Samstag, September 29, 2007

Swisscup F3C

Erste Teilnahme am Swisscup F3C. Ich war schon ein bisschen nervöser als am Graupnercup damals. Die Teilnehmerzahl der Klasse Newcomer und Promotion lag insgesamt bei etwa sechzehn Teilnehmer. Erstaunlich wenn man bedenkt, wieviele Personen einem im täglichen Leben begegnen, die von ihren Künsten mit dem Heli vorschwärmen und reichlich Ratschläge in die diversen Internet Foren verbreiten. Die häufigsten Ausreden sind edel: "Ich will noch besser werden, bevor ich mitmache." Dann kommen bald mal technische Probleme, Terminkollisionen und anderes. Die Ausrede mit dem Perfektionsanspruch finde ich herrlich. Der Spruch könnte auch so gehen: Ich will nicht Letzter werden. Ich vermute da eine typische Schweizer Mentalität, die zum tragen kommt: Erst mit anderen messen wenn man weiss, dass man besser ist als sie. Dabei gibt es bei Wettbewerben meiner Ansicht nach nur Gewinner. Einfach mal versuchen und schauen, wie es geht. Es geht ja nicht nur um Technik und Können, sondern meiner Meinung nach auch darum, sich selber in Stresssituationen kennenzulernen. Das dürfte wiederum auch eine Schwäche sein in unserem Land: Man vermeidet wo es geht die Exposition und damit Stress. Falsch, mehr als falsch finde ich. Schon erwähnt, gewinnt jeder, der an einem Wettbewerb teilnimmt: An Erfahrung, an Kontakte, an Wissen.

Dienstag, September 25, 2007

JABR T-Rex 600 Nitro

JABR (Just Another Built Report) - Heute Baubeginn meines T-Rex 600 Nitro. Es handelt sich dabei um die Standardversion, nicht um die Pro. Unterschiede sind:

  • Der Pro hat CFK Seitenteile, der Sport G10
  • Pro Starantrieb, Sport Riemen
  • Pro Heckrotor Gehäuse Alu, Sport Kunstoff
  • Pro CFK seiten und Höhnleitwerk, Sport Kunstoff
  • Pro Heckrotor Blätter CFK, Sport Kunstoff
  • Pro GFK Haube Lakiert, Sport Kunstoff nicht lackiert

Ich wollte mich möglichst nahe an meinem T-Rex 600 Alu Elektro mit dem Nitro rankommen und die Standardversion des Nitros kommt da nah dran. Wie beim Elektro ersetze ich einige Teile:

  • Heckrotorblätter aus CfK statt Plastik
  • Leitwerke wie beim der Elektro Aluversion
  • Heckrotoranlenkung T-Stück aus Alu

Der Bausatz kommt im Gegensatz zu den ersten Elektrovarianten mit mehr vormontierten Baugruppen, die denoch nochmals zerlegt werden müssen um beispielsweise einige Stücke mit Leim zu fixieren oder Gräte zu entfernen. Fast fertig ist der Hauptrotor, bis die optionalen Teile von Taiwan kommen, ist der Rumpf schon in Arbeit.

Donnerstag, September 20, 2007

Wunderbares Wetter, holprige Loopings

Packte die Chance heute Nachmittag bei wundervollem blauen Himmel und angenehmen Temperaturen fliegen zu gehen. Startete mit dem Align T-Rex 600. U-Turns gingen gut. Weite Rundflüge ebenfalls. Hat jemand mal bemerkt, dass der Heli die Sonnenstrahlen reflektiert und den Piloten blenden kann? Ist mir passiert. Hatte keine Auswirkungen. Nach Flug mit dem T-Rex startete ich den Raptor 30. Beim T-Rex wurde währenddem die Empfängerbatterie aufgeladen. Erster Rundflug mit dem Raptor, schön gemütlich. Erneut musste ich den Gyro nachjustieren. Der hat es nicht so mit den Temperaturen. Als das dann soweit klappte, landete ich, tankte neu und verstellte die Einstellungen des Pitches so, dass bei Knüppelmittelstellung in allen Flugphasen exakt 0 Grad an den Rotorblättern anstehen. Danach gings los in die U-Turns. Mit Schwung von einem Turn direkt in den Looping geflogen. Hui. Die ersten paar gingen holprig, als ich das mit der Mittelstellung einigermassen drinnen hatte, waren die Loopings weicher und schneller geflogen. Nach sechs Looping und diversen Turns landete ich mit Naseschweben und *schauder*, der Tank war trocken! Ermutigt startete ich den T-Rex und flog ein paar Turn. Einer war zu schnell prompt hing der Heli kopfüber, trudelte vermeintlich gegen den Boden, konnte ihn aber nach einer halben Sekunde Beobachtung auffangen. Das war psychologisch wichtig. Also rein in die Loopings. Diese gingen anfangs nicht so gut, zu allem übel hatte ich vergessen den Timer zu stellen, keine Ahnung somit, wie lange das Akkupack reichte. Einmal stand der Heli wieder kopfüber. Ich nahm den Pitch ins negative und drückte beherzt den Nickknüppel gegen hinten. Schön tauchte das Modell dann ab. Verunsichert durch den ungwissen Ladestand des Akkus landete ich. Die Pitchansteuerung werde ich beim Align wie beim Raptor auch noch anpassen, dass 0 Grad Pitch die Knüppelmittelstellung repräsentiert.

Montag, September 17, 2007

Aufbau Align T-Rex 600 Nitro

So mit der Zeit habe ich die benötigten Teile für den T-Rex 600 Nitro zusammen. Die Elektronik setzt sich zusammen aus: Graupner DS8025 Servo für Trhottle Graupner DS0877 Servo für die Taummelscheibenanlenkung Futaba S9254 Servo für Hecks Futaba GY402 Gyro / Kreisel Graupner SMC 16 SPCM Synthesizer Empfänger Align (0.S.) Hyper 50 SX Motor Alin (Hatori? Funtech?) Schalldämpfer Dazu ein paar Erweiterungsteile wie Metallhauptrotorblatthalter, Metallheckrotorsteuerung und CFK Heckrotorblätter. Mir war es wichtig soweit möglich diesselben Komponenten wie beim T-Rex 600 Elektro zu verwenden, den ich fliege. Bei der Lackierung bin ich unschlüssig. Der GFK-Rahmen des Nitro ist silber gehalten, Heckrohr ist schwarz eloxiert. Bei einer weissen Haube dürfte die Positionsbestimmung des Helikopters in der Ferne schwierig werden, weil das viel schmälere Heckrohr neben dem hellen Rahmen und Haube verwischen dürfte. Schwarze Heckrotorblätter und -leitwerke könnten vielleicht ein bisschen helfen, dem entgegenzuwirken. Wäre das Heckrohr auch hell, wäre eine grüne oder rote Haubenfarbe einen Versuch wert. Auf jeden Fall werde ich mit Airbrush ein Motiv wählen; beim Raptor 30 ist es das Karo und beim T-Rex 600 Elektro ein asiatischer Sonnenuntergang.

Sonntag, September 16, 2007

Vertrauen und Flugweite zunehmend

Unser Flugvereinsinterner Wettbewerb war angesagt. Ich redezimierte die Anzahl zu absolvierenden Posten im Parcours für Heli von vier auf zwei, damit auch Anfänger die Möglichkeit haben, mitzufliegen. Kurzum, ich stellte zusammen mit einem Wettbewerbserfahrenen Vereinskollegen auf dem Platz den ganzen Wettbewerb um. Kugelziehen und Pylonenplatzierung waren dann die Aufgaben, die in vier Minuten zu erledigen waren. Zwei von fünf Teilnehmern schafften es in dieser Zeit. Fast alle bekundeten Mühe, die Styroporkugel an einem Seil am Heli befestigt, durch eine leicht schräge Gasse zu ziehen. Es könnte so einfach sein, ist es aber nicht. Ich kann nicht beurteilen, ob es richtig oder falsch ist, wenn Anfänger sehr schnell an die Höhe gewöhnt werden, es ist aber durchaus richtig, dass Höhe bei ungeschickten Flugmanöver entscheidend ist, ob das Modell noch abgefangen werden kann. Andererseits ist das Schweben in geringer Höhe Bestandteil eines jeden (Rund-)flugs. Ich fühle mich in Bodennähe nicht unwohler als in luftiger Höhe, tendenziell finde ich es in Bodennähe einfach spannender, Manöver zu absolvieren. Diese waren heute höher und weiter ausgefallen als ansonsten. Ein begnadeter Vereinskollege, der neben Flächen nun auch Hubschrauber fliegt, gab den Anstoss. Es war nicht Ehrgeiz sondern ich sah, dass mit meinen Modellen der Luftraum noch vergrössert werden konnte. So war es mir heute auch möglich, mit dem betagten Raptor V2 30 einen bedeutend besseren Looping zu absolvieren als Wochen davor. Beim T-Rex 600 war ich knapp davor, als er überhing rollte ich mich wieder in die Normallage und flog weiter. Hier ist eindeutig mehr Höhe mehr Sicherheitsgewinn. Trotzdem liess ich es mir nicht nehmen, den Raptor Limbo zu tanzen. Herunterstechen, unter dem Seil durch, aufziehen. Mit dem T-Rex ging ich es braver an, auch dort ist eindeutig eine Tendenz zu mehr vertrauen bei mir festzustellen.

Sonntag, September 09, 2007

Nachtrag Graupner Cup und anderes

Der Graupnercup, auf(http://www.mfv-marbach.ch) nachzulesen, habe ich absolviert. Wurde 21-er von 28. Die fehlenden Pirouetten beim Kugelstossen verhinderten eine bessere Platzierung, mein Ziel, nicht als letzter platziert zu werden, habe ich erreicht. Es war eine gute Veranstaltung mit freundlichen Mitbewerbern, wir hatten eine Menge Spass dabei. Leider musste ich vor der Rankverkündigung mich schon in die Ferien verabschieden. Der Graupner-Cup dürfte eine der Wettbewerbsveranstaltung sein, wo ich auch in den kommenden Jahren teilnehmen werde. Nach den Ferien ging ich unmittelbar auf unseren Flugplatz. Konnte nur zwei Flüge durchführen. Irgendwie war ich nicht so fit bei der Sache. Immerhin flog ich mit dem T-Rex nun auch wieder einen Turn. Um die Sichtbarkeit der Helikopterlage in der Luft zu verbessern, montierte ich die weissen Kufenbügeln an. Beim Raptor helfen mir die hellen Bügeln und Kufen sehr bei schwierigeren Manövern. Geblieben ist das starten und landen mit der Nase gegen einem gerichtet. Zu beklagen hatten wir einen Absturz eines Alouette Scaelmodels. Es war windig, der Pilot flog eine umgekehrte Acht, wo die Nase des Helis gegen einem zeigt und drückte das Nick gegen vorn, ohne Pitch zu geben, worauf sich der Heli mit der Nase in die Piste wühlte. Es tat weh zuzusehen, wie die Pilotenkanzel zersplitterte und die Teile herumflogen. Ein Grund dafür, wieso ich (noch) nicht Scale fliege.

Samstag, September 01, 2007

Gemischtes Wetter, gemischte Gefühle

War heute auf dem Flugplatz windig und wolkig. Ideales Wetter? Ich mag es windig, aber nicht wolkig. Trotzdem bewegte ich meine Helis. Neu den Raptor wieder mal im Heading Hold Modus. Der eingebaute Gyro, einer der ersten, der HH unterstützte, ist bei weitem nicht so präzisse wie der GY401. Neben der Präzision merkt man aber auch die Leistung, die dieser Modus am 39-er Motörchen abzieht. Wieso ich mit diesem Modus fliegen tue? Weil ich den T-Rex 600 Elektro so fliege und damit in schnellen Passagen Mühe bekunde, das Heck wieder in die Flugrichtung exakt auszurichten. Das dürfte auch einer der Punkte sein, die zum Absturz aus einem Looping geführt hatten; ich kam ein bisschen Quer in die Rolle rein. Vielleicht montiere ich noch einen GY401 in den Raptor für diese Saison rein, mal schauen. Mit 15% Nitro scheint er mir noch einen Tick mehr Leistung zu haben. Jedenfalls keinen Drehzahleinbruch mehr, die Temperatur könnte noch ein spürchen niedriger sein. Tendenziell fliege ich immer weiter oben und weiter weg. Das sind gute Voraussetzungen, dass der nächste misratene Looping unwillkürlich zu einem Absturz führt. Das Kreisfliegen geht nun mit beiden Helis immer besser, muss nun noch die Höhe verringern, dann wirds knackig. Gestartet und gelandet wird prinzipiell, wenn ich nicht gerade was an dem Setup geändert habe, mit Nase gegen den Piloten. Morgen gehts an den Graupner Cup beim Modellflugverein Marbach. Wird bestimmt spassig.

Sonntag, August 26, 2007

Fliegen und nicht basteln

Gestern wollte mein Raptor 30 Motor nicht so recht, ich stellte heute die TL-Nadel retour auf 3,6. Die VL-Nadel ist ein bisschen über 3,5. Könnte bei Vollgas ein bisschen mehr Zug haben, vielleicht signalisieren mir meine Ohren was falsches, weil ich nun mit fast konstanter Drehzahl fliege. Gestartet und gelandet mit Nase gegen mich, faszinierend. Getraue mich nun mit dem eingelaufenen Motor auch wieder meine Turns anzugehen und ich schätze wenn ich das drin habe, klappt es auch mit dem Looping bald mal. Der Align T-Rex 600 Elektro bereitete mir mit seinem Spiel in der Horizontalen an der Hauptrotorwelle ein bisschen Sorgen. Heute nahm ich den obersten Lagerblock ab und setzte einen neuen ein. Das Spiel wurde weniger, aber ich musste zwischen Lagerblock und Lager noch ein Papierstück einlegen, dann war das Spiel weg. Es sieht so aus, dass auch bei der Nitro Variante dies auftreten könnte: http://www.rc-heli.de/board/index.php/topic,73476.15.html. Mit dem T-Rex bekomme ich nach dem Absturz vor fast einem Monat auch langsam Vertrauen. Eher vertrauen in mich, denke ich. Beide Helis sind jetzt wieder soweit fit, dass ich mich wieder auf das Fliegen konzentrieren kann, und genau das macht ja bekanntlich Spass.

Samstag, August 18, 2007

Sie fliegen wieder

Mir war nicht richtig nach fliegen, zuwenig Schlaf, zuviele andere Dinge um die Ohren. Trotzdem startete ich heute auf dem Flugplatz den Align T-Rex 600 und den Thundertiger Raptor 30. Zuerst den T-Rex. Der erste Akku war schon soweit entladen, ich hätte gar nicht fliegen dürfen. Aber irgendwie achtete ich mich nicht darauf und flog herum bis zum Zeitpunkt, wo der Heli einfach runterkam. Von einem Meter Höhe. Passiert ist nix. Dann zweiter Akku rein, vollgeladen, hui, genau so geht ein 50-er ab. Ist für mich immer noch beeindruckend, wieviel Kraft das Teil hat, und ich betreibe ihn noch in der zahmeren Version (Projekt 10s könnte 2008 stattfinden). In der dritten Plugphase dreht der Rotor ca. mit 2000 U/min und die Post geht ab. Da wirkt er wirklich sehr knackig, vorallem mit den neuen Blattschmied X-Pert Rotorenblätter. Sehr wendig. Musste aufpassen, weil ich in dieser Flugphaseneinstellung +/- 13 Grad Pitch eingestellt habe. Ich verflog nicht die ganze Kapaziät, zuwenig konzentriert. Beim Raptor dann die Überraschung: Standgas zu hoch, Gaskurve unterhalb des Schwebebereichs zu hoch. Das war letztmals auch so. Es sieht danach aus, als ob sich die Motorenteile langsam eingespielt hätten. So stellte ich die TL nun auf 4,1, VL auf 3,5. Idle0, Schweben okay, Idle1, Rotorendrehzahl noch einen Tick höher konnte ich das Teil richtig in die Ecken treiben. Die Motorentemperatur: Gemässigt. Macht mit dem Raptor 30 sehr viel Spass. Wenn ich nächste Woche einen guten Abend erwische, hetze ich einen der beiden durch Turns und Loopings. Schonzeit ist vorbei. Sowohl für mich als auch für die Helis.

Donnerstag, August 16, 2007

Willkommen Align T-Rex 600 Nitro

Hoffe es gefällt ihm mit seinem Elektrobruder, dem Walkera Dragonfly 52 und dem alternden ThunderTiger Raptor 30 V2, der aber jetzt mit dem neuen Herz nicht zu unterschätzen ist. Aber wie ich schon angetönt hatte, werde ich mich vom Raptor 30 trennen. Ich halte mich an die Aussage eines Vereinskollegen: Du kannst zwanzig Modelle haben, man fliegt 90 Prozent der Flugzeit mit den gleichen drei bis fünf Stück. Ich bleibe bei zweien. Manchen mag es erstaunen, dass ich nun doch einen 50-er kaufe. Das hat meines Erachtens nachvollziehbare Gründe, die ich in dieser Post schon dargelegt habe.

2,4 GHz Fernsteuerungen - Der Hit

Unterdessen liest man auch im aktuellen Magazin des FSAM begeisternde Worte über die neue 2,4 GHz Funktechnik, die jeder schon für sein WLAN (Wireless LAN) verwendet, welche nun auch bei den Fernsteuerungen Einzug haltet. Gemeinsam mit den WLAN Lösungen ist nur das nutzbare Frequenzband. Die Signalisierung unterscheiden sich völlig voneinander. Natürlich haben es die grössten zwei Hersteller Graupner / JR und Robbe / Futaba nicht geschafft, ein einheitliches Kommunikationsprotokoll zu verwenden. Wir müssen wie bei PCM damit weiterleben, dass wir Empfänger und Sender vom gleichen Hause einbauen. Ich bin (noch) nicht überzeugt, ob diese Technik ein Segen für uns darstellt. Zuerst kämpft man mit der maximalen Ausgangsleistung, die in Europa niedriger sind als in den Länder, wo diese Technologie entwickelt wurde, danach erfährt man von den Inkompatibilitäten zwischen den Herstellern und kürzlich hörte man von Belgien, die bereis im 35MHz Bereich nur beschränkte Kanäle zur Verfügung gestellt bekammen, dass sie gegebenenfalls nicht das ganze Frequenzspektrum im ISM (Industrial, Science and Manufacturing) Band von 2.4 GHz brauchen dürfen; es gebe Befürchtungen, dass (öffentliche) WLAN-Lösungen nicht mehr funktioneren würden. Der Eingangs erwähnte Bericht im Verbandsblatt streicht hervor, dass man nun international mit dieser Funkttechnik fliegen kann, ohne sich um die Frequenzen kümmern zu müssen. Bei Belgien wäre es dann allenfalls schon vorbei mit diesem Gedanken. Das ganze erinnert mich an den DVD Krieg zwischen Blu-Dis und HD-DVD. Jeder versucht einfach sein eigenes Süpppchen zu kochen, die Behörden sind überfordert (hey, in Deutschland sind die Behörden der Meinung, dass WLAN Strahlen schädlich sind) und der Interessent wartet mal ab, wie es sich entwickelt. Zähle mich ja auch dazu. Es braucht eine ehrliche Kommunikation zwischen Verbänden, Herstellern und Behörden. Sonst wird sich diese Technik nie durchsetzen, was schade wäre, weil sie wirklich im Grundsatz viele Vorteile bietne würde.

Dienstag, August 14, 2007

Lazarett vergrössert sich

Gestern hat sich beim Walkera Dragonfly 52 die Heckrotorwelle gelöst und der Heli stürzte ab. Erst dann fiel mir der fehlende Autorotationsschalter auf. Dafür fliegt der Raptor 30 gut. Ich habe in den fast zwei Jahren nie richtig eine Gaskurve programmiert. Bis vorgestern. Es ist ein richtig ruhiges fliegen mit (fast) konstanter Rotordrehzahl. Die neue Lackierung vom Align T-Rex 600 Elektro schreitet langsam voran. Gespannt bin ich dort wenn ich die Blattschmied X-Pert Rotorblätter draufhabe. die sind fast einen Zentimeter in der Tragflächenbreite kürzer als die von Align. Also sollte der Heli ein bisschen wendiger sein und aufgrund des Profiles (noch) mehr Knall haben. Mit der neuen Bemalung sehe ich das Teil nun hoffentlich auch bei schwierigen Verhältnissen genauer. Loopings übte ich am Realflight G2 Simulator, hoffe ich kann es real umsetzen. Bei der Evaluation des Nachfolgemodels für den Thundertiger Raptor 30 V2 bin ich einen kleinen Schritt weiter gekommen: Ich werde keinen 90-er Heli zutun. Rechnerisch kann ich zwei 50-er dafür kaufen. Klar repräsentiert es die Königsklasse, vielleicht ist hängt es auch damit zusammen, zuerst ein bisschen mehr als das, was ich jetzt kann, zu erlernen. Dazu brauche ich keinen 90-er Heli, der auch im Unterhalt doppelt so teuer wie ein 50-er ist. Je schwieriger die Figuren sind, desto höher die Absturzwahrscheinlichkeit.

Samstag, August 04, 2007

Lazarett

Walkera Dragonfly 53: Motor und Heckausleger defekt. Grund: Treppenhaussteigen ging schief und die Steinplatte war zu hart. Align T-Rex 600: Grundplatte, Hauptrotor-, Hauptrotorblattwelle, Heckrohr, Hilsfpaddelstange, Hauptrotorblätter und diverse Lenkvorrichtungen verbogen oder abgebrochen. Grund: Hörte nicht auf mein Gefühl und beim dritten Loopingversuch ging es schief. ThunderTiger Raptor 30 V2: Motor noch am einlaufen. Grund: Neuer Motor (seit ende Mai!), der erst jetzt langsam in den Bereich kommt, wo er fliegbar ist. Anders formuliert: Ich habe kein flugfertigen Helikopter. Da bleibt nur der Simulator übrig. Ich habe mir ein Programm zusammengestellt im Simulator, dass ich dann mal real anwenden will: Start mit Gegenschweben, dann eine gegen hinten ziehen, gleichzeitig 90 Grad nach rechts drehen, Abflug. 90 Grad Kurve, Anflug, Looping, aus dem Looping raus. Danach 90 Grad Kurve, rein in die Rolle, Rolle raus. Dann noch Überschlag nach vorne, Abschluss mit Autorotation. Ziel wäre diese Kombination bis in einem Jahr sicher zu beherrschen. Normalerweise kann ich das vom Sim gut übernehmen, beim Looping allerdings hatte ich keinerlei Übungen am Sim veranstaltet. Das hole ich jetzt nach. Wenn man es so sieht fliegt wenigstens dieser Hubi.

Mittwoch, Juli 25, 2007

Status Projektarbeiten

Walkera Dragonfly 52

Scheint das der Motor defekt ist. Muss ich neuen besorgen. Ebenso ging beim letzten Crash das Heckrohr kaputt. Dass ist besonders knifflig zu ersetzen. Frage mich, ob ich's noch machen soll. Habe allerdings gerade ein paar Ersatzteile gekauft, denke werde es tun.


Nachfolgemodell vom Raptor 30
  • Thundertiger Raptor 30 V2 weiter fliegen, eventuell einen 50-er Motor rein: Wenn ich das Ding nicht verkaufen kann, wäre es sich ein interessantes Winterprojekt mit dem kräftigeren Motor.
  • Align T-Rex 600 Nitro: Es macht für mich keinen Sinn, einen anderen 50-er zu kaufen. Kommt hinzu, dass ich so am besten für Wettbewerbe trainieren kann; keine Umgwöhnungszeit, könnte 7 Tage die Wochen trainieren, sozusagen.
  • Hirobo Eagle Freya Evolution OP: Ein edler 90-er Heli, der mir passend scheint zu einem vernünftigen Preis. Ich fürchte nur dass ich dann den T-Rex 600 links liegen lasse, obwohl dieser ein enormes Potential hat.

Sonntag, Juli 22, 2007

Projektstatus diverser Tätigkeiten

Thundertiger Raptor 30 V2 Nach den letzen erfolglosen Versuchen, den Motor richtig abzustimmen habe ich alle Einstellungen über Bord geworfen (eigentlich auf einen anderen Modellspeicherplatz gesichert) und neu begonnen. Habe mein Problem mit der Hitze und dem Durchziehen des Motors in einem Forum geschildert mit der Gretchenfrage, ob das einbrechen der Drehzahl bei Vollpitch auch auf eine zu magerer Motoreneinstellung hindeuten könnte. Tatsächlich ist es so. Erinnere ich mich an den Mittwochnachmittag zurück, habe ich ein Setup gehabt, wo der Heli sauber bei Maximalpitch stieg, allerdings nach meinem Empfinden so langsam, dass einem das Gesicht einschlief. Wie sagte ein erfahrener Modellflugpilot: Du verbringst unter Umständen Stunden bis das Setup eines TT 39H Pro Motor stimmt. Für normalen Rundflug, Gegenschweben usw. reicht die Leistung völlig aus. Beim harten Rundflug, also schnell in den Kurveneingang, Roll und Nick geben, haben die Hauptrotorblätter schon zweimal laut schlaggend sich gezeigt. Zuerst dachte man, das Empfangsantennenkabel sei abrasiert worden, aber ich persönlich vermute eher dass voll Pitch + Roll + Nick den Blattanstellwinkel über der maximalen Einstellung liegt, bevor der Luftzug abreisst. 'Stalled' ist der Ausdruck dafür. Als Folge oder sogar gleichzeitig dürfte die Motorenleistung zusammenfallen und somit dachte ich zweimal, das Teil würde vom Himmel fallen. Walkera Dragonfly 52 Rundflüge werden immer härter, Gegenschweben geht auch schon gut, zwei Schwächen hat der Heli aber wirklich: Die Fernsteuerung kann zuwenig fein Pitch übermiteln, sodass gerade beim Starten der Heli förmlich in die Luft schiesst. Die Gaskurve lässt sich leicht abändern in Konvex oder konkav. Der Pitchsteurung kann man Expo beimischen. Beides muss ich versuchen. Ebenso ärgert mich der Kreisel: Beim geringsten Wind versucht die Elektronik übersteuert der Gyro und das Heck schlägt förmlich hin und her. Jetzt ist der Walkera sowieso in Reparatur, das Treppenhaus war zu schmal für wilde Manöver mit dem wenig feinen Pitch. Align T-Rex 600 Alle wollen einen Starantrieb. Ich nicht. Sehe für mich noch keinen Vorteil sowas einzubauen. Man hört von einem Leistungsgewinn von 10% gegenüber dem Riemen, andere dementieren dies aber keiner fragt nach den Ersatzteilkosten, wenn bei einem Sturz das Heck geknickt wird. Die Zahnräder bei Align werden bei Abstürzen meistens beschädigt und ich kann mir durchaus vorstellen, dass gerade wenn das Heckrohr in Mitleidenschaft gezogen wird, auch die Übertragungszahnräder Karies bekommen. Ich überlege mir stattdessen einen dritten Akku zu kaufen, damit die Standzeiten zwischen dem laden verkürzt werden kann. Dazu bräuchte ich mindestens zwei Ladegeräte, um dies real erreichen zu können, ich warte mal ab. Generell möchte ich mehr Airtime mit dem T-Rex 600 haben. Seine knallenden Rotorblätter hört sich echt sexy an. Nachfolgemodelevaluation Raptor 30 Dafür sind schon halbe Nächte draufgegangen. Mir persönlich gefallen grosse Hubis (noch) nicht, daher tue ich mir mit einer Anschaffung eines 90-er Helis schwer. Im Gegenteil, seit ich mit dem Walkera einiges erreichen konnte, sind für mich die 4XX-Helis plötzlich interessant geworden. Was macht es für einen Sinn, einen Elektro- und einen Elektroheli der 50-er Klasse zu haben? Beispielsweise einen Raptor 50 Titan? Oder einen Align T-Rex 600 Nitro? Für die gleichen Modellen mit unterschiedlichen Befeuerungen spricht meines Erachtens nur ein Argument: Tranieren und Einsatz in Wettbewerb: Mit dieser Kombination kann ich an Sonntagen mit Elektro trainieren und an Wettbewerben die Nitrovariante nehmen. Flugunterschiede, mag man den Tests glauben schenken, sind sehr klein zwischen diesen beiden Varianten. Der Raptor 50 wäre insofern ideal, weil es eine aufgebohrte 30-er Variante ist. Umgewöhnungszeit wie bei den T-Rexen gleich null. Es gibt noch andere 50-er Modelle, dort wäre die Angewöhnungszeit aber länger, und irgendwie ist es mir das heute nicht Wert. Wenn ich mich dann schon für ein neues Modell entscheide, dann wage ich den Schritt in die 90-er Klasse. JR und Hirobo sind dort meine Favoriten. Raptor die dritte Wahl.

Freitag, Juli 13, 2007

Alle guten Dinge sind drei - Nasenschweben mit dem Walkera Dragonfly 52

Befinde mich wohl in einem fliegerischen Hoch. Gestern die Loopings mit den grossen Helis, heute im Vorgarten Zuhause funktionierte das Nasenschweben mit dem Walkera Dragonfly 52. Rundflüge werden zusehends schneller und grösser, wenn es dann mal fliegt, macht es Spass. Weniger Spass macht der Akku. Der habe ich heute mal an den Balancer angeschlossen (war ein try-and-error, hat aber funktioniert) und sah, dass die drei Zellen ungleiche Spannungen aufwiesen. Hat aber, nach dem nochmaligen aufladen, nicht viel gebracht. Habe den Lipo nach dem Flug an mein Graupner Ladegerät gehängt um sehen zu können, welche Kapazität noch verfügbar ist. Ich frage morgen mal beim Kollegen nach, der fliegt (oder flog?) den Dragonfly 52 mit einer grösseren Akkukapazität. Nachteil: Mehr Gewicht.

Donnerstag, Juli 12, 2007

Erste Loopings, Jahresziel erreicht

Ende 2006 setzte ich mir zwei Modellflugsportziele: Turn und Loopings. Turns bin ich am verfeinern, Loopings waren bislang für mich nur mental ein Thema. Heute war es soweit. Zuerst mit dem Raptor 30 mit Schwung heraufgezogen, mutig Pitch zurückgenommen und weiter Nick gegen hinten gepresst. Als der Heli über den Totenpunkt herunterfiel, gab ich Roll und Nick mit dem Effekt, dass er auf mich zuflog. Allerdings konnte ich ihn abfangen. Mit dem T-Rex 600 ging es einfacher weil er mehr Leistungsreserven hatte. Leider drückte ich den Nick am Nullpunkt noch mehr gegen unten, es wurde ein halber Überschlag draus. Wichtig war aber mal das Gefühl zu haben, wie sich ein Looping anfühlt und das habe ich bekommen.

Samstag, Juni 30, 2007

Ich brauche meine Durchhänger

Letzte Woche war ich mit mir am hadern wieso es beim Helifliegen so stockt; gegenläufiges Acht war ich unsicher, Gegenschweben in noch zu grosser Höhe und der U-Turn war ehrlicherweise nicht als solchen richtig zu erkennen. Heute morgen auf den Flugplatz gegangen, das Wetter war fantastisch. Mit dem Raptor schwebte ich Nase gegen mich auf den Landeplatz und flog so sogar wieder davon. Der U-Turn klappte zumindest am Vormittag gut und die gegenläufige Acht auch. Die darf ich aber ruhig noch niedriger fliegen. Am meisten begeisterte mich die Punktelandung: Von 10 Meter konstant gesunken und im Landefeld aufgesetzt. Ein gelungenen Sprung nach vorne. Mit dem T-Rex übernehme ich die erlernten Kommandos und bislang konnte ich das Erfahrene vom Raptor gut übernehmen. Es fasziniert mich auch noch nach einem halben Jahr, wie präzise und ruhig der T-Rex ist. 5 cm mehr Blattlänge, etwa 100 Umdrehungen weniger beim Schweben und die Evolution von acht Jahren Unterschied zum Raptor sind meines Erachtens dafür verantwortlich. Jetzt sitze ich auf dem Gartensitzplatz und lechze nach einem kleinen Helikopter. Den Gaui habe ich noch nicht bestellt weil ich mir noch überlege, ob ein noch besserer Lüfter von Quick UK, einen Futaba GY401 plus einen Hatori 415 das Raptorpackage nochmals verbessern würden. Dieses Investitionsvolumen würde faktisch bedeuten, dass ich den Thundertiger Raptor 30 weiter fliege als nur bis Ende 2007, s0nst machen sich die Kosten kaum bezahlt. Niemand kauft Occassion einen Heli mit leistungssteigernden Teilen, man sucht nach Originalausstattung. Mal übers Wochenende über das weitere Vorgehen nachdenken.

Sonntag, Juni 24, 2007

Zum Thema Modellfluggruppen, Wettbewerbe und Umweltprobleme

Heute las ich beim NOS Newsletter vom Editor, dass viele Regionalmeisterschaften zuwenig Teilnehmer aufweisen. Anscheinend gibt es zuviele davon, jetzt sollten sie konzentriert werden. Probleme sehe ich jedoch schon bei den Modellfluggruppen selber und der Abversion der Öffentlichkeit gegenüber Lärmemissionen und dem Unvermögen der Modellbauhersteller, leisere Geräte herzustellen. Letzthin am Samstagabend, bewegte ein Nachbarssohn mit seinem Kollegen ein spritgetriebenes Auto auf unserer Quartierstrasse. Mein anderer Nachbar war nicht begeistert darüber. Notabene fahren fünfzig Meter weiter entfernt täglich hunderte von Autos, Motorräder und Lastwagen vorbei. Ich fand das typisch für die heutige Gesellschaft: Alle wollen in jeglicher Art Mobil sein und verursachen dabei Lärm, sei es per Motorrad, Auto, Flugzeug und Bahn. Ganz kontrovers verhält es sich bei den Autos: Die werden immer leiser, aber jeder möchte seinen unbeschreiblichen 'Sound' hören und hängt eine Anlage runter, die zwar genau im Messbereich leise ist, aber danach richtig losdröhnt. Oder man beklagt sich, dass die Jungen nichts mehr mit sich anzufangen wissen. Es ist wohl klar, dass man heute nicht mehr mit selbstgebastelten Holzautos mehr spielt sondern eben mit ferngesteuerten Buggys. Ich frage mich unwillkürlich, ob sich der Nachbarsohn auch über den Rasenmäherlärm meines anderen Nachbarns schon aufgeregt hat? Genau das ist der Grund, wieso mich vereinzelter Lärm nicht aufregt: Ich weiss, dass ich selber solchen verursache. Ich wohnte neben Bahnlinien, in Flugschneisen und neben Hauptstrassen. Ich weiss, was Lärm ist. Und trotzdem zog ich dorthin. Die Strasse, die Bahn, die Flugschneise, sie waren alle vor mir dort. Also, und so das nächste, was die heutige Gesellschaft so kontrovers hält, wenn ich komme schaffe ich den 'Lärm' ab, und wenn es nur das Glockengeläute am Sonntagmorgen ist. Vorallem beim Modellfliegen mit Verbrennermotoren kommen wir wieder auf das erste Kontroverse zurück: Jeder verursacht Lärm, aber keiner erträgt fremden Lärm. Bei uns sind Spaziergänger, Biker und andere Interessierten vor Ort und konsumieren was wir darbieten. Solange der Lärm nicht in deren Umgebung generiert wird, darf man ja das, nicht? Zwei Dinge muss ich allerdings den Lärmgegner zusprechen: Erstens, eben weil die Plattformen fehlen, werden Flugzeuge, Helikopter und Autos mit Verbrennermotoren verschiedentlich irgendwo betrieben, üblicherweise nicht genug von Wohnsiedlungen entfernt. Zweitens haben die Hersteller von Verbrennermotoren und Zubehör in meinen Augen keine grossen Bemühungen unternommen, die Lärmemissionen zu reduzieren. Natürlich ist die primitive 2-Takttechnik nicht unbedingt dazu geeignet, diese Emissionen zu verringern, aber wie ich hörte sind die Zimmermannschalldämpfer bei den Helis leiser als andere und haben steigern trotzdem die Leistung. Es gibt noch andere Möglichkeiten, der Lärmdämmung. Beispielsweise könnte man diese auf bestimmte Tage / Stunden festlegen. Manche mögen nun antworten, dass Elektroantriebe leiser seien bei gleicher Leistung. Mein Empfinden in unserem Verein ist da etwas differenzierter: Ein Impeller, vorallem wenn es dann zwei sind, macht auch noch in grösser Höhe einen 'Krach', einen 50-er Elektroheli bei 3D Fliegen ebenso. Die hohen Drehzahlen der Motoren erzeugen ein turbinenartiges Geräusch, dass ebenso nerven kann wie der kreischende Verbrennermotor. Wie gesagt, wäre sich jeder bewusst, dass er selber auch Lärm produziert, der andere stören könnte, so wäre das Thema Lärm nicht mehr ein Thema.

Fliegt wieder - einigermassen

Der Raptor 30 fliege ich nun mit 10% Nitro statt mit 5,5%. Eigentlich dachte ich mir, dass ich die Temperatur dadurch senken kann. Dachte ich mir. Bislang aber gelang mir das nicht. Mein erster Test von gestern war noch positiv, denke es lag aber am markant kühleren Wetter als heute. Wenigsten steigt er nun mit 9 Grad positiven Pitch. Ansonsten konnte ich nicht viel mehr experimentieren: Wenn ich die Teillastschraube auf drei Umdrehungen öffne, hebt der Heli nicht mehr ab; anscheinend reicht dann die Teillastnadel bis fast 100% der Vergaseröffnung. Jetzt liegt sie bei zweieinhalb Umdrehungen. Vollastnadel auf drei. Der Motor spuckt im unteren Teillastbereich, ich musste diese Kurve ebenso wie die Pitchkurve anpassen, damit das ganze funktioniert. Ich schaue jetzt mal, ob ich mit dem Setup einen U-Turn und Looping hinkriege, ohne das die Temperatur noch weiter ansteigt. Um nochmals auf das Temperaturthema zu sprechen zu kommen: ich denke den montierten Schalldämpfer ist für höhere Nitroanteile konzipiert ist. Aber ich weiger mich mit 20 oder 30 Prozentigem Nitroanteil herumzufliegen, Nitro ist enorm teuer. Da überlege ich mir eher ein Resorohr anzuschaffen. Wie gesagt, ich schaue jetzt mal, wie das Teil abgeht.