Sonntag, Oktober 23, 2011

Neue Akku, neuer Motor, alter Heli

Seit Frühling bemängelte ich immer mal die fehlende Leistung des alten 600E Helikopters. Er wobbelte im Normalmodus um die Hochachse, bei Idle1 und Idle2 fehlte der Power. Verglichen mit dem Nitro war er dem hoffnungslos unterlegen. Das Kaufsdatum der Li-Po Akkus studierend viel mir auf, dass die mehr als drei Jahre auf dem Buckel hatten, also kaufte ich mir neue von der Marke Wellpower, die Lindinger.at feilbot. Heute habe ich sie erstmals eingesetzt. Im Gegensatz zu den alten Li-Pos haben die 30/60C. Nicht, dass ich die mit dem eingebauten Align 600L brauchen würde, später dann beim Scorpion 4025-1100 reichen auch die 30C ohne Burstrate von 60C. Der Preis war dermassen gut, dass ich sie einfach haben musste. Und der Flug mit den neuen Akkus zeigte wieder den alten T-Rex 600E. Kein Wobbeln im Normalmodus, kein einbrechen der Drehzahl bei Idle1 und Idle2 bei U-Turns. Weder Akku noch Motor wurden heiss. Wieder Zuhause wanderte mein Blick zufälligerweise über einen 600XL Motor. Einen Versuch war es ja wert. Innert 15 Minuten wurde der 600L in Rente geschickt, der neue installiert und weitere 15 Minuten später startete mein alter 600E mit neuerem Motor und neuen Li-Pos. Wau. Bei neun Grad Pitch wiederum kein Einbrechen der Drehzahl, der Motor kann mehr. U-Turns geflogen, 7 Minuten lang, 3600mAh gebraucht von 4000mAh, handwarmer Motor und Akku. Bei der Laufzeit muss ich nochmals um 30s runter, damit ich über die 20% Restkapazitätsgrenze komme.
Desweitern ist der Einkaufszettel für den zweiten Elektroheli fertiggestellt, müsste nur noch bestellen. Zusammen mit dem Scorpion 4025-1100 und dem neuen Phoenix ICE 100 Regler müsste der Heli im Vergleich mit dem bestehenden im Leistungsbereich spürbar zulegen können.

Donnerstag, September 01, 2011

Verkauf der Flotte, Teil 2

Ich trenne mich auf die nächste Saison definitiv von der Nitro Fraktion. Es tut zwar weh, die qualmenden und miefenden Dinger sind mir ans Herz gewachsen, die Vorteile für Elektro überwiegen aber, vorallem wenn man wie ich wenig Zeit um zu fliegen hat. Dafür baue ich mir einen zweiten T-Rex 600 CF auf. Das Modell entspricht zwar der ersten Generation, ich packe aber neue RC- und Antriebskomponenten ein. Wer ein Standard T-Rex 600 GF mal mit einem Nitro vergleichen konnte, weiss, dass der GF eine schwächere Leistung aufweist. Das wird mit dem neu aufzubauenden GF nicht passieren. Im Winter wird er aufgebaut und für den Frühling bereitstehen. Ab 2012 habe ich auch wieder mehr Freizeit, um das Hobby angehen zu können.

Samstag, Juni 04, 2011

Teilverkauf der Heliflotte, erster Teil

Ich habe doch satte zwei Ersatzpackungen vom T-Rex 600 Nitro Standard herumliegen gehabt. Plus einen nagelneuen O.S 50 Hyper. Alles verkauft. Die gehen erstaunlich gut weg, wenn man bedenkt, dass diese Version so um die fünf Jahre alt sein dürfte. Den T-Rex 250 werde ich dann auch mal noch verkaufen, kleiner als den T-Rex 450 GF gehe ich nicht mehr. So wird mir dieser und der T-Rex 600 Alu verbleiben. Beim 600er Alu ist ja noch der alte 600L Motor verbaut und vergleicht man ihn mit einem Nitro, der Notabene ca. zwei Jahre später erschien, sind die Leistungsunterschiede schon sichtbar. Wahrscheinlich werde ich auf einen 600MX inkl. BEC upgraden. Ob das diese Saison noch sein wird, weiss ich noch nicht. Nach einem Absturz des 600-er Alu hatte ich drei Wochen am 'wobbeln', also Schwingunen um die Hochachse, gearbeitet. Bis ich die neu montierten Metalhauptrotorblatthalter entfernte. Also verblieben nur noch die kürzere Padellstange und die Stabilisierungstülle für die Hauptrotorhaltewelle. Diese beiden Modifikationen waren erfolgreich. Auch hier wieder: Nach einem Absturz immer zuerst die Originalteile verbauen und danach diese Stück für Stück ersetzen.

Dienstag, März 08, 2011

Nur noch Elektro Fliegen?

Ich mag mich noch ins Jahr 2006 zurückerinnern, als die ersten Elektroheli damals auf dem Flugplatz auftauchten. Der T-Rex 600 läutete dazumal die Elektroäre richtig ein, obwohl es schon immer Enthusiasten gab, die Elektro flogen. Etwa zwei Jahre später war ich auch im Besitze eines T-Rex 600 Elektro, zog es aber vor, mit dem Nitro zu fliegen, oder mindestens beide gleich viel. Je weniger Zeit mir für das Hobby übrigblieb, desto kostbarer erschien mir die Vorbereitungszeit. Bei einem Nitrobetriebenen Heli muss ich immer darauf bedacht sein, dass Nitro vorhanden ist und neben vielen anderem auch der Elektrostarter einsatzbereit. Nach dem Flug jedes mal das Teil vom Nitro reinigen wurde demotivierender. Beim Elektro anders: Die vier Akkupacks konnten auch in der Woche vor dem geplanten Training schon geladen werden und funktionierten tadellos. Einpacken, Fliegen, laden, einpacken, fliegen. Kein Nitro, kein herumspritzendes Nitro. Als dann noch der Ein-Ausschalter des Nitros einen Wackel hatte und unkontrolliert mit drehendem Rotor auf dem Boden vor sich hin knatterte, war es um mich geschehen. Ein Elektroheli stellt ab, wenn er keinen Strom bezieht, der BEC schaltet nicht mehr durch. Beim Nitro dagegen verharren die Servos auf der Position und damit kann der Heli unkontrollierbar abdriften. Ich weiss jetzt, wieso auf den Flugplätzen überall Bäume im Rücken und Fangnetze herumhängen. Der Nitro ist jetzt mit einem neuen Schalter und Elektronikeinheit versehen, sogar neue Hauptkugellager hat er bekommen. Trotzdem, ich denke Ende dieser Flugsaison werde ich mich wohl vom Nitrohelifliegen verabschieden.

Samstag, Januar 08, 2011

Align T-Rex 450 GF fliegt wieder!

Die neuen Akkus für den Align T-Rex 450 sind eingetroffen. Wie im Post Rechenbeispiel angesprochen erwartet ich von den neuen Akkus, die 2200mA und 20C konstant liefern, dass sie den Skorpion HKII-2221-8 mit genügend Leistung versorgen können, damit kein 'Pumpen' vom Regler mehr auftritt. Und es war tatsächlich so. Bei 90% des Stellerausschlages heult der Motor und der Helikopter flitzt durch die Lüfte. Wahnsinn. Die Investitionen haben sich gelohnt. Jetzt bin ich am Umrüsten des kleinsten Sprosses auf die 2,4GHz Technik. Es handelt sich um den Align T-Rex 250. Ich muss dazu aber kleine Mini-JST Stecker montieren, damit sie auf den wirklich sehr kleinen Jetimodel R6 indoor passt. Auf dem Bild bin ich gerade daran, für den Align Gyro diese Modifikationen zu erledigen. Bei den Servos ist dies schon geschehen. Links bei den Kufen übrigens der erwähnte Jetimodels R6 Empfänger.

Donnerstag, Dezember 23, 2010

Rechenbeispiel

Man nehme: -Scorpion HKII-2221-8 -Align 35A ESC -Li-Po NoName 1800mAH 20C-25C und wundere sich, wieso die Drehzahl ständig vom ESC heruntergeregelt wird. Der Scorpion verbraucht maximal 45 Ampere. Ich fliege Idle1 mit 75%, Idle2 mit 95% der maximalen Drehzahl. Ein einfacher Dreisatz ergibt folgendes: Bei 100% fliesst 45A, bei 75%, also Idle1, 33,75 Ampere. Kein Problem für den ESC. Idle2 mit 95% entspricht einem Dauerstrom von 42,5 Ampere. Der ESC kann kurzfristig 45Ampere liefern, aber wie sieht es mit dem Akku aus? 1800mAh * 25(C) kurzzeitig gerade 45 Ampere. Weil (ja ich weiss) es sich um kein Qualitätslipo handelt und sowieso nicht immer Peak geflogen werden kann, ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen: Der Akku mag die Ströme nicht liefern. Ich versuchte es dann mit einem Thundertiger mit 2100 und 20-25C, heisst 42- 52.5 Ampere. Und siehe da, erst wenn der Akku sich zu Ende neigt, wird die Drehzahl pulsierend vom ESC gesteuert. Nun habe ich neue Akkus bestellt, die bis 30C liefern können. Das sollte dann wieder funzen.

Samstag, November 13, 2010

Umbau auf 2,4GHz Jeti aller T-Rex Modelle

Ende Oktober konnte man bei Lindinger in Österreich 10% Bestellrabatt abholen. Da der Eurokurs schon sehr tief war und die Mehrwertsteuer Lindinger schon bei Bestellung abzog, war es eine Supergelegenheit endlich auf das neue Funksystem meine Graupner MC-22 umzurüsten. Also bestellte ich von Jeti das TU2 Sendermodul und die Antennenbefestigung für den MC-19 Sender, der wunderbar auch für die MC-22 verwendet werden kann plus die Jetibox Mini, die beim entstehen dieses Berichtes noch nicht bei mir angekommen ist. Bei den beiden grossen T-Rex 600 bestellte ich den Jeti Duplex R6 Empfänger mit separater Hochstromzuführung, beim T-Rex 450 ohne, weil der Strom dort vom der Motorensteuerung kommt. Beim T-Rex 250 bestellte ich den Duplex R6 für Indoor mit den kleinen JST-Stecker Der Einbau des TU2 Sendermoduls war einfach, es kursieren im Internet verschiedene Anleitungen dazu. Generell demontiert man die alte 40-Mhz Antennenhalterung und das entsprechende Sendermodul. Stattdessen setzt man den gekauften Antennenadapter für die MC-19 ein und schraubt das 2,4GHz TU2 Modul an den freigewordenen Senderplatinenplatz. In 30 Minuten ist das erledigt.
Der Hochstromstecker bei den R6 Empfänger ersetzte ich durch normale JR/Graupner Buchsen, die man in jedem Modellfachgeschäft beziehen kann. Ich habe noch keine Hochstromservos im Einsatz und die Stromversorgung basiert immer noch auf die besagten JR/Graupner Stecker/Buchsen. Im T-Rex 600 Nitro platzierte ich den Empfänger auf der 'Nase' und bohrte zwei Löcher, um eine Antenne vertikal zu platzieren, die andere legte ich horizontal nach hinten.
Beim T-Rex 600 E dagegen platzierte ich ihn wie der alte 40MHz Sender hinten , eine Antenne zeigt vertikal gegen unten, der andere horizontal.
Der Einbau des Empfängers beim T-Rex 450 ist vorne, ich bin mir aber nicht sicher, ob der dort gut platziert ist, die Antennenausrichtung ist nicht optimal. Der Mini R6 Indoor für den T-Rex 250 ist noch nicht platziert, bin dort dran, die vorhandenen JR/Graupner Stecker gegen die Mini-JST wie man sie bei http://www.top-model.ch/ bekommt, zu ersetzen.
Zurück zum Sender. Ich musste dort den Gyro-Empfindlichkeitskanal mittels freiem Mischer auf Kanal 5 umleiten. Nur so konnten die Modelle mit den Sechskanalempfänger Duplex R6 geflogen werden. Hier die Bildsequenz für die Mischerprogrammierung:
Der Reichweitentest bei den grossen Modellen war sehr positiv, den T-Rex 600 E flog ich unmittelbar danach ohne Probleme. Die immer wieder angesprochene 'direktere' Lenkung der Modelle konnte ich nicht nachvollziehen. Vielleicht lag es daran, dass ich vormals mit SPCM flog, keine Ahnung. Insgesamt bin ich mit den Jeti Komponenten hinsichtlich Einbau und erste Inbetriebnahme sehr zufrieden. Ich muss bei allen Antennen noch ein Silikonschlauch als Antennenscheuerschutz anbringen.

Samstag, August 21, 2010

Wieder mal auf der Piste - Und der Heli kippte um

Zugegeben, in den letzten vergangenen sechzehn Monaten war ich fast nie mehr am fliegen. Heute versuchte ich es wieder mal auf einem netten Plätzchen am Waldrand, der die Sonne zumindest bis so um sechs Uhr abends zurückhält. Also flog ich mit meinem Nitro ein paar Runden und bemerkte nicht, dass die Tankfüllung zuneige geht mit dem Effekt, dass ich autorotierend den Heli mehr oder weniger in der Wiese landen musste. Erschwerend war der Umstand, dass sich der Heli gegen mit bewegte. Leider war der Untergrund nicht eben genug, sodass sich der T-Rex kurz bevor die Rotorblätter stillstanden zur Seite neigte und Umkippte. Der Schaden war gering, die Hilfspaddelstange hatte sich kaum merklich verbogen. Bei der weiteren Überprüfung fand ich noch abgesplitterter Lack der Hauptrotorblätter. Ob sie tatsächlich von diesem Umkipper stammen oder mal vor langer Zeit entstanden, zum Beispiel durch herumfliegende Steine, weiss ich nicht. Hauptrotorwelle und Blattwelle waren in Ordnung. Noch bleibt mir die Heckrotorwelle zu kontrollieren. Also geringer Schaden. Die Flüge selber fühlten sich wie zu den Anfängen an; die Lagekontrolle war ungewohnt und ein paarmal war ich mir nicht mehr sicher, wie der Heli in der Luft lag. Fazit: Hätte schlimmer sein können und mehr Training steht an.

Donnerstag, Mai 21, 2009

Neuer Flugplatz - Einen entscheidenden Schritt weiter

Habe per Mail die Behörden über den neuen Flugplatz informiert und einen positiven Bescheid bekommen. Leider sind sie aber nicht genau auf meine Fragen eingegangen, sodass ich nicht genau weiss, ob ich das Auto beim Fluggelände parkieren darf oder nicht. In den nächsten Tagen starte ich ein Telefongespräch mit der Gemeinde, um das zu klären.

Samstag, Mai 16, 2009

Zuviele Flieger, zuviel Lärm - neuer Flugplatz in Aquise

In der Ebene wo ich trainiere hat es mir zuviele Hobbyhelikopterflieger, die sich einen Deut um Lärm und Umwelt scheren. Zwischen Hauptstrasse, Joggern, Kleinkindern und Velofahrer fliegen sie wie ein aufgeschreckter Bienenschwarm umher. Kein schönes Fliegen, einfach Vollgas. Für mich Zeit, nach einen neuen Platz ausschau zu halten. Ein Platz, der unmittelbar am Wald liegt, sodass einerseits Wind und die Sonne den Flug nicht beeinträchtig. Natürlich auch fernab von befahrenen und bevölkerten Strassen und Wege. Ich glaube ich habe sowas gefunden. Der Landwirt, dem das Land gehört, hat nichts dagegen, sogar ein Wiesenstück zum Starten und Landen hat es. Da kann ich auch mal Ringe aufnehmen oder ähnliches Üben. Unmittelbar dahinter ist zwar ein Wanderweg, der ist aber fast nicht frequentiert und ausserdem durchquere ich ihn nicht beim fliegen. Zusätzlich habe ich noch eine wunderbare Sicht in die Glarner Alpen. Nächste Woche setze ich mich mit dem Polizeivorsteher in Verbindung um abzuklären, wie ich mit dem Auto dorthin komme. Die letzten zweihundert Meter sind Privatweg und abzuklären ist, ob, weil der Landwirt mir sein Land gibt, ich dadurch zumindest die Anfahrtrechte bekomme.

Samstag, Mai 09, 2009

Cool geflogen aber abgestürzt

Nachtrag vom vergangenen Donnerstag, wo so ziemlich alles klappte: Beim Nitro verringerte ich von 76 auf 67 das maximale Throttle für den Flugmodus 1 und Flugmodus 2. Aber der Motor des Rex 600 Nitro wurde immer noch zu heiss. Im Winter kriegte der ja kaum temperatur. Also bedurfte es vier Klicks am Vergaser, um ihn im oberen Drehzahlbereich nicht abmagern zu lassen. Ich schaue mal beim der nächsten Gelegenheit, ob ich das maximal Throttle wieder erhöhen muss. Gehe auch davon aus, dass nun ich im unteren Drehzahlbereich den Motor magerer stellen muss, weil die Hauptdüse auch die Teillastdüse beeinflusst. Sehen wir mal. Mit dem Elektro gingen Rollen und Loopings sehr gut, Rückwärtsfliegen ebenso. Überschläge waren auch drin. Da wurde ich so mutig, und versuchte den Heli auf den Rücken zu halten. Zwei Meter fehlten vom Boden, um ihn abzufangen, immerhin knallte er nicht voll in den Boden, sondern wurde erstens durch meine fast gelungenen Auffangversuche in der Sinkgeschwindigkeit abgefangen und landete zweitens im hohen Ackergras. Danke an meinen Landwirt. Die Suche war dann eine andere Sache. Defekt sind auf den ersten Blick Rotorenblätter, Hilfspaddelstange, ein Servo, Hauptrotorwelle, Landegestell, die Hauptplatte und die Antriebszahnräder. Selbst der Akku überlebte den Sturz unbeschadet. Heckrohr, Haube etc. Aber es war hammergeil wie es sich flog.

Samstag, April 25, 2009

Flugwetter!

Raus in die Natur. Es bläst manchmal ein Wind, wenn man so motiviert ist ist das kein Hindernis. Als erstes kam der T-Rex 600 EP dran. Das Heck gleitete nach links weg. Der Fehler war dann schnell gefunden, als der Heli vor sich hin 'pulsierte': Ich hatte vergessen den eingebauten Akku aufzuladen. Neuer Akku, neues Glück. U-Turns um zu sehen, wie das Heck nun mit den neuen Curtis Youngblood 95mm Blätter eintrastet. Besser als mit den Align CFK Blätter, sofern der Stoppunkt mental nicht verpasst wird. Seit langem übte ich wieder mal Rollen von links nach rechts und von rechts nach links. Loopings gingen auch gut vonstatten. Pause. Der T-Rex 600 Nitro ausgepackt, Maximalpitch für die zweite Flugphase von 71 auf 75 erhöht und eine Kehrwendung bei der Landung mehrmals probiert, bis es klappte. Die zweite Tankfüllung wollte dann irgendwie nicht richtig Leistung abgeben. Ich meinte schon zu erkennen, dass sich das Nitro im Tank dunkler gefärbt hat und die erste Tankfüllung viel mir vorallem durch den sehr niedrigen Leerlauf auf. Entweder ist das Nitro schlecht oder die Zündkerze hinüber. Gestern bekam ich ein das neue Thundertiger TP-1010C als Garantieaustausch retour. Ich lade gerade parallel mit dem Graupner Ultramat zwei Li-Po mit 4800 resp. 5000mAh an einem 20 A Speisegerät von Graupner ohne Probleme. Echt Klasse, wenn man zwei Ladegeräte hat.

Donnerstag, April 23, 2009

Zwischenbilanz T-Rex 250 und neu T-Rex 450

Ich flog tatsächlich schon im Headingmodus mit dem T-Rex 250. Es pendelt aber leider bei leichtem Wind schon heftig. Da muss ich mit der Gyroempfindlichkeit erneut experimentieren. Liegt es an der Grösse oder an dem Gyro, dass das so heikel ist? Zugegeben, bei meinem ersten Kleinhubschrauber Marke Walkera 52 funktionierte der Gyro auch nicht prächtig, aber der war ja auch sehr billig. Den T-Rex 450 habe ich seit langem wieder mal fliegen lassen, erstmal seit ich den Empfänger und den BEC verlegt habe. Komischerweise ist die Drehzahl höher bei gleicher Fernsteuerungseinstellung, das Gefühl sagt, dass der Motor jetzt die richtige Leistung abgibt. Vormals war meine Gaskurve fast bei 100% angelangt und ich hatte nicht das Gefühl, dass die Leistung zum knallen wäre, daher besorgte ich mir dann auch einen stärkeren E-Motor. Drehzahl wurde verringert, nicht ohne das Originalsetup zu speichern. Das plötzlich hörbare Gekreische vom Hauptantriebsrizel konnte ich mit Vario Titanfett abstellen. Die Pitchkurve passte ich auch an, jetzt ist das Teil richtig giftig. Bei Resonanz schüttelt die Kiste arg, zum Glück liegt diese Drehzahl unterhalb der Mindestflugdrehzahl. Zu harte Dämpfergummis könnten eine Ursache darstellen.

Montag, April 13, 2009

Align T-Rex 250 Heckzucken beseitigen

Wie in einem vormaligen Blogeintrag angesprochen zuckte das Heck des T-Rex 250 wild hin und her. Diverse Foreneinträge zeigen mögliche Abhilfen auf:
  • Gyroempfindlichkeit reduzieren
  • Neuer Heckrotor von Align einbauen
  • Gyro von der Gyroplatte direkt auf das Helichassis befestigen
  • Heckrotor mit Carbongehäuse verbinden um statische Aufladungen zu verhindern
Bis auf das letzte habe ich alles gemacht, aber erst nachdem ich im Stellermodus die von Align in der Bedienungsanleitung angegebene Pitch- und Throttelkurve einprogrammiert und danach leicht modifiziert hatte, schwänzelte das Heck nicht mehr. Allerdings betreibe ich den Gyro noch im Normalmodus, den Headinghold werde ich später dann einschalten. Grunddaten:
  • Null Grad Pitch bei Mittelstellung der Graupner MC22 Pitchsticks
  • Gegenüber Align für die normale Flughphase leicht erhöhte Throttlewerte, sodass die Kopfdrehzahl einigermassen gleich bleibt und so der Gyro auch besser arbeiten kann
  • Carbonhauptrotorblätter
  • Die Standard Viereck Heckrotorblätter von Align
In den nächsten Testszenarien werde ich die zweite und dritte Flugphase für den T-Rex 250 trimmen und danach den Headinghold Modus austesten.

Samstag, April 04, 2009

Aprilwetter hält nicht vom testen ab

Drei Helis, drei Probleme die zu lösen sind: T-Rex 250: Nach dem Crash vom 8. März ist er bereit für die letzten Einstellungen T-Rex 600 Nitro: Wurde letztes Mal zu warm, vier Klicks mehr geöffnet, mal sehen, wie er sich schlägt. T-Rex 600 EP: Heck rastet bei schnellen Pirouetten nicht exakt ein. Der T-Rex 250 ..konnte nicht reusieren: Das Heck zuckte herum und der Heli drehte sich auch mal aus eigener Initiative um 180 Grad. Drei Ursachen kommen für das Heck in Frage: Zu hohe Gyroempfindlichkeit. Eine Reduzierung um 20 Prozent brachte keine Verbesserung mit sich. Die zweite Ursache könnte mit dem unfreiwilligen Heckschwenker um 180 Grad zusammenhängen: In diversen Foren wird berichtet, dass das Heckrotorblattlager bei hohen Umdrehungszahlen blockiert. Am Abend wechselte ich die komplette Einheit gegen eine verbesserte Version und siehe da, zumindest konnte der eine alte Heckrotorhalter kaum mehr bewegt werden. Wenn das Heck nun immer noch schwänzelt, muss ich wohl noch den Antriebsriemen auswechseln. T-Rex 600 Nitro Motor wird kaum mehr warm, vielleicht sogar zuwenig warm? Der Headertank verrichtet seinen Dienst gut, ich habe das Gefühl, dass der Motor gegen Ende eines Fluges deutlich weniger abmagert. Zwischendurch stotterte der Motor, qualmte, kam kaum auf Touren. Dies könnte entweder am sechsmonatigen Nitro liegen oder an der Kerze. T-Rex 600 EP Wie vermutet brachte die Drehung des GY401 um 180 Grad nichts. Dagegen die Einstellung des Delay am Gyro: Bei 70 war der Rastpunkt sehr schwammig, um 30 gut, bei 0 noch ein bisschen besser. Trotzdem, so richtig zufrieden bin ich damit nicht weil das mit dem Delay schon komisch ist: Futaba meint, man solle bei Digitalservos den Delay bei Null belassen, andere praktische Beispiels raten bei diesem Problem den Delay zu erhöhen. Ich muss wohl genauer nachforschen. Werde mir noch ein Set von Curtis Youngbloods 95mm Heckrotorblättersatz besorgen und dann nochmals testen.

Sonntag, März 08, 2009

Kleine Helis sind nichts für mich

Eine Erkenntnis, die ich schon mal hatte. Irgendwie lässt mich das ganze trotzdem nie los. Und ausserdem, was kann den der T-Rex 250 dafür, wenn ich einen Tropfen Schraubenkleber vergesse auf die Heckrotornabenbefestigung zu träufeln? Nichts. Und was kann der T-Rex 250 dafür, dass ich die Anzeichen dafür der Elektronik und möglichen schwergängigen Kugelpfannen zuschiebe? Ich war richtig begeistert, als ich einen Kugelkopf mit Hartlot auf einer Aluminiumstrebe befestigte und die Kugelpfannen am T-Rex damit leichtgängiger gestaltete. Sei's drum, auch wenn der Kleine bislang seine wahren Talente in der kurzen Zeit kaum zeigen konnte, ich denke wir werden Freunde werden, ob kurz oder lang.

Mittwoch, Februar 04, 2009

Schöner Tag zum fliegen - und um Herzklopfen zu kriegen

Wintersportfans werden entsetzt die Hände vor dem Kopf zusammenschlagen wenn sie von mir hören, dass es schon angenehm wärmer war als vor Wochen. Die Sonne scheint auch immer länger, ideal für ein Vor-vor-frühlingsfliegen. Ideale Sicht, Sonne im Rücken, los gehts. U-Turns bis weit in den Himmel hinauf. Könnte für einen grossen Looping reichen. Aber zuerst doch mal ein paar Rollen. Letztmals hatte ich die mit dem grossen Gerät vor über einem Jahr gemacht. Die erste Rolle von rechts nach links kam gut, die nachfolgenden sehr Eierförmig. Die Nase war immer beim Anflug zu weit unten und Negativpitch zuwenig vorhanden. Aber wie lautet doch eine der Flugregeln: Immer genügend Höhe haben. Das Herz klopfte nun schon bisschen mehr, also kamen die Loopings dran. Richtig grosse, geschätzte 20 - 30 Meter Durchmesser, ideal. Auch hier gelang der erste am besten, die nachfolgenden verloren so schnell an Schwung, dass es Überschläge wurden. Das Quietschen war seit dem Austausch des festgefahrenen Freilaufs weg. Kommt der nächste Heli dran, mein Lieblingsheli. Und da geschah das Missgeschick, dass ich zu lange oben blieb und er mangels Nitro in der Luft abstellte. Mensch, ich kriege noch einen Herzinfarkt. Nur unebene Wiese, der plane Weg zu weit weg, das reicht nie für eine Autorotationslandung. Also schnell Schnauze gegen den Boden, damit die Hauptrotorblätter an Geschwindigkeit und Energie dazugewinnen. Das ist das Positive. Das Negative: Man stürzt den Heli förmlich dem Boden zu. Drei Meter ab Boden fange ich den Heli ab, indem ich die Rotoerblätter anstelle, wie wenn ich steigen würde. Ein bisschen zu viel, korrigiert, und er kommt gegen den Boden. Nur bloss die Nase ein bisschen mehr herunterdrücken, damit der Heli nicht hinten am Heck aufschlägt und die ganze Armatur beschädigt wird. Klappt. Steht! Landegestell vorne geknickt, aber sonst alles heile. Cool. Simulationstraining am PC hat sich gelohnt. Ich muss mehr Motorausfälle üben, ist faszinierend so zu landen, wenn es klappt.

Donnerstag, Dezember 18, 2008

Willkommen Align T-Rex 250, Adieu Walkera 52

Ich sage nicht, dass ich ein Fan von Align bin oder mich gerade in einer Sammelwut befinde. Es ist doch so: Man ist irgendwo unterwegs und möchte einfach nur mal kurz ein paar nette Kunststücke mit einem Heli machen. Aber leider hat es keinen Platz weder im Auto noch Flugplatz für einen ausgewachsenen T-Rex 600. Der Align T-Rex 405CF mit seinem Scorpionmotor geht da schon eher, mit dem kleinen Align T-Rex 250 CF dagegen kein Problem. Er ist grösser als der Walkera 52, aber auch um ein mehrfaches edler und beständiger. Der Rex 250 reiht sich in die Helikoptergarde von GAUI EP200 v2, SJM 250 etc. ein, die trotz ihrer Minimalsabmessung vollvertig daherkommen. Bleibt man einem Hersteller über alle Modelle treu, erfährt man mehrere Vorteile. Im Aufbau wie auch im Betrieb spart man eine Menge 'Lehr'-Zeit, weil das Konzept und die Komponenten einem geläufig sind. Über Weihnachten / Neujahr werde ich den kleinen neben dem reparierten T-Rex 450 in Betrieb nehmen und den Walkera 52 verschenken.

Montag, November 17, 2008

Nitro, Rollen, Rückwärts-Turns und Loopings

Der Align T-Rex 600 Nitro läuft immer besser. Der Motor wird zurzeit kaum war, hat aber eine Leistung, der meinen 600 EP (Elektro) mit seinen 6S Li-Pos aussticht. Allerdings gibt es auch bei den Akkus unterschiede: Die Align Akkupack mit 6S1P 4600mAH haben am meisten Druck, danach folgt der Kong-Power 5000mAH 6S1P, als letztes Dualsky 4500mAh 6S1P. Alle Gemeinsam haben sie 25C resp. 30C Burst. Vielleicht würde auch ein andere Elektromotor als der 600XL mehr Leistung bringen. Im Align T-Rex 450S CF habe ich auch den Scorpion Motor verbaut und dieser Heli leistet seitdem bei gleicher Laufdauer deutlich mehr. Am Samstag hatte ich für zwei Stunden ideale Bedinungen zum fliegen vorgefunden. Loopings gehen zusehends runder, Rückwärtsfliegen oder seitwärts im Kreis gelingen immer runder, ein Abenteuer ist der Rückwärtsturn, sprich man macht alles mit dem Heck voran. Braucht mehr Überwindung, als ich dachte, aber es macht mehr her als der normale Turn. Die Standrollen seitwärts funktionierten nicht gut, der Heli (T-Rex 600 Elektro) sackte immer durch. Am Simulator passierte mir dies nie und ich weiss auch wieso: Weil ich dort gleichviel Positiv- wie Negativpitch drin habe, beim richtigen Modell aber zuwenig Negativpitch, um den Heli mehr als nur zu halten. Korrigiere ich noch.

Samstag, September 27, 2008

Heldenhaft geflogen, stümperhaft Schrott produziert

Es war ziemlich windig Heute. Zu windig wohl für einen T-Rex 450? Mit den T-Rex 600 Nitro flog es sich ganz gut, das Teil weist Kraftreserven zu genüge auf, läuft eindeutig besser als seine Elektrovariante. Zurück zum T-Rex 450. Mit dem bin ich noch nicht allzuoft geflogen, heute dachte ich mir, als der Wind ein bisschen nachliess, ich wage es doch mal mit U-Turns, Loopings, Rollen, Überschläge und vielleicht reicht es sogar noch für Kopfschweben. Das Kopfschweben ging nicht so recht, also brach ich ab und flog nochmals in einen Looping rein. Alles ziemlich schief gelaufen, der Aufschwung und danach der Abschwung, der keiner war. Wegen der schlechten Sicht (Abenddämmerung, wolkenverhangener Himmel) sach ich zwar, das der Abschwung schief geht, aber die Lagelokalisierung war mir nicht mehr möglich, also *Buffff* in die Wiese. Trotzdem verliess ich mit einem Grinsen das Ort des Geschehens. Hat sich gelohnt, trotz allem. Und die Winterabenden sind bekanntlich lange.