte ich den Nitro nochmals aus. Der wies das Problem aus, dass er das Gas sehr zögerlich nach dem Start oder bei längeren Standgasverweilzeit annahm resp. auf Touren kam.
Ich konnte dies nochmals verifizieren, auch wenn es mir ein Heckrotorblatt kostete: Man gibt Pitch und Gas, der Heli hebt ab, wobbelt um die Hochachse herum und landet mehr oder weniger kontrolliert wieder im Acker wegen fehlender Drehzahl. Dreissig Sekunden nach dem Start des Motors hört man dann plötzlich wie die Rotordrehzahl und das Motorgeräusch ansteigt. An der Glühkerze liegts also schonmal nicht, auch nicht an der Vergasernadeleinstellung. Verbleibt nur noch schlechtes Nitro oder die Gemischschraube. Die habe ich dann von 14.30 auf 15 eingestellt, und siehe da, Drehzahl nach dem Neubetanken und Start sofort da, geflogen, dann einige Zeit im Standgas das Modell vor mir abgestellt, wieder Gas gegeben, Drehzahl wieder da. Nur der magere Rauch und das kreischen bei Vollgas gefiehl mir noch nicht. Der Motor war auch heisser als sonst. Gemischnadel ein wenig zurückgedreht, ich sage mal so auf 14:45, Vollgasnadel ein Klick mehr. Perfekt.In Idle1 brummt er zufrieden vor sich in, in Akromodus kreischt er richtig vor sich hin, die Abgasfahne ist in Ordnung, Motortemperatur auch. Wenn das beim nächsten Flug immer noch stimmt, dann habe ich das Problem gelöst. Wenn sich der Motor dann aber wieder anders benimmt, werde ich den Motor mal wechseln.

Donnerstag, August 28, 2014

Helireparaturen Gruezi, was hätten Sie gerne?

Bis heute hat mir nur mein Rex Nitro Probleme verursacht: Beim ersten Start kam er nicht auf Touren, Notlandung im Acker. Danach gestartet, und er flog mit normaler Drehzahl. Heute flog ich zuerst mit dem Elektro. Dort wollte ich die Pitchkurve für Idle 2 von 9 auf 10 oder 11 Grad einstellen, kam aber nicht soweit. Ich hatte schon mehrmals die Vier Zeitenrolle versucht und bislang damit keine Problem hinsichtlich Unsicherheit gehabt. Heute aber war ich wohl ein wenig zu Tief unterwegs, auf dem Kopf fliegend zog der Heli vor mir durch und dann setzte was zwischen meinen Ohren aus. Zwei Sekunden nach dem Durchflug hektisches Gefuchtel an der Steuerung und ein dumpfes Bumm als sich der Heli ins Zuckerrübenfeld bohrte. Seitenplatten und Heckrohr defekt, ansonsten scheint die Mechanik und Elektronik keinen Schaden davongetragen zu haben. Gut, also, Nitro aufstellen und prompt auch Notlandung im Acker, weil wiederum die Drehzahl nicht da war. Heckrohr wies danach eine kleine Delle auf und die Heckrotorblätter waren leicht abgeschabt. Und wieso? Weil ich Depp den Autorotationsschalter zu spät, als der Heli schon im Acker war, zog und darauf der noch einen Satz in die Lüfte nahm, um mit dem Heck daraufhin die Erde umzuwühlen. Gut, nochmals gestartet, die Delle war so gering, keine Verkrümmung des Heckrohrs festzustellen. Start ging nicht. Wieso? Schlussendlich war die Glühkerze dahin. Ausgewechselt, Drehzahl nun sehr hoch, bei laufendem Motor heruntergenommen und dann Gas gegeben. Effekt? Wieder kaum Drehzahl. Schnell zurück zur Landefläche, nochmals richtig Gas geben, jetzt sind die Umdrehungen wieder in Ordnung. Da muss ich mich nochmals genauer damit auseinandersetzen. Aber wenn das Teil dann wirlich fliegt, ist es für mich ein Wahnsinn. Danke Hugo für deine Einstellarbeiten. Hier das Bild des T-Rex 600E. Glücklicherweise ist in den nächsten Tagen Regenwetter angesagt, da habe ich viel Zeit zum reparieren.

Samstag, August 23, 2014

Wieso nicht am Freitag richtig geflogen?

Freitag war so schönes Wetter, ich war auf dem Flugplatz von meinem bevorzugten Händler und er stellte mir den Align T-Rex Nitro 600 ein. Ich vermutete einen Lagerschaden oder ähnliches, er meinte aber der Motor für ein Nitro in den Jahren normal tönt. Ob es mir schon aufgefallen sei, dass der Gasschieber nicht ganz öffnet? Oha. Er machte ein Grundsetup, Akromodus fliegt sich kraftvoller denn je, gegenüber meinem Elektro ist der Nitro kraftvoller. Was natürlich mich bewegte, am Samstag beim Elektro mal die Gasgerade zu verschieben. Und siehe da, die Blätter knallen plötzlich. Allerdings weiss ich, dass der BEC Phoenix ICE Castle 100 mir schon bei der Originalgerade im Akromodus warnte, dass die Reglerfähigkeit eingeschränkt sei. Ich bemerkte dass aber nicht, als ich die Gerade von +20 auf +30 erhöhte. Wie gesagt, mal noch an den PC anstecken und schauen, was das Teil meint.
Heute Samstag bewölkt, viel Wind, zeitweise Schauer. Mist. Trotzdem zwei Stunden auf dem Feld ausgeharrt und versucht die Figuren einigermassen zu fliegen. Für Neues fehlte mir dann noch der Mut (oder die Sicht).
In der Heliwerkstatt hängt jetzt eine grosse Liste von Tätigkeiten, die ich an den diversen Helis erledigen muss. Langweilig wird es nie.

Mittwoch, August 13, 2014

Zurück aus den Ferien und -fliegen

Nach elf Tagen zurück aus den Ferien von Österreich. In Fiss-Serfaus-Ladis hat es drei schöne Modellflugplätze, wovon ich einen benutzen durfte. Herrliche Aussicht direkt auf die Bergformationen, ein wenig ungewohnt war das Hangfliegen. Normalerweise ist der Horizont gegen unten durch die Fläche begrenzt, am Hang hat man das Gefühl, der Heli schwebe Raumlos vor einem herum. Und spätestens wenn man die Rotorblätter von oben ansieht, reagiert das Hirn komisch. Ein grosses Dankeschön an den Tourismusverein von Fiss-Ladis-Serfaus und die Flächenflieger, die mich als 'Aussenseiter' fliegen liessen. Es war eine tolle Atmosphäre.

Samstag, Juli 26, 2014

Unterhaltsarbeiten T-Rex 600 Nitro

Seit längerem stelle ich um die Querachse beim Hauptrotor grosses Spiel fest. Schon mal hatte ich den Rotorkopf zerlegt, neue Dämpfergummis und eine neue Blatthalterwelle eingesetzt, was das Achsspiel nur kurz wenig verminderte. Der Anlassersechskannt ist nach langen Jahren in Betrieb ausgeschlagen und die Kupplung macht sich mit komischen Geräuschen währen dem Fliegen bemerkbar.
Heute habe ich bei der Hauptrotorkopfdemontage entdeckt, dass das Achsiale Spiel von ausgeschlagenen Hauptrotorblatthalter stammt. Bis auf das Rotorgehäuse habe ich kurzerhand alles ersetzt:
  • Blatthaltergriffe
  • Alle Kugellager in den Blattlagergriffen
  • Dämpfergummis
  • Blatthalterwelle
  • Kupplungsglocke
  • Kupplungslagerblock
  • Fliehkraftkupplung
Zusammengebaut und *Wow*, Spiel weg.
Gierendes, leicht kreischendes Geräusch ist trotz Kupplungswechsel nicht verschwunden. Die Kugellager des Kupplungsblocks trehen noch gut und sehen gut aus. Also muss das Geräusch vom Motor stammen.

Donnerstag, Juli 03, 2014

Heute klappte auch Neues

Negativ heute: Ein Li-Po kriegte dicke Backen.
Positives: Aus der Laune heraus flog ich rückwärts erstmals Rollen. Danach Loopings, wobei die doch schon sehr eierten. Aber Rollen, von Links nach Rechts geflogen, gingen erstaunlich gut. Das Rückenschweben kam zweimal an die Reihe, das spürare Zittern in den Knien nimmt immer mehr ab. Schöner Tag, schönes Wetter, schöne Ergebnisse. So muss es sein.

Mittwoch, Juni 25, 2014

Rückenflug, Wall, Auf- und Abschwung, Verkauf der Heliflotte

Seit dem letzten Post ist einige Zeit ins Land gegangen, wo ich meine Figuren weiter ausbauen konnte. Ich orientiere mich dabei ein wenig an die Kolumne von Tobias im Rotor Magazin.
Daneben verkaufte ich den T-Rex 250, ich denke auch der Thundertiger MiniTitan wird mein Konvult verlassen. Mit meinen drei 600-er Helis bin ich gut bedient.
Beim im April erworbenen 600e PRO EFL habe ich den Umrüstkit (Performance Booster) für den 750MX Motor eingebaut und natürlich den Motor. Nun geht es noch um die Einbau der Elektronikkomponenten, wobei ich mir immer noch nicht sicher bin, ob ich FBL versuchen soll oder nicht.

Montag, April 14, 2014

Vieles hat sich getan - Rückenfliegen, neuer Heli, Anpassungen am Heli

Vorletzte Woche habe ich einen Align T-Rex 600e PRO EFL zu einem günstigen Preis ergattert. Inklusive Originalelektronik bis auf den BEC, der stammt von Kontronik. Genaueres habe ich noch nicht untersucht, ist ein Winterprojekt. Auch stellt sich bei mir die Frage, ob ich auf DFC umrüste oder altmodisch einen Flybarrotor verbauen soll. Kommt Zeit kommt Rat.

Beim Thundertiger E325 korrigierte ich die Gas- / Pitchkurve, sie war noch für den Vorgänger Align T-Rex 450CF parameterisiert. Geflogen bin ich ihn dann kurz, das Verhalten ist weitaus weniger kippelig und unpräzise als vormals. Der grosse Test steht noch aus

Dafür geht es mit den Figurenfliegen vorwärts, dieses Wochenende flog ich eine halbe Strecke auf dem Kopf mit beiden grossen Helikopters, und bei beiden schwebte ich so zehn bis fünfzehn Sekunden auf dem Kopf. Zuerst sank mir das Herz in die Hose, aber mit der Zeit ist es einfach nur *Geil*. Hoffe ich komme diese Woche wiederum dazu, das zu praktizieren. Die Flugfigur 'Wall' findet auch Einzug in mein Repertoir, ich finde diese sehr interessant um plötzlich andere Figuren einzuleiten.

Samstag, Februar 15, 2014

Nachmittags bevölkt, oder die verpasste Chance bei eitel Sonnenschein fliegen zu können

Am morgen begrüsste mich die Sonne und die Temperaturen, gemessen an der Jahreszeit, waren angenehm warm. Aber leider hatte ich noch zu tun, sodass ich mich erst am Nachmittag aufs Flugfeld begehen konnte. Dann, als nämlich die ersten Wolken aufzogen und der Wind auffrischte. Das durchschnittliche Wetter in den letzten Monaten halt. Trotzdem ärgerte mich mein Timing. Item, einiges hatte ich doch vorbereitet. Da war mal das Brett, auf dem die Helis starten und landen und ich an den Acker legen kann und somit immer eine einigermassen plane Fläche habe. Sogar einen Haltegrif habe ich eingefräst. Die Brettoberfläche muss ich noch aufrauhen, das Nitro- / Oelgemisch macht das die Oberfläche so glitschig, dass beim Start die Helis locker herumrutschen. Nun denn, Nitro starten, draufstellen und Blattlauf kontrollieren. Bei schwarzen Rotorblättern nicht einfach, dank Tapes aber machbar. Dazu komme ich nicht, wieder klemmt der Starter. Ein kurzer Blick verriet mir: Mist, den Tank hatte ich nach dem letzten Flug nicht vollständig entleert, damit dürfte Nitro in den Brennraum reingekommen sein. Zündkerze raus, einmal Starter drehen, Zündkerze rein und es lief. Zweimal nachgetankt, immer super gestartet. Dann versuchte ich die Figur 'Wall', die liebe ich. Aus dem Vorwärtsflug voll Nick gegen hinten ziehen, Pitch raus, der Heli steht senkrecht in der Luft. Wau. Ich bemerkte dann,  dass die GY-401 LED blinkt, was auf verschiedene  Neutralstellungsinformationen hinweist: Die Fernsteuerung deren Nullstellung ist nicht die gleiche wie beim Gyro hinterlegt.
Dies könnte mit dem im Januar programmierten Heckrotormischer zusammenhängen. Bin fast überzogen, dass es so ist. Leider fällt mir dies erst jetzt, nach dem Flug ein.
Beim T-Rex 600 GF musste ich das Antriebsrad für den Heckrotor auswechseln, es hatte Karries. Meine Befürchtungen dass OEM-Teile nichts taugen, haben sich bestätigt. Aber ich habe noch ein paar davon an Lager, also neues rein, fliegen. Schwebeflugtraining mit Ringfischen, dann Flips und natürlich, Wall. Ich liebe diese Figur.

Samstag, Januar 04, 2014

Anpassungen am Align T-Rex 600 Nitro

Bei dem schlechten Wetter experimentierte ich ein wenig mit den Einstellungen. Am Motor habe ich vier Klicks fetter eingestellt weil es das letzte Mal so kalt war. Das für mein Gedächtnis. Fernsteuerungseitig habe ich einen freien Mixer definiert, der bei Heckrotorausschlägen das Gas entsprechend einen zehntel (also 10%) nachregelt. Dieser Mixer existiert schon fix, allerdings mischt dieser nur bei positiven Heckrotoreinschlag Gas mit, also wenn der Heli nach rechts dreht. Wenn der Heli aber links dreht, braucht er weniger Leistung, also wieso nicht Gas automatisch reduzieren? Wahrscheinlich haben das schon x-Millionen Heliflieger auch schon ausprobiert und sind auf die Nase gefallen, um danach den fixen Rotor-> Gasmischer zu nutzen. Aber wer es nicht erlebt hat, kann es nicht beurteilen. Also warten wir mal auf trockenes Wetter.

Montag, Dezember 30, 2013

Nitro und mini Titan eingestellt

Beim Align T-Rex 600 Nitro habe ich neue Blätter von MS-Composit montiert. Standardblätter, nichts aussergewöhnliches. Vier klicks fetter eingestellt wegen dem kälteren Wetter und damit war das aufdrehen beim Sinklug unter Idle 1 auch weg. Ich wollte den Spurlauf justieren als ich bemerkte, wie träge er auf Pitch reagierte. Gelandet und die Taumelscheibe kontrolliert. Wie dazumals beim 600ESP klemmt diese auf der Hauptrotorwelle. Zusammenpacken, war ein kurzes Intermezzo. Aber es erklärt wieso ich gerade bei Landevorgängen auf ein Brett von 40 x 80 cm sosehr zirkeln musste. Somit steht an:
Neue Taumelscheibe, Blattspurlauf kontrollieren und wieder mal zwei Gummifüsse drantun.
Ich holte noch den Thundertiger mini Titan 325 hervor. Bei dem musste ich 20g Bleigewichte in der Haube festkleben um ihn auszutarieren. Gewogen müsste er 30gr. haben, 20g reichen im Schwebeflug soweit aus. Nach links zog er immer noch ein wenig, lag daran, dass die Voreinstellung auf Roll auf links eingestellt war. Danach stellte ich ein Heckschwänzlen fest, ich reduzierte den Gyro von 85 auf 75 Prozent, dann war das auch weg. Als letztes verringerte ich Expo von Nick und Roll um zehn Prozent, jetzt ist der Titan beim Schweben weniger agiler und für mich besser zum fliegen.

Mittwoch, Dezember 25, 2013

Heck- und Rotorblätterverschleiss, Nitro läuft wieder

Wie im letzten Post erwähnt konnte ich den Align T-Rex 600 Nitro kaum mehr starten, ständig soff er ab, daraufhin wie im Post beschrieben kontrollierte ich einige Dinge. Vorgestern hatte ich den Heli mehrmals vor dem Hause probiert, funktionierte alles. Dann gings auf das Flugfeld. Tadellos sprang er an. Mehrmals. Wegen dem kalten Wetter stellte ich den Motor vier Klicks fetter ein, einen Tag später war es bedeutend wärmer, also wieder vier Klicks magerer eingestellt. Das hat aber selber nichts zum nicht mehr absaufen beigetragen. Wenn es wieder kälter ist, dürfte der Motor ohne vier Klicks fetter eventuell schlechter anspringen und damit natürlich indirekt dazu beitragen, dass das Teil absäuft. Nach dem Rundflug landete ich den Nitro und prompt touchierte der Heckrotor einen Stein. Dasselbe geschah mir einen Tag später trotz besseren Wissens mit dem Elektro, dort schoss der Stein vom Heckrotor angekickt in das Hauptrotorblatt. Fazit: Zwei Heckblätter- und ein Hauptrotorset ist zu ersetzen.
Beim Nitro passte ich die V-Kurve im Idle2 von 95% auf beiden Enden auf 88%, der Motor dreht linearer mit der Pitcheinstellung mit.
Was mir noch aufffiel waren abgeknaberte Zahnradflanken vom Hauptantriebszahnrad beim Align 600 ESP. Ursache ist mir noch unbekannt, ich muss dem noch nachgehen.
Das Fliegen selber bei 8-10 Grad war herrlich.

Sonntag, Dezember 08, 2013

Meine Flotte kränkelt

Die letzten zwei Male auf der Piste waren nicht so erfolgreich. Neben dem Wetter, das Kalt und teilweise böig war, spielten die Helis auch nicht mit.
Beim Elektroheli dem T-Rex 600E sind mit den Curtis Youngblood Radix V2 definitiv die falschen Blätter montiert. Der Versucht, mit Flybarlessblätter zu fliegen, sind mindestens mit diesen Blätter als gescheitert zu betrachten.
Der T-Rext 600 Nitro V1 hat dagegen andere Probleme: Er säuft ab. Vor 14 Tagen bemerkte ich das schlechte Startverhalten vom Motor. Die Kompression schien plötzlich gross zu sein. Packte schnell zusammen, kam aber die ganze Woche nicht gross dazu, dem nachzugehen. Ich öffnete das Kurbelwellengehäuse, nahm die Zündkerze raus und verfolgte mit der Zündkerze wahrscheinlich der falsche Weg. Gestern auf der Piste wurde es nicht besser. Nur wenn ich die Zündkerze leicht abschraubte ging der Motor an. Nach dem Flug liess ich den Motor auslaufen, indem ich die Nitroleitungen mit der Hand abdrückte, aber nach dem Tanken hatte ich wieder das Problem mit der Kompression. Ich vermutete sogar, dass sich der Kolben ohne Ölschmierung beim 'absterben' wegen Nitromangels irgendwie festfrass. Dann wurde es mir zu bunt, abbauen, Elektroheli raus, neue Blätter auf diesem Montiert, fliegen. Tip Top. Zuletzt noch den Mini Titan V2 geflogen. Aber oha, zog zusehr nach links hinten und die Motorregelung im Stellermodus war alles andere als gut. Da liegt noch einiges im Argen. Somit zwei Patienten die zu betreuen sind.
Heute las ich zum Thema 'hohe Kompression bei OS Hyper 55SX' dass die Ursachen vielfältig sein können, meistens jedoch an einem abgesoffenen Motor liegt. Gut, als erstes Dämpfer abmontiert, da schwappte mir schon Nitro aus dem Dämpfer entgegen. Aha. Dann der Kurbelwellendeckel geöffnet. Ein Schwall von Nitro kam mir entgegen. Dann den Kolben bewegt, vom Brennraum nochmals Nitro. Mensch, wieso so versoffen? Ich klemme doch immer die Zugangsleitung ab? Und wieso kommt denn der Motor so schlecht in die Gänge? Kontrolliert habe ich:
  • Glühkerze: Nass, logisch. Aber sie glimmt noch orange, wie gewohnt
  • Klemmleiste für die Nitrozuleitung: Klemmt restlos das Nitro ab. Kontrolliert, weil ich den Schlauch vor Monaten mal ersetzt hatte.
  • Vergaser: Dosiert die Nitrozulaufmenge. Lässt sich einfach testen, indem man in den Zuführungschlauch pustet und das Vergaserkücken bewegt
  • Unterdruckzufuhr zum Dämper: Erfolgreicher Blastest
Alles nun zusammengesetzt, aber die Ursache, wieso er absäuft, habe ich nicht gefunden. Ich muss im Internet nochmals recherchieren. Vor zwei Wochen hatten wir einen Temperatureinsturz und ich mag mich noch erinnern, dass man dazu die Bedüsung / Mischung zwischen Nitro und Luft fetter einstellen muss. Tönt komisch, nicht? Ein Motor sauft ab, weil er zu mager eingestellt ist?

Mittwoch, November 13, 2013

Kaltes Wetter, und wieder klemmende Taumelscheibe

Aktuell fliege ich mehr mit dem Align T-Rex 600 Nitro V1 als mit dem T-Rex 600 ESP. Ich liebe das kreischende Geräusch des Nitros und die Rauchfahne.
Den Nitro habe ich mit neuen Flybarpaddel von Align ausgerüstet. Zusammen mit den MS-Composit Champion CFC Blades ist er noch eine Spur wendiger, agiler worden.
Beim ESP habe ich Curtis Youngblood 600 V2 Hauptrotorblätter montiert, Flybarlessblätter, die sich nicht schlecht fliegen lassen. Durch die grössere Tragflächenauflage und höheres Gewicht gegenüber den MS-Composit Champion brauchts mehr Drehzahl. Geradeausflug empfinde ich besser als mit den MS-Champion, dafür ist er weniger agil. Während dem Landen bemerkte ich die verzögerte Reaktion auf Taumelscheibe, was mir nicht unbekannt  war, schrieb ich davon schonmal dieses Jahr.
Zuhause kontrollierte ich wie gut die Taumelscheibe auf dem Hauptrotorgestänge ging. Natürlich klemmte sie. Die Reinigung wie schon mal von mir beschrieben, brachte eine Verbesserung um die Hochachse, aber nicht bei der Querachse. Und die Taumelscheibe lief um die Hochachse herum schlecht. Nach dem Tausch gegen eine neue Taumelscheibe funktionierte wieder alles perfekt.

Montag, Oktober 21, 2013

Schönes Wetter und es geht vorwärts

In den letzten zwei, drei Trainings hatte ich ein gutes Gefühl, den Helikopter auf den Rücken zu legen. Zwischen zwei und zehn Sekunden reichte die Spannweite. Daneben übe ich Pirouetten. Solche Flugfiguren zeigen einem, wie unpräzise man ist oder nicht. Ebenfalls versuche ich in einem Looping eine Rolle zu integrieren. Theoretisch weiss ich, wie es läuft, praktisch versemmle ich es immer, indem ich den Nick nicht rausnehme bevor ich Roll geben. Der Heli eiert um seine Längsaches, bremst ab und ich muss mich zwingen, Nick zu drücken, um den Heli in den zweiten Teil der Rolle zu bringen.
Beim Rückenschweben fiel mir die schlechte Sichtbarkeit der Rotorblätter auf, sie waren durchgehend schwarz. Ich montierte die MS-Composit Champion ab und montierte die Curtis Youngblood YB-600 V2. Leider merkte ich zu spät, dass es sich um Flybarlesspaddel handelt. Entsprechend breit sind sie, aber am Wurzelanfang recht biegsam. Jedenfalls eierte der Heli um die Hochachse herum wie doof. Die Blätter laufen exakt, aber ich denke durch die höheren Gewichte muss ich die Drehzahl erhöhen. Tatsächlich brachte dies was. Im Flug sind die Blätter stabil, nicht so agil wie die agilen Championblätter.
Am coolsten ist allerdings das Nitrofeeling: Ich fliege fast ausschliesslich nur mit dem Align T-Rex Nitro 600 v1. Jetzt wo er gut eingestellt ist, ist mein Vertrauen in ihn auch gestiegen.

Montag, September 16, 2013

Krux mit den Ersatzteilenummer

Ich entdeckte dass bei beiden T-Rex 600 das Heckrotorantriebs- und Autorationsrad H60020 im Bereich der Mutterbefestigung Risse aufwies. Die Originalteilenummer im Katalog entsprach weder beim 600E noch 600 Nitro der heutigen Bezeichnung. Was auf die erste Generation der T-Rex 600 nicht passt, sind Autorotation Tail Drive Gear Set mit der Bestellnummer H60020AT. Das AT impliziert die Version des 600E Pro, der wiederum ein neues Main Gear Case Set mit der Nummer HN6064BA braucht. Also zusammengefasst sind kompatibel
600er Version 1: H60020 mit HN6064
600er E Pro: H60020A mit HN6064BA
Hoffe das hilft jemanden weiter

Samstag, August 10, 2013

Fortschritte und Rückschritte oder einsamer Rekord

Da lief es doch so gut: Loopings, Turns, Rollen, sogar Überschläge und Rückenschweben als Training. Am Montag bei RC-Helischule erstmals den Rainbow geflogen, aber heute, heute war der Wurm drin. Der T-Rex 600 Nitro war bis am Montag zu fett eingestellt. Dank Tobias von der rc-helischule.ch ging das Ding dann richtig ab. Erstmals flog ich mit ihm Überschläge. Tobias zeigte mir dann noch wie ich langsame Rollen und aus dem Stand Loopings machen kann.
Heute mit dem T-Rex 600 Nitro den stehenden Looping versucht. Drei Versuche, irgendwie waren die Loopings nicht so schön gross Rund wie am Montag. Gut, ist auch ein anderer Heli. Beim dritten Versuch merkte ich zu spät, dass die Ausgangshöhe für das Manöver zu tief war, Looping ging schief, Heli knallte in den Acker. Das Bild, dass sich mir bot, war ziemlich übel:
Sogar die Grundplatte wurde beschädigt. Ich überlegte mir dann, ob ich mit dem T-Rex 600 Elektro weitermachen soll. Ich fühlte mich zwar müde, aber ich wollte es besser wissen. Langsame Rollen und grosse Loopings gingen, auch mit der schwächeren Seite (linke Rollen, Looping von rechts nach links geflogen). Die Flips waren ohne jegliches Timing. Aber item, drei Akkus durch, der vierte rein, weiter. Ich war gerade wieder an einem Flip, als plötzlich die Leistung abbrach. Ich versuchte mit der Autorotation das schlimmste zu verhindern, leider war der Landeplatz des Helis im Acker uneben, das Teil kippte zuletzt um und das Hauptrotorblatt schlug in den Heckausleger. Der Grund war schnell gefunden und er hatte sich gestern schon geäussert: Die Madenschraube des Antriebsrizel hatte sich vom Motor gelöst. Ich Idiot habe gestern die Schraube weder wieder richtig angeschraubt noch mit Schraubensicherung gesichert. So stehen nun zwei Helis zur Reparatur bereit. Ich glaube mich nicht erinnern zu können, zwei Helis gleichzeitig geschrottet zu haben.

Donnerstag, Juli 11, 2013

Dreifach Loops, Rückenschweben, neuer Motor

Es zeichnet sich eine gute Woche ab. Für meinen untermotorisierten Align T-Rex 250 erster Generation habe ich den neuen Motor 250MX eingebaut, der für die aktuellste Generation des Helis verwendet wird. Hier eine Ansicht vom Einbau:
Der neue Motor ist nicht vergleichbar mit dem alten, er ist kraftvoller und dreht sauberer und ruhiger. Loopings und Rollen gelingen besser als mit dem alten Motor, es ist ein ganz anderes fliegen.
Beim grossen Bruder Align T-Rex 600 ESP gelang es mir, dreifach Loopings zu fliegen. Zugegeben gelang der zweite und dritte Loop nicht mehr so gross und gerade, aber hey, dreifach. Dann versuchte ich die Überschläge und plötzlich fing ich an kurz innezuhalten wenn der Heli auf dem Kopf stand. Die Zeitdauer wo der Heli auf dem Rücken vor mir schwebte, wurden immer länger. Es gelang mir immer, ihn sicher aufzustellen. Ein guter Anfang, darauf kann ich aufbauen.