Montag, Juni 03, 2013
Jetzt auch mit dem Align T-Rex 250 möglich: Rollen und Loopings (einigermassen)
Keine Ahnung, was mich Ende letzter Woche dazu trieb, mit dem T-Rex 250 im Gegenlicht Überschläge, Rollen und zuletzt Loopings zu machen. Es war einfach der richtige Zeitpunkt dafür: Endlich ein wenig Sonne im Gegenlicht, kein Wind, also los. Die Überschläge gingen nicht ganz auf den Punkt auf, aber es gab keine kritischen Situationen. Bei den Rollen sowieso nicht, Vollpitch und gut wars. Bei den Loopings muss ich noch am Timing feilen, ich komme mit zuwenig Schwung in den Looping rein und raus gebe ich zuwenig Nick, sodass der Halbkreis aus dem Looping grösser als Eingangs wird. Die Motorenleistung könnte besser sein, oder aber meine Gas-/Pitchkurve muss ich nochmals revidieren und anpassen. Vorallem wenn der Heli auf dem Kopf steht bricht die Drehzahl ein. Wenn man bedenkt, dass ich diesen Heli noch vor einem Jahr verkaufen wollte.
Dienstag, Mai 28, 2013
Flugstunde Akrobatik bei rc-helischule.ch
Gestern war in vielerlei Hinsicht der Tag der Tage. Just an dem Tag, wo ich bei Stefan Segerer von der rc-helischule.ch am frühen Abend einen ersten Schulungstermin gebucht hatte, riss die Wolkendecke am Morgen schon auf, die strahlende Sonne zeigte sich.
Auf dem Platz angekommen wurde ich von Stefan begrüsst und an seinen 'Assistenten' Tobias übergeben. Nervosität macht sich breit, ab geht's mit dem TDR. Ein schönes Teil, hatte stets das Gefühl, dass die Drehzahl zu niedrig sei, aber Tobias beruhigte mich, 1300 U/min für einen 700-er sei eine normale Drehzahl. Ok, was ich denn schon so könne. Nun ja, Rollen und Loopings, mehr oder weniger. Schnell waren die Fehler dort gefunden: Ich steuerte negativ Pitch bei, was sowohl bei der Rolle als auch bei Looping nicht nötig sei, so Tobias. Wenn man denn gerade und schnell in die Figuren komme. Bei der Rolle bemerkte er ferner in den letzten 90 Grad der Rolle, dass ich zu dem Zeitpunkt immer noch im negativen Bereich vom Pitch sei und manchmal ungewollt Heck beisteuere. Als diese beiden Punkte bei mir drin waren, klappte es. Dann ging es weiter: Zweifachrolle, halber Looping, Rolle, halber Looping. Letzteres ging von links nach rechts gut, nicht aber von rechts nach Links. Ist meine schwache Richtung. Dann kam die entscheidende Frage: Was willste als nächstes? Natürlich Rückenschweben. Okay, die Antwort von Tobias, dann stelle ich Dir das Teil mal auf den Rücken und Du übernimmst. Bitte? Aber schon wars geschehen und erstaunlicherweise ging es sehr gut., kleine Flüge von rechts nach links und zurück mit 180 Grad Drehung des Hecks lagen auch drin. Plus ein paar Situationen, wo ich den Heli wieder stabilisieren konnte. Na bitte, Flugsimulatortraining hat sich doch gelohnt. Grundlagen und Reflexe seine vorhanden, bemerkte Tobias abschliessend, jetzt muss ich das nur noch mit meinen Rexen umsetzen. Wieso selbst das Rückenfliegen fast entspannend war: Die Höhe, auf der ich die Figuren flog. Genügend Zeit, um noch zu korrigieren, der Heli konnte ich immer rechtzeitig unter Kontrolle bringen. Zuletzt erkannte ich Tobias als Mitarbeiter des deutschen Rotormagazins: Tobias Wilhelm. Wau. Supertyp, genau wie Stefan. Man lernt so viel in so wenig Zeit, ich freue mich auf die nächsten Stunden mit denen beiden.
Auf dem Platz angekommen wurde ich von Stefan begrüsst und an seinen 'Assistenten' Tobias übergeben. Nervosität macht sich breit, ab geht's mit dem TDR. Ein schönes Teil, hatte stets das Gefühl, dass die Drehzahl zu niedrig sei, aber Tobias beruhigte mich, 1300 U/min für einen 700-er sei eine normale Drehzahl. Ok, was ich denn schon so könne. Nun ja, Rollen und Loopings, mehr oder weniger. Schnell waren die Fehler dort gefunden: Ich steuerte negativ Pitch bei, was sowohl bei der Rolle als auch bei Looping nicht nötig sei, so Tobias. Wenn man denn gerade und schnell in die Figuren komme. Bei der Rolle bemerkte er ferner in den letzten 90 Grad der Rolle, dass ich zu dem Zeitpunkt immer noch im negativen Bereich vom Pitch sei und manchmal ungewollt Heck beisteuere. Als diese beiden Punkte bei mir drin waren, klappte es. Dann ging es weiter: Zweifachrolle, halber Looping, Rolle, halber Looping. Letzteres ging von links nach rechts gut, nicht aber von rechts nach Links. Ist meine schwache Richtung. Dann kam die entscheidende Frage: Was willste als nächstes? Natürlich Rückenschweben. Okay, die Antwort von Tobias, dann stelle ich Dir das Teil mal auf den Rücken und Du übernimmst. Bitte? Aber schon wars geschehen und erstaunlicherweise ging es sehr gut., kleine Flüge von rechts nach links und zurück mit 180 Grad Drehung des Hecks lagen auch drin. Plus ein paar Situationen, wo ich den Heli wieder stabilisieren konnte. Na bitte, Flugsimulatortraining hat sich doch gelohnt. Grundlagen und Reflexe seine vorhanden, bemerkte Tobias abschliessend, jetzt muss ich das nur noch mit meinen Rexen umsetzen. Wieso selbst das Rückenfliegen fast entspannend war: Die Höhe, auf der ich die Figuren flog. Genügend Zeit, um noch zu korrigieren, der Heli konnte ich immer rechtzeitig unter Kontrolle bringen. Zuletzt erkannte ich Tobias als Mitarbeiter des deutschen Rotormagazins: Tobias Wilhelm. Wau. Supertyp, genau wie Stefan. Man lernt so viel in so wenig Zeit, ich freue mich auf die nächsten Stunden mit denen beiden.
Samstag, Mai 18, 2013
Wind, Wolken und Heuschnupfen
Heute war es endlich wieder mal für einen Samstag recht schön zum fliegen, die Sonne schien, fast keine Wolken am Himmel. Dafür ein ziemlich starker Wind, der das Fliegen erschwerte. Nicht nur das, der damit verbundene Polenflug zwang mit nach zwei Flugzyklen mit dem Nitro abzubrechen. Am Abend legte sich wie gewohnt der Wind, der Himmel war Wolkenverhangen. Typisches Flugwetter für mich. Also wieder auf die Piste und mit dem Elektrorex geflogen. Mir fällt auf, dass ich mit dem Teil viel höher und gewagter fliege als mit dem Nitro. Das war am Anfang gar nicht so. An was liegts? Ich glaube daran, dass ich nach wie vor beim Rex noch nicht die richtige Gaskurveneinstellung gefunden habe, wo ich mich getraue, Rollen oder Loopings zu fliegen, wobei zu sagen ist, dass letztmals die Loopings auch gut gingen. Leistung hat der Nitro genug. Ich muss mir in den nächsten Flugzeiten das mit den Gaskurven endlich hinbekommen. Beim T-Rex 600 ESP versuchte ich aus dem Looping heraus auf dem Rücken ein paar Meter zurückzulegen. Zaghafte Versuche, ein paar Meter schaffe ich es. Okay, zwei. Maximal. Für mich ist es wichtig zu erkennen, dass mich diese Situationen nicht nervös machen. Dank der Höhe, die ich unterdessen mit dem Rex fliege. Rollen rechts herum gehen immer besser, ich bleibe nur noch zu lange auf Gegenpitch, wenn der Heli links wieder raufkommt, dadurch eiere ich zur Seite. Begonnen habe ich den Heli links herum zu rollen. Ist schon immer wieder verblüffend, dass man überall seine schwache 'Seite' entdeckt, so auch hier.
Am 27.5 bin ich bei Stefan Segerer von www.rc-helischule.ch angemeldet, ich will mit seiner Unterstützung wieder einen Schritt weiter gehen, nämlich Richtung 3D. Ob ich genügend im meinem Rucksack dabeihabe, wird sich dann herausstellen. Ich freue mich darauf.
Eine Wiedergeburt erlebt der Align T-Rex 250, noch die erste Ausgabe. Den fliege ich für seine Masse auch schon ziemlich weit oben und weg von mir. Wenn er mal seine Geschwindigkeit hat, macht es Spass. Aber er ist schon sehr, sehr quirlig.
Am 27.5 bin ich bei Stefan Segerer von www.rc-helischule.ch angemeldet, ich will mit seiner Unterstützung wieder einen Schritt weiter gehen, nämlich Richtung 3D. Ob ich genügend im meinem Rucksack dabeihabe, wird sich dann herausstellen. Ich freue mich darauf.
Eine Wiedergeburt erlebt der Align T-Rex 250, noch die erste Ausgabe. Den fliege ich für seine Masse auch schon ziemlich weit oben und weg von mir. Wenn er mal seine Geschwindigkeit hat, macht es Spass. Aber er ist schon sehr, sehr quirlig.
Samstag, Mai 11, 2013
Erkenntnisse und Reparaturen
Wie in meinem letzten Post angesprochen musste ich ein paar Dinge abklären. Hinsichlich Motorenlauf des Nitros äussert sich das im hochdrehenden Motor. Meine Motorkurvencharakteristik passt im Idle und im Akro1 Mode noch nicht ganz zu den Pitcheinstellungen. Unterdessen habe ich die Motorenkurve am obersten Ende reduziert, der Motor dreht nicht mehr über.
Die Taumelscheibe des ESP lag tatsächlich nicht ganz waage, gleiches stellte ich auch beim T-Rex 250 fest. Beim T-Rex 600 Nitro bemängelte ich ferner die Empfängerakkukapazität und den Ausbau zeigte, dass der Akku schon ziemlich aufgebläht war.
Habe noch einen vom einem T-Rex 600 ESP gefunden. Die sind ein wenig länger, passt aber in den dafür vorgesehenen Schacht des Nitros. Erste Flüge zeigen: Der neue Akku baut viel weniger schnell ab als der neue.
So schön es tönt, es gibt auch ein paar negative Neuigkeiten: Ich war mit dem T-Rex 600 ESP so vertieft in den Roll- und Loopingfiguren (wo ich mir erst heute bewusst wurde, dass ich die nie mit vollem Pitch anfliege, sodass die Loopings wie die Rollen nicht so toll werden), dass ich das Warnsignal für die zuendegehende Li-Po Kapazität überhörte. Nur mit Mühe konnte ich dann den Heli knapp vor mir im Maisfeld landen. Der Aufprall wurde durch die Pflanzen ein wenig abgefedert, die Restenergie der Hauptrotoren reichte nicht aus, eine vernünftige Notlandung hinzulegen. Fazit: So wie es ausschaut, sind entweder Haupt- und Rotorthalterstangen oder beide ein wenig in Mitleidenschaft gezogen worden. Beide Rotorblätter zeigen Spuren des Einschlags im Acker an den Spitzen auf, ob ich die noch weiterverwenden kann, muss ich noch schauen. Der Heckrotor scheint es überlebt zu haben, der Heli kippte nach rechts über.
Beim Nitro hatte ich letzthin bemerkt, dass das Spiel über die Rotorquerachse, also bei der Kopfdämpfung, verglichen mit dem ESP, sehr gross war. Ich vermutete dass es an den ausgeleierten Dämpfungsgummi läge und ersetzte die. Auf dem ersten Blick heute wars das gewesen, aber ist es nicht. Jetzt kann es nur noch an der Achse oder am T-Stück wo die Hauptachse und die Rotorachse zusammenlaufen, liegen. Kann ich mir zwar nicht vorstellen, weil die Dämpfergummis zwischen Achse und dem T-Stück liegen und das T-Stück so nicht von der Rotorachse ausgeschlagen werden kann.
Die Taumelscheibe des ESP lag tatsächlich nicht ganz waage, gleiches stellte ich auch beim T-Rex 250 fest. Beim T-Rex 600 Nitro bemängelte ich ferner die Empfängerakkukapazität und den Ausbau zeigte, dass der Akku schon ziemlich aufgebläht war.
Habe noch einen vom einem T-Rex 600 ESP gefunden. Die sind ein wenig länger, passt aber in den dafür vorgesehenen Schacht des Nitros. Erste Flüge zeigen: Der neue Akku baut viel weniger schnell ab als der neue.
So schön es tönt, es gibt auch ein paar negative Neuigkeiten: Ich war mit dem T-Rex 600 ESP so vertieft in den Roll- und Loopingfiguren (wo ich mir erst heute bewusst wurde, dass ich die nie mit vollem Pitch anfliege, sodass die Loopings wie die Rollen nicht so toll werden), dass ich das Warnsignal für die zuendegehende Li-Po Kapazität überhörte. Nur mit Mühe konnte ich dann den Heli knapp vor mir im Maisfeld landen. Der Aufprall wurde durch die Pflanzen ein wenig abgefedert, die Restenergie der Hauptrotoren reichte nicht aus, eine vernünftige Notlandung hinzulegen. Fazit: So wie es ausschaut, sind entweder Haupt- und Rotorthalterstangen oder beide ein wenig in Mitleidenschaft gezogen worden. Beide Rotorblätter zeigen Spuren des Einschlags im Acker an den Spitzen auf, ob ich die noch weiterverwenden kann, muss ich noch schauen. Der Heckrotor scheint es überlebt zu haben, der Heli kippte nach rechts über.
Beim Nitro hatte ich letzthin bemerkt, dass das Spiel über die Rotorquerachse, also bei der Kopfdämpfung, verglichen mit dem ESP, sehr gross war. Ich vermutete dass es an den ausgeleierten Dämpfungsgummi läge und ersetzte die. Auf dem ersten Blick heute wars das gewesen, aber ist es nicht. Jetzt kann es nur noch an der Achse oder am T-Stück wo die Hauptachse und die Rotorachse zusammenlaufen, liegen. Kann ich mir zwar nicht vorstellen, weil die Dämpfergummis zwischen Achse und dem T-Stück liegen und das T-Stück so nicht von der Rotorachse ausgeschlagen werden kann.
Mittwoch, Mai 01, 2013
Flugwetter? Egal. Ich fliege trotzdem
Man hat sich ja unterdessen an das schlechte Wetter als Hobbymodellflieger gewöhnt. Wenn man dem Wetter einige positive Aspekte abringen kann, dann, dass man lernt bei schlechter Sicht und Wind zu fliegen. Das Kredo 'Schönwetterpilot' gilt definitiv nicht für mich.
Gestern war es wieder bedeckt, dafür Windstill. Nichts wie los auf den Flugplatz. Beim Nitroheli blockierte der Heckrotor wegen einer Fehlmanipulation während des Transports. Als ich dieses Problem gelöst habe, flog das Teil gut. Ich habe statt Rapicon einen anderen Brennstoff, Optifuel 30, der mich noch ein paar Einstellungen kosteten, damit der Motor gleichmässig läuft. Zwei Klicks mehr das Gemisch auf fett einstellen und los geht es. Komischerweise macht aber auch schon wieder der Empfängerakku schlapp, ich frage mich, wieso nun der zweite innerhalb von einem Jahr so schnell an Kapazität abbaut. Muss ich weiter im Auge behalten. Vorsichtigerweise stellte ich den T-Rex Nitro auf die Seite und nahm den 600 ESP aus dem Auto. Und mit dem liesse sich dann gut fliegen. Ich bemerkte an den seitwärts tendierenden Loopings, dass meine Taumelscheibe noch immer nicht so richtig niveauliert ist, also von links 10 auf rechts 16 und der Heli neigte nicht mehr nach Rechts zu rollen. Von da an gelangen die Loopings und Rollen besser als jemals zuvor. Mit der neuen Sicherheitshöhe sowieso. Dafür bemerkte ich, dass einer der vier im Oktober gekauften Akkus sich schon aufbläht, könnte ein Montagsakku sein. Auch dass verfolge ich mal weiter. Die Kapazität des Akkus ist bislang davon nicht betroffen, ich lade 80% rein. Reine Flugzeit bei Rollen, Turn und Loopings von etwa sechs Minuten liegen da drin.
Es gibt also noch einiges zu beobachten:
Gestern war es wieder bedeckt, dafür Windstill. Nichts wie los auf den Flugplatz. Beim Nitroheli blockierte der Heckrotor wegen einer Fehlmanipulation während des Transports. Als ich dieses Problem gelöst habe, flog das Teil gut. Ich habe statt Rapicon einen anderen Brennstoff, Optifuel 30, der mich noch ein paar Einstellungen kosteten, damit der Motor gleichmässig läuft. Zwei Klicks mehr das Gemisch auf fett einstellen und los geht es. Komischerweise macht aber auch schon wieder der Empfängerakku schlapp, ich frage mich, wieso nun der zweite innerhalb von einem Jahr so schnell an Kapazität abbaut. Muss ich weiter im Auge behalten. Vorsichtigerweise stellte ich den T-Rex Nitro auf die Seite und nahm den 600 ESP aus dem Auto. Und mit dem liesse sich dann gut fliegen. Ich bemerkte an den seitwärts tendierenden Loopings, dass meine Taumelscheibe noch immer nicht so richtig niveauliert ist, also von links 10 auf rechts 16 und der Heli neigte nicht mehr nach Rechts zu rollen. Von da an gelangen die Loopings und Rollen besser als jemals zuvor. Mit der neuen Sicherheitshöhe sowieso. Dafür bemerkte ich, dass einer der vier im Oktober gekauften Akkus sich schon aufbläht, könnte ein Montagsakku sein. Auch dass verfolge ich mal weiter. Die Kapazität des Akkus ist bislang davon nicht betroffen, ich lade 80% rein. Reine Flugzeit bei Rollen, Turn und Loopings von etwa sechs Minuten liegen da drin.
Es gibt also noch einiges zu beobachten:
- Motorenlauf mit dem neuen Nitrogemisch
- Empfängerakkukapazität beim T-Rex 600 Nitro
- Rollneigung des T-Rex 600 ESP nach links
- Aufgeblähter Antriebsakku, der erst im November von mir eingekauft wurde
Sonntag, Februar 03, 2013
Helirevision
In der letzten Post habe ich über den zu wenig gespannten Heckantriebsriehemen des Align T-Rex 600 ESP geschrieben. Heute justierte ich die Riemenspannung und kontrollierte noch die Gleitfähigkeit der Taumelscheibe. Aus Fehlern lernt man ja bekanntlich weil mir im Dezember er ESP wegen klemmender Taumelscheibe fast im Acker zerschellte. Eine zusätzliche Überprüfung und Sichtung der Elektronik und Anschlüsse zeigte: Alles in Ordnung. Gerade so schön im Kontrollmodus nahm ich den Align T-Rex 600 Nitro aus dem Regal und überprüfte die Riemenspannung, die in Ordnung war. Dann die Taumelscheibe. Oha, geht ja streng. Wie gesagt, man lernt ja aus Fehlern. Also habe ich die Gestänge davon entfernt und nur noch die Taumelscheibe und Pitchkompensator laufen lassen. Wenn beides gegen oben geschoben wurde, harzte es gewaltig. Taumelscheibe oder Pitchkompensator? Ich trennte die beiden Teile und so war schnell klar, dass der Pitchkompensator klemmte. Aber waren es die Messingbuchse oder die Hauptrotorwelle, deren Durchmesser gegen oben sich verbreiterte? Eine genauere Inspizierung deutete auf simple Schmutzrückstände hin. Mit Universalreiniger wurde die Welle gereinigt und siehe da, alles flutscht wieder. Im Bild dargestellt mit dem roten Pfeil der Hauptrotorwellenabschnitt, der schmutzig war, weiss der Pitchkompensator.
Zusammengebaut, weiter mit der Elektronikkontrolle, Anlenkungsgestänge und mehr; tip-top.
Zusammengebaut, weiter mit der Elektronikkontrolle, Anlenkungsgestänge und mehr; tip-top.
Kälte und Crashes
Wunderbares Wetter Anfangs Januar bedeutet blauer Himmel und annehmbare Temperaturen. Rollen und Loopings mit dem T-Rex 600 ESP wiesen ein Manko auf: sie drehten steht nach links. Der Grund bei einer Nachkontrolle de Taumelscheibe: Nicht korrekt horizontal Niveauliert. Heute flog der Rex damit auch bei kalten Temperaturen geradeaus. Dafür verschrottete ich vor einer Woche bei Schnee, Wind und bitterer Kälte den alten T-Rex 450 V1. Auf dem Rücken schwebend aus einer Rolle heraus gings schnell bergab. Naja, das 450er Abenteuer ist damit nach Jahren beendet. Auch der danach geflogene Nitro kam bedrohlich dem Acker nahe. Einpacken, heimwärts. Heute kein Schnee, keine Minustemperaturen, aber sehr bewölkt. Reichte um mein Manko mit weit entfernten Quer fliegen ab zu trainieren, Rückwärtsfliegen und Ringfischen. Als ich dann Heckzucken am Elektro bemerkte und die Nachprüfung auf einen zu losen Heckantriebsriemen deutete plus dann die ersten Schneeflocken fielen, gings zur Heimbasis zurück.
Freitag, Oktober 19, 2012
Haube und Einstellungen für den neuen T-Rex 600 ESP abgeschlossen
Heute war ich wieder mal mit dem Neuaufbau, der unterdessen wohl schon bald ein Jahr dauert, auf dem Feld.Nach den beseitigten Vibrationen fiel mir nun auf, dass das Heck beim Schweben leicht pendelt. Eine Reduzierung des Gyros brachte nix, wenn es sich nicht verstärkt, belasse ich es dabei.
Die Helihaube habe ich in den Ferien endlich lackieren können, die Sichtbarkeit ist nun wesentlich besser als die weise Haube mit ein paar Klebern drauf.
Hier nochmals ein paar Bilder vom Heli, im Bild sehen wir den Castle Creation Motorregler und den Scorpionmotor. Die Übersetzung ist 16:170, Kopfdrehzahl zwischen 1800-2000 sind damit möglich.
Jetzt, wo alles richtig eingestellt ist, bin ich begeistert wie viel Leistung da rauszuholen ist, die U-Turns klettert er wie doof hoch, die Drehraten des Gyro Futaba GY520 habe ich wohl ein bisschen zu arg abgeschwächt, aber sonst eine gute und Präzise Kombination.
Mittwoch, August 22, 2012
Vibrationen und mehr beim neuen Heli und die Abhilfe
Der neue Helikopter habe ich nun mehrmals geflogen und folgendes festgestellt:
- Vibriert
- Wenig Nickwirkung
- Lenkung unpräzise
- Nicht horizontal montierter Heckrotor
Vibration
Ich kontrollierte alle Schrauben und gelangte zur Ansicht, dass es wahrscheinlich an den metallenen Hauptrotoraufnahmehalter liegt. Immerhin hatte ich diese Erfahrung schon mit meinem alten T-Rex 600E gemacht. Bis ich auf den Artikel im Rotor von Uwe Kaspart stiess, der für eine leichtgängige und vibrationslose Hecksteuerung empfahl, die Blätter auszuwuchten. Nun wusste ich , dass man das normalerweise nicht tut; bei Qualitätsblätter wie die Blatschmied, die ich montierte, sollte das eigentlich stimmen. Aber trotzdem, ein Versuch war's wert. Und siehe da, sie waren leicht in Unwucht. Der Übeltäter war ein Tesafilmstreifen, den ich mir für die Unterscheidung der Blätter an einem Rotorblatt befestigt hatte. Somit konnte ich zu Beginn des Einfliegens der Spurlauf kontrollieren. Tesafilm weg, Vibrationen wegLenkung unpräzise
Beim Lenken hatte ich das Gefühl, dass der Heli ziemlich hektisch in Hoch- und Roll, aber träge auf Nick reagierte. Träges Nick entstand durch weniger eingestellten Endausschlag auf die Taumelscheibe. Gleicher Wert wie für Roll gesetzt, jetzt geht Nick genauso nervös wie alles andere.Heck unpräzise
Wie schon angedeutet funktioniert das Teil sehr hektisch. Hat auch mit der enormen Leistung des Scorpion 4025-1100 zu tun. Expo und Dualrate rein, passt. Bei der Hecksteuerung ist die Drehrate mit dem Futaba GY520 gegenüber dem GY410 deutlich höher, agressiver aber auch präziser. Knackig wie das Heck einrastet. Auch hier hilft Expo die Nervosität zu nehmenNicht horizontal montierter Heckrotor
Der hängt leicht nach rechts runter. Ich bin dran, das Heckrohr zu ersetzen, dann sehen wir es. Ist es nicht das Heckrohr, dann die Heckrotorwellenaufnahme, die Heckrotoraufnahme oder mein Auge.Freitag, Juni 22, 2012
Ich bin wieder im Geschäft
In den vergangenen Jahren, man sieht es an der Anzahl Blogeinträge, habe ich das Helifliegen weitgehendst unterlassen. Im vergangenen Winter fing ich an auf der Align T-Rex 600E Basis (erstes 600-er Elektromodel von Align) einen Neuaufbau mit stärkerem Elektromotor (Scorpion) und einem besseren Regler (Phoenix) aufzubauen. Dann meldete ich mich für diese Woche bei www.rc-helischule.ch an um eine Antwort bei mir zu finden, ob ich wieder ins Hobby einsteigen will und kann. Die Schulung war Klasse, vieles konnte ich von meiner aktiveren Zeit als Modellheliflugpilot abrufen. So packte es mich wieder und gestern dann aufs Feld. Looping, Rollen wie gehabt. Flips in allen Richtungen gingen auch. Verharren nach einem halben Looping auch. Nur beim Flip mit dem Versuch auf dem Rücken zu verbleiben misslang gründlich. So gründlich, dass ich den alten E-Heli komplett verschrotten kann. Na zum Glück habe ich noch den Neuaufbau vom Winter und meinen Nitroheli, den ich auch wieder liebgewonnen habe.
Verkaufen tue ich den alten T-Rex 450 und den T-Rex 250. Mit denen fliege ich kaum und vorallem glücklos.
Verkaufen tue ich den alten T-Rex 450 und den T-Rex 250. Mit denen fliege ich kaum und vorallem glücklos.
Sonntag, Oktober 23, 2011
Neue Akku, neuer Motor, alter Heli
Seit Frühling bemängelte ich immer mal die fehlende Leistung des alten 600E Helikopters. Er wobbelte im Normalmodus um die Hochachse, bei Idle1 und Idle2 fehlte der Power. Verglichen mit dem Nitro war er dem hoffnungslos unterlegen. Das Kaufsdatum der Li-Po Akkus studierend viel mir auf, dass die mehr als drei Jahre auf dem Buckel hatten, also kaufte ich mir neue von der Marke Wellpower, die Lindinger.at feilbot. Heute habe ich sie erstmals eingesetzt. Im Gegensatz zu den alten Li-Pos haben die 30/60C. Nicht, dass ich die mit dem eingebauten Align 600L brauchen würde, später dann beim Scorpion 4025-1100 reichen auch die 30C ohne Burstrate von 60C. Der Preis war dermassen gut, dass ich sie einfach haben musste. Und der Flug mit den neuen Akkus zeigte wieder den alten T-Rex 600E. Kein Wobbeln im Normalmodus, kein einbrechen der Drehzahl bei Idle1 und Idle2 bei U-Turns. Weder Akku noch Motor wurden heiss. Wieder Zuhause wanderte mein Blick zufälligerweise über einen 600XL Motor. Einen Versuch war es ja wert. Innert 15 Minuten wurde der 600L in Rente geschickt, der neue installiert und weitere 15 Minuten später startete mein alter 600E mit neuerem Motor und neuen Li-Pos. Wau. Bei neun Grad Pitch wiederum kein Einbrechen der Drehzahl, der Motor kann mehr. U-Turns geflogen, 7 Minuten lang, 3600mAh gebraucht von 4000mAh, handwarmer Motor und Akku. Bei der Laufzeit muss ich nochmals um 30s runter, damit ich über die 20% Restkapazitätsgrenze komme.
Desweitern ist der Einkaufszettel für den zweiten Elektroheli fertiggestellt, müsste nur noch bestellen. Zusammen mit dem Scorpion 4025-1100 und dem neuen Phoenix ICE 100 Regler müsste der Heli im Vergleich mit dem bestehenden im Leistungsbereich spürbar zulegen können.
Desweitern ist der Einkaufszettel für den zweiten Elektroheli fertiggestellt, müsste nur noch bestellen. Zusammen mit dem Scorpion 4025-1100 und dem neuen Phoenix ICE 100 Regler müsste der Heli im Vergleich mit dem bestehenden im Leistungsbereich spürbar zulegen können.
Donnerstag, September 01, 2011
Verkauf der Flotte, Teil 2
Ich trenne mich auf die nächste Saison definitiv von der Nitro Fraktion. Es tut zwar weh, die qualmenden und miefenden Dinger sind mir ans Herz gewachsen, die Vorteile für Elektro überwiegen aber, vorallem wenn man wie ich wenig Zeit um zu fliegen hat. Dafür baue ich mir einen zweiten T-Rex 600 CF auf. Das Modell entspricht zwar der ersten Generation, ich packe aber neue RC- und Antriebskomponenten ein. Wer ein Standard T-Rex 600 GF mal mit einem Nitro vergleichen konnte, weiss, dass der GF eine schwächere Leistung aufweist. Das wird mit dem neu aufzubauenden GF nicht passieren. Im Winter wird er aufgebaut und für den Frühling bereitstehen. Ab 2012 habe ich auch wieder mehr Freizeit, um das Hobby angehen zu können.
Samstag, Juni 04, 2011
Teilverkauf der Heliflotte, erster Teil
Ich habe doch satte zwei Ersatzpackungen vom T-Rex 600 Nitro Standard herumliegen gehabt. Plus einen nagelneuen O.S 50 Hyper. Alles verkauft. Die gehen erstaunlich gut weg, wenn man bedenkt, dass diese Version so um die fünf Jahre alt sein dürfte. Den T-Rex 250 werde ich dann auch mal noch verkaufen, kleiner als den T-Rex 450 GF gehe ich nicht mehr. So wird mir dieser und der T-Rex 600 Alu verbleiben.
Beim 600er Alu ist ja noch der alte 600L Motor verbaut und vergleicht man ihn mit einem Nitro, der Notabene ca. zwei Jahre später erschien, sind die Leistungsunterschiede schon sichtbar. Wahrscheinlich werde ich auf einen 600MX inkl. BEC upgraden. Ob das diese Saison noch sein wird, weiss ich noch nicht. Nach einem Absturz des 600-er Alu hatte ich drei Wochen am 'wobbeln', also Schwingunen um die Hochachse, gearbeitet. Bis ich die neu montierten Metalhauptrotorblatthalter entfernte. Also verblieben nur noch die kürzere Padellstange und die Stabilisierungstülle für die Hauptrotorhaltewelle. Diese beiden Modifikationen waren erfolgreich. Auch hier wieder: Nach einem Absturz immer zuerst die Originalteile verbauen und danach diese Stück für Stück ersetzen.
Dienstag, März 08, 2011
Nur noch Elektro Fliegen?
Ich mag mich noch ins Jahr 2006 zurückerinnern, als die ersten Elektroheli damals auf dem Flugplatz auftauchten. Der T-Rex 600 läutete dazumal die Elektroäre richtig ein, obwohl es schon immer Enthusiasten gab, die Elektro flogen. Etwa zwei Jahre später war ich auch im Besitze eines T-Rex 600 Elektro, zog es aber vor, mit dem Nitro zu fliegen, oder mindestens beide gleich viel. Je weniger Zeit mir für das Hobby übrigblieb, desto kostbarer erschien mir die Vorbereitungszeit. Bei einem Nitrobetriebenen Heli muss ich immer darauf bedacht sein, dass Nitro vorhanden ist und neben vielen anderem auch der Elektrostarter einsatzbereit. Nach dem Flug jedes mal das Teil vom Nitro reinigen wurde demotivierender. Beim Elektro anders: Die vier Akkupacks konnten auch in der Woche vor dem geplanten Training schon geladen werden und funktionierten tadellos. Einpacken, Fliegen, laden, einpacken, fliegen. Kein Nitro, kein herumspritzendes Nitro. Als dann noch der Ein-Ausschalter des Nitros einen Wackel hatte und unkontrolliert mit drehendem Rotor auf dem Boden vor sich hin knatterte, war es um mich geschehen. Ein Elektroheli stellt ab, wenn er keinen Strom bezieht, der BEC schaltet nicht mehr durch. Beim Nitro dagegen verharren die Servos auf der Position und damit kann der Heli unkontrollierbar abdriften. Ich weiss jetzt, wieso auf den Flugplätzen überall Bäume im Rücken und Fangnetze herumhängen. Der Nitro ist jetzt mit einem neuen Schalter und Elektronikeinheit versehen, sogar neue Hauptkugellager hat er bekommen. Trotzdem, ich denke Ende dieser Flugsaison werde ich mich wohl vom Nitrohelifliegen verabschieden.
Samstag, Januar 08, 2011
Align T-Rex 450 GF fliegt wieder!
Die neuen Akkus für den Align T-Rex 450 sind eingetroffen. Wie im Post Rechenbeispiel angesprochen erwartet ich von den neuen Akkus, die 2200mA und 20C konstant liefern, dass sie den Skorpion HKII-2221-8 mit genügend Leistung versorgen können, damit kein 'Pumpen' vom Regler mehr auftritt. Und es war tatsächlich so. Bei 90% des Stellerausschlages heult der Motor und der Helikopter flitzt durch die Lüfte. Wahnsinn. Die Investitionen haben sich gelohnt. Jetzt bin ich am Umrüsten des kleinsten Sprosses auf die 2,4GHz Technik. Es handelt sich um den Align T-Rex 250.
Ich muss dazu aber kleine Mini-JST Stecker montieren, damit sie auf den wirklich sehr kleinen Jetimodel R6 indoor passt. Auf dem Bild bin ich gerade daran, für den Align Gyro diese Modifikationen zu erledigen. Bei den Servos ist dies schon geschehen. Links bei den Kufen übrigens der erwähnte Jetimodels R6 Empfänger.
Donnerstag, Dezember 23, 2010
Rechenbeispiel
Man nehme:
-Scorpion HKII-2221-8
-Align 35A ESC
-Li-Po NoName 1800mAH 20C-25C
und wundere sich, wieso die Drehzahl ständig vom ESC heruntergeregelt wird.
Der Scorpion verbraucht maximal 45 Ampere. Ich fliege Idle1 mit 75%, Idle2 mit 95% der maximalen Drehzahl. Ein einfacher Dreisatz ergibt folgendes: Bei 100% fliesst 45A, bei 75%, also Idle1, 33,75 Ampere. Kein Problem für den ESC. Idle2 mit 95% entspricht einem Dauerstrom von 42,5 Ampere. Der ESC kann kurzfristig 45Ampere liefern, aber wie sieht es mit dem Akku aus? 1800mAh * 25(C) kurzzeitig gerade 45 Ampere. Weil (ja ich weiss) es sich um kein Qualitätslipo handelt und sowieso nicht immer Peak geflogen werden kann, ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen: Der Akku mag die Ströme nicht liefern. Ich versuchte es dann mit einem Thundertiger mit 2100 und 20-25C, heisst 42- 52.5 Ampere. Und siehe da, erst wenn der Akku sich zu Ende neigt, wird die Drehzahl pulsierend vom ESC gesteuert. Nun habe ich neue Akkus bestellt, die bis 30C liefern können. Das sollte dann wieder funzen.
Samstag, November 13, 2010
Umbau auf 2,4GHz Jeti aller T-Rex Modelle
Ende Oktober konnte man bei Lindinger in Österreich 10% Bestellrabatt abholen. Da der Eurokurs schon sehr tief war und die Mehrwertsteuer Lindinger schon bei Bestellung abzog, war es eine Supergelegenheit endlich auf das neue Funksystem meine Graupner MC-22 umzurüsten.
Also bestellte ich von Jeti das TU2 Sendermodul und die Antennenbefestigung für den MC-19 Sender, der wunderbar auch für die MC-22 verwendet werden kann plus die Jetibox Mini, die beim entstehen dieses Berichtes noch nicht bei mir angekommen ist.
Bei den beiden grossen T-Rex 600 bestellte ich den Jeti Duplex R6 Empfänger mit separater Hochstromzuführung, beim T-Rex 450 ohne, weil der Strom dort vom der Motorensteuerung kommt. Beim T-Rex 250 bestellte ich den Duplex R6 für Indoor mit den kleinen JST-Stecker
Der Einbau des TU2 Sendermoduls war einfach, es kursieren im Internet verschiedene Anleitungen dazu. Generell demontiert man die alte 40-Mhz Antennenhalterung und das entsprechende Sendermodul. Stattdessen setzt man den gekauften Antennenadapter für die MC-19 ein und schraubt das 2,4GHz TU2 Modul an den freigewordenen Senderplatinenplatz. In 30 Minuten ist das erledigt.
Der Hochstromstecker bei den R6 Empfänger ersetzte ich durch normale JR/Graupner Buchsen, die man in jedem Modellfachgeschäft beziehen kann. Ich habe noch keine Hochstromservos im Einsatz und die Stromversorgung basiert immer noch auf die besagten JR/Graupner Stecker/Buchsen.
Im T-Rex 600 Nitro platzierte ich den Empfänger auf der 'Nase' und bohrte zwei Löcher, um eine Antenne vertikal zu platzieren, die andere legte ich horizontal nach hinten.
Beim T-Rex 600 E dagegen platzierte ich ihn wie der alte 40MHz Sender hinten , eine Antenne zeigt vertikal gegen unten, der andere horizontal.
Der Einbau des Empfängers beim T-Rex 450 ist vorne, ich bin mir aber nicht sicher, ob der dort gut platziert ist, die Antennenausrichtung ist nicht optimal. Der Mini R6 Indoor für den T-Rex 250 ist noch nicht platziert, bin dort dran, die vorhandenen JR/Graupner Stecker gegen die Mini-JST wie man sie bei http://www.top-model.ch/ bekommt, zu ersetzen.
Zurück zum Sender. Ich musste dort den Gyro-Empfindlichkeitskanal mittels freiem Mischer auf Kanal 5 umleiten. Nur so konnten die Modelle mit den Sechskanalempfänger Duplex R6 geflogen werden. Hier die Bildsequenz für die Mischerprogrammierung:
Der Reichweitentest bei den grossen Modellen war sehr positiv, den T-Rex 600 E flog ich unmittelbar danach ohne Probleme. Die immer wieder angesprochene 'direktere' Lenkung der Modelle konnte ich nicht nachvollziehen. Vielleicht lag es daran, dass ich vormals mit SPCM flog, keine Ahnung.
Insgesamt bin ich mit den Jeti Komponenten hinsichtlich Einbau und erste Inbetriebnahme sehr zufrieden.
Ich muss bei allen Antennen noch ein Silikonschlauch als Antennenscheuerschutz anbringen.
Samstag, August 21, 2010
Wieder mal auf der Piste - Und der Heli kippte um
Zugegeben, in den letzten vergangenen sechzehn Monaten war ich fast nie mehr am fliegen. Heute versuchte ich es wieder mal auf einem netten Plätzchen am Waldrand, der die Sonne zumindest bis so um sechs Uhr abends zurückhält. Also flog ich mit meinem Nitro ein paar Runden und bemerkte nicht, dass die Tankfüllung zuneige geht mit dem Effekt, dass ich autorotierend den Heli mehr oder weniger in der Wiese landen musste. Erschwerend war der Umstand, dass sich der Heli gegen mit bewegte. Leider war der Untergrund nicht eben genug, sodass sich der T-Rex kurz bevor die Rotorblätter stillstanden zur Seite neigte und Umkippte. Der Schaden war gering, die Hilfspaddelstange hatte sich kaum merklich verbogen. Bei der weiteren Überprüfung fand ich noch abgesplitterter Lack der Hauptrotorblätter. Ob sie tatsächlich von diesem Umkipper stammen oder mal vor langer Zeit entstanden, zum Beispiel durch herumfliegende Steine, weiss ich nicht. Hauptrotorwelle und Blattwelle waren in Ordnung. Noch bleibt mir die Heckrotorwelle zu kontrollieren. Also geringer Schaden.
Die Flüge selber fühlten sich wie zu den Anfängen an; die Lagekontrolle war ungewohnt und ein paarmal war ich mir nicht mehr sicher, wie der Heli in der Luft lag. Fazit: Hätte schlimmer sein können und mehr Training steht an.
Donnerstag, Mai 21, 2009
Neuer Flugplatz - Einen entscheidenden Schritt weiter
Habe per Mail die Behörden über den neuen Flugplatz informiert und einen positiven Bescheid bekommen. Leider sind sie aber nicht genau auf meine Fragen eingegangen, sodass ich nicht genau weiss, ob ich das Auto beim Fluggelände parkieren darf oder nicht. In den nächsten Tagen starte ich ein Telefongespräch mit der Gemeinde, um das zu klären.
Samstag, Mai 16, 2009
Zuviele Flieger, zuviel Lärm - neuer Flugplatz in Aquise
In der Ebene wo ich trainiere hat es mir zuviele Hobbyhelikopterflieger, die sich einen Deut um Lärm und Umwelt scheren. Zwischen Hauptstrasse, Joggern, Kleinkindern und Velofahrer fliegen sie wie ein aufgeschreckter Bienenschwarm umher. Kein schönes Fliegen, einfach Vollgas.
Für mich Zeit, nach einen neuen Platz ausschau zu halten. Ein Platz, der unmittelbar am Wald liegt, sodass einerseits Wind und die Sonne den Flug nicht beeinträchtig. Natürlich auch fernab von befahrenen und bevölkerten Strassen und Wege. Ich glaube ich habe sowas gefunden. Der Landwirt, dem das Land gehört, hat nichts dagegen, sogar ein Wiesenstück zum Starten und Landen hat es. Da kann ich auch mal Ringe aufnehmen oder ähnliches Üben. Unmittelbar dahinter ist zwar ein Wanderweg, der ist aber fast nicht frequentiert und ausserdem durchquere ich ihn nicht beim fliegen. Zusätzlich habe ich noch eine wunderbare Sicht in die Glarner Alpen.
Nächste Woche setze ich mich mit dem Polizeivorsteher in Verbindung um abzuklären, wie ich mit dem Auto dorthin komme. Die letzten zweihundert Meter sind Privatweg und abzuklären ist, ob, weil der Landwirt mir sein Land gibt, ich dadurch zumindest die Anfahrtrechte bekomme.
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