Donnerstag, Februar 12, 2015

Wenn man älter ist versucht man sich in Scale. Naja, Semi-Scale

Man kaufe eine Verschalung Apache Cobra AH-1, stelle fest, dass der dafür vorgesehene Mini Titan E325 V2 dafür nicht vorgesehen ist, entscheidet sich dann für einen Mini Titan E325S, das sich vom Original E325v1 durch eine neue Haube und der Flybarlessversion unterscheidet. Ideal um das Projekt vorwärts zu bringen. Im Internet findet man unter dieser Kombination kaum Informationen, der Rahmen des E325S stimmt 1:1 mit dem Original E325 überein, der als Vorlage für die Fuselage Apache AH-1 gilt. Also los gehts. Als erstes musste ich feststellen, dass der mit dem E325S mitgelieferte GT5.1 nur kurz funktionierte, dann nix mehr ging. Hat man sich mal an das Fingertouchbediensystem gewöhnt, gehendie Einstellungenvorgänge flüssig vonstatten, die beigelegte Schritt-für-Schritt Anleitung ist genügend gut.
Bei zerlegen und modifizieren der Originalteile stellte ich fest, dass die Akkurutsche unterdessen eine Modifikation erfahren hatte: Sie war nicht mehr wie die Original für die Verschalung vorgesehene, aus Einzelteile, sondern aus einem Guss geschaffen. Ebenso hat sie leicht andere Formen:
Rechts oben sieht man wie ich die Rutsche abgeschnitten habe. Was nicht mehr geht ist die Demontage der längeren Befestigungsbeine (rechts an der Akkurutsche). Für das Apache AH-1 Gehäuse müssten die abmontiert und mit dem im Bausatz beigelegten, kürzeren ersetzt werden. Damit wird die Rutsche flacher, und die Haube mit dem Cockpit findet darüber genügend Platz. Ausserdem kann so der Schwerpunkt mit dem Akku ausbalanciert werden. Ich war mir noch unsicher, ob der Rotor zu niedrig ausgefallen ist, obwohl die Hauptrotorwelle diesselbe wie beim Original Minitian ist. Das Bild bestätigt soweit, dass es mit dem Hauptrotor klappen sollte:
Jetzt muss ich mir mal überlegen, wie ich die Akkurutsche modifiziere oder ob ich a) eine alte noch finde (PV0719) und beschaffe.



Impressionen vom letzten Flugtag bei klirrender Kälte

Neulich auf dem Flugfeld, es war eisig und windig, es reicht für ein paar Flugrunden um zu bestätigen, dass die Helis wieder alle richtig funktionieren.
Mit dem neu angeschaffenen Tischchen kann man nun bequem die Helis betanken, mit Nitro oder Batterie, egal.

Samstag, Januar 24, 2015

Dunkle Wolken, Wind, Kälte und komische Helis

Man kann es zusammenfassen:
Positiv:
 Neu habe ich einen kleinen Klapptisch gekauft, und mit dem Material dort drauf kann man viel entspannter als am Boden arbeiten
Negativ:
  • Der Freilauf vom Align T-Rex Nitro war festgefressen und der Heckantriebsriemen quietscht
  • Der Align T-Rex 600E reagiert träge auf Pichteingaben, sie werden verzögert umgesetzt weil die Taumelscheibe zuwenig frei am Hauptrotorantrieb sich bewegen konnte, eine neue Hauptrotorachse behebt hoffentlich den Fehler
  • Der Thundertiger Mini Titan 325 v2 Paddel vibrierte zu stark weil der Hauptrotorspurlauf versetzt war

Samstag, Januar 03, 2015

Align T-Rex 600E Pro FBL mit 3GX - Teil 3 - Der erste Schwebeversuch

Regen, kalt, böig. Startete den Align T-Rex 600E Pro EFL in der Tiefgarage mit dem Trainergestellt darunter montiert. Dadurch wurde er schwerer und kippeliger. Mehr als fünf Zentimeter unruhiges Schweben lag nicht drin. Die Drehzahl musste ich gegen unten korrigieren und das Heck driftet im Gyromodus nicht weg. Ich hoffe dass ich noch am Wochenende den Heli im Feld kurz aufsteigen lassen kann, um die restlichen Basiseinstellungen zu kontrollieren.
Was im Netz immer wieder widersprüchlich über die LED-Anzeigen am 3GX gesagt wird, möchte ich mal korrekt wiedergeben:
Status LED Rot = Gyro im Normalmodus, grün = Heading Hold
Status Gov Rot = Nicht aktiv, grün = aktiv

Samstag, Dezember 13, 2014

Align T-Rex 600E Pro FBL mit 3GX - Teil 2 - Vorbereitung auf den ersten Einstellflug

Diese Woche bin ich nochmals durch komplette Setup vom 3GX gegangen und habe die dafür nötigen Einstellungen auf der Fernsteuerung auf einen eigenen Speicherplatz abgelegt. Sollte ich wieder mal den 3GX komplett neu programmieren müssen, kann ich die Defaulteinstellungen des Sender über diesen Speicherplatz abrufen.
Wollte den Align T-Rex 600E pro dieses Wochenende einfliegen, zeitlich wird es nicht reichen. Naja, über Weihnachten und Neujahr dürfte es spätestens klappen.

Donnerstag, Dezember 04, 2014

Align T-Rex 600E Pro FBL mit 3GX - Teil 1

Das Grundsetup hatte ich soweit erledigt, es fehlten noch das Gyrosetup und die Flight Mode Settings. Egal was ich anstellte, in den letztgenannten Modus kam ich über den 3GX nicht rein. In der Verzweiflung die 3GX Software angeworfen und dort geschaut, was Sache ist. Firmware Version 1.0 wurde angezeigt. Gut, Hardwareversion L11 deutet auf das Jahr 2011, stimmt so zusammen. Mein Verdacht fiel sofort auf fehlenden Support für dne Flight Mode unter Firmware 1.0. Flugs die Alignseite angesegelt und geschockt in den Q&A gelesen, dass ein Upgrade von 1.0 auf 4.0 (5.0 nehme ich nicht) nur über V2.0, V3.0 und V3.1 geht. Aber Version 2.0 ist auf der Webseite gar nicht mehr herunterladbar. Also mutig zuerst die Software auf dem PC auf 3.0 installiert, dann die Firmware aktualisert. Passt. Dann 3.1 ausgelassen, direkt Software von 4.0 installiert, hier brauchte der (neue) Serial2USB-Treiber komischerweise ein Microsoftupdate, dass ein wenig dauerte. Danach aber konnte ich über über den PC die Firmware 4.0 auf den 3GX laden. Bereits schon nach dem Update auf V3.0 konnte ich manuell über die Fernsteuerung Rudderfunktion und dem drücken der Set-Taste auf dem 3GX in den Flight Mode Settings Modus gelangen. Wie auf der Align Webseite steht, muss das Grundsetup (Basic Setup) jedoch nochmals wiederholt werden. Glücklicherweise habe ich mir die dort ermittelten Werte aufgeschrieben, sollte somit schnell durchgehen.

Donnerstag, November 27, 2014

Neue Ära mit elektronischem Kreiselsystem hat begonnen

Schon fast zu lange bin ich im Besitze eines Align T-Rex 600E Pro EFL. Lange habe ich mir überlegt, einen Paddel zu kaufen, entschied mich aber dagegen und heute endlich schloss ich das Align 3GX Setup ab. Ich hantierte dabei auch erstmal mit einer elektronischen Winkellehre (nein, nicht im IPhone integriert, so modern bin ich dann doch noch nicht). Was in den Instruktionen und auch in Foren und auf dem Flugfeld immer wieder hervorgehoben wird ist eine saubere, mechanische Anlenkung mit Nullpunkte, synchronen Negtiv- und Positivpitch, gleiches für die zyklische Ausschläge. Da hat man mit Paddel schon ein wenig mehr Spiel, meinte ich.

Apropos Paddel: Konnte gelegentlich günstig eine Hauptrotoreinheit mit Paddel für den 600E Pro kaufen. Man weiss ja nie.

Donnerstag, November 13, 2014

Zwischenbilanz

Der Align T-Rex 600 GF kränkelt immer noch ein wenig seit seinem Neuaufbau. Das schütteln verbleibt soweit, obwohl ich:
Gyropad gewechselt
Diverse Hauptrotorblätter angeschraubt
Die nicht ganz festen Haupwellenlagerblöcke angezogen
habe. Es will nicht.
Ich hoffe jedoch mindestens das Gewicht genügend austariert zu haben, damit der Heli nicht nach hinten oder vorne wegkippt. Die jetzt vorgesehene Anordung von Antriebs- und Empfängerakkupack hatte ich so nie gehabt und trotzdem war ich bislang sicher, den Heli genügend ausbalanciert zu haben. Wieso es meiner Meinung nach nie stimmte: Ich nahm beim austarieren als Referenz die Fensterkante vom Hobbyraum und die ist..nicht im Lot. Mit einem elektronischen Lotmesser, wie man ihn für die FBL kaufen kann, bekam ich andere Werte. Wir sehen mal, was draus wird.
Hier der Elektro mit aktueller airbrushed Haube:
Ein wenig näher noch betrachtet:

Zusammen mit dem Nitro sieht es dann so aus:
Ach ja, der Nitro. Ich wunderte mich beim Flug dessen, wieso der in einer Rauchwolke gehült ist. Normalerweise zielt die Rauchfahne gegen unten. Beim näheren Vorbeiflug sah ich wie sich die schwarze Gummitülle sich horizontal im Kreis bewegte. Ich landete und sah dann dies:
 
Nein, der Auspuff ist nicht gewachsen sondern das Endstück ist herausvibriert worden, im Bild der silberne heraushängende Teil. Ein Versuch mit dem falschen Hartlot ging schief, unterdessen habe ich aber bereits einen schwarzen Ersatzauspuff organisieren können.
Hoffentlich kann ich am Samstag beide Heli ausprobieren, unterdessen lässt es sich über dem Kopf gut schweben, wenn der Wind letztmals nicht so stark gewesen wäre. Andererseits, wer den Wind bändigen kann, kann ohne Wind erst recht fliegen.

Samstag, Oktober 25, 2014

Ersatzteile, ich brauche Ersatzteile. Die Flotte ist langsam wieder komplett

Der Nitro hat keine Karies mehr, schuld war ein zu stark gespannter Heckriemenantrieb. Entsprechender Abrieb konnte man an der Heckrotorwelle ausmachen.
  • Heck
  • Heckübersetzungshebel
  • div. Kugelpannen
ersetzt.
Spurlauf der Rotorblätter dank Airbrushten Blattspitzen nochmals verifiziert, passt.
Fehlte nur noch das Gyroklebepad, wo ich das letzte genutzt hatte.
Bei meinem Händler habe ich dann eine Alternative von 3M gekommen, eine rote Masse, die aber sehr gut die Vibrationen des Nitro nimmt, das Heck pendelt nun gar nicht mehr aus.

Beim Elektroheli hatte ich bemerkt, wie lose der Heckriemen angespannt war. Den nun mehr angespannt, Blattspurlauf nochmals kontrolliert, und gehofft dass das Wobeln weg ist. War es nicht. Aber besser geworden. Interessanterweise verbleibt das Wobeln auch wenn ich andere Hauptrotorblätter montiere. Je nach Akku indes, ist es weniger oder mehr. Die eingestellte Umdrehungsgeschwindigkeit stimmt (immer) noch. Ich weiss gerade nicht mehr weiter, was es noch sein könnte. Ev. habe ich beim Aufbau des Helis nach dem Absturz ein paar Rahmenschrauben zuwenig befestigt? Oder irgendwelche Abriebe an der Antriebe?

Samstag, Oktober 18, 2014

Die Flotte fliegt wieder..naja, irgendwie..aber doch gut

Schönes Wetter, ideal zum Helikopterfliegen. Aber zuerst musste der T-Rex 600 GF und sein Pendant, Nitro, fertig eingestellt werden.
Beim T-Rex 600 GF hatte ich vom letzten Mal noch zwei Pendenzen: Das wobbeln mit den Align 600D Blättern und der Schwerpunkt, der zusehr gegen vorne war. Vor dem Fliegen versuchte ich diesen durch die Verschiebung der Batteriepritsche anzupassen, was nicht ganz gelang. Ich muss wohl die Empfängerbatterie wieder nach hinten schieben, wie es im Original war und dann weiterschauen. Das Wobbeln verschwand auch nicht ganz, der Blattspurlauf habe ich, obwohl nicht offensichtlich, korrigiert. Weisse Blätter sind wie schwarze schlecht für solche Aufgaben geeignet, ich werde mit Airbrusch die Spitzen farbig anmalen um dann den Spurlauf nochmals zu überprüfen.
Beim T-Rex 600 Nitro habe ich die neuen Server von Bernd Kammerer, DS-7001, draufgemacht, ein wenig Roll nachkorrigiert, und es passte im Flug. Fantastisch direkt reagieren die, einen geflogenen Wall zerriss mir fast den Heli, die Rotorblätter klatschten in der Luft, was mir noch nie passiert ist. Eine gute Investition.
.Auch bei diesem Heli habe ich die Align 600D Hauptrotorblätter montiert, die gehen dort aber gut, obwohl die Drehzahl 100 U/min unter denen vom Align T-Rex 600 GF liegt. Kein Wobeln. Aber auch da habe ich den Spurlauf nach Gefühl einstellen müssen. Der Motor wurde nie heiss, obwohl ich versuchte die Bedinungen vom Flugboxwettbewerb letzte Woche nachzubilden, wo er spürbar heiss wurde. Wenn, dann muss ich wohl die Leerlaufgemischschraube ein wenig fetter stellen. Ich flog dann mein Programm mit Loopings, Rollen und Kopfschweben. Beim Pirouettieren knatterte es so komisch, eine Sichtung zeigte Karries am Zahnrad wo darüber der Riemen angetrieben wird. Das Zahnrad wird vom Leerlaufzahnrad angetrieben. Also das gleiche Plusminus wie ich es beim Elektro war, allerdings war dort ein Absturz vorausgegangen.

Sonntag, September 28, 2014

Reparaturen, Korrekturen, Reparaturen

Align T-Rex 600 Nitro

Beim Händler meiner Wahl habe ich die alte Kupplungsglocke mit einem neuen Verlag einbauen lassen. LeDider wählte ich den Kupplungsbelag des T-Rex 700, der 0.2mm dicker gegenüber dem T-Rex 600 Nitro ist und dazu führte, dass ich nicht den Anlasser tätigen konnte, ohne dass sofort der Hauptrotor mitdrehte. Neue Kupplungsglocke bestellt, alle relevanten Zahnräder der Anlasserwelle ersetzt. Ebenso musste ich das Sechskantstück ersetzen, weil davon eine Madenschraube komplett 'verwürgt' war. Ich nahm die Gelegenheit war, mit einem Dremmel einen zweiten Schlitz auf der Kupplungwelle einzuschleifen, damit nun beide Madenschrauben des Sechskanntstücks Sitz finden.
Mit neuem Nitro gings dann auf die Piste. Alles wieder im grünen Bereich, die Fliehkraftkupplung setzt rechtzeitig ein, der Motor tönt sauber und tönt subjektiv weicher und gleichmässiger als mit Rapicon.

Align T-Rex 600 GF

Der aufgebaute Heli versuchte ich im Garten auszutesten, was schief lief, schlussendlich ging er wieder zurück zur Reparatur. Auf der Piste stellte ich ferner fest, dass der Heli schrecklich über Nick pendelte. Hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass sich die Klemmwirkung der Madenschraube vom primären Antriebsritzel nachliess und der Rotor plötzlich an Drehzahl verlor. Auch hier habe ich mit einem Dremmel an der Motorantriebswelle eine Einbuchtung gefräst, damit die neue Madenschraube sich dort festkrallen kann. Ebenso bemerkte ich auf der Piste, dass der Heli gegen hinten wegzog, tja, Taumelscheibe nicht ausniveauliert.

Gegenwärtig bin ich noch dran, für Nitro und den Elektro neue Hauben im Flammendesign zu airbrushen. Mal sehen, was daraus wird.

Dienstag, September 09, 2014

Schön wärs, T-Rex 600 Nitro wieder in der Reparatur

Heute wieder das Spiel mit den Drehzahlen beim Nitro. Ich hörte mal genauer hin und stellte verblüfft fest, dass meine vorgängigen Beobachtungen hinsichtlich Drehzahl nicht ganz korrekt war. Korrekt ist: Der Motor dreht immer gleich, nur nicht der Hauptrotor. Irgendwann fängt der dann an schneller zu drehen. Hätte ich nicht eine neue Kupplung eingebaut, würde ich auf die tippen.
Eine Sichtung des Motorgehäuses zeigte jedoch Kupplungsabriebspuren.

Und in der Kupplngsglocke fand ich keinerlei Kupplungsbelag mehr.


Wieso ist mir nicht ganz klar, ich muss da meinen Händler mal fragen, brauche nun dringend einen Kupplungsbelag oder eine komplette Kupplungsgloche.
Der T-Rex 600E wäre soweit vorbereitet um nach der Reparatur eingeflogen zu werden.

Sonntag, August 31, 2014

T-Rex 600 Nitro v1 wieder intakt

Wie in den vorangegangenen Posts berichtet habe ich zwei Patienten bei mir in der Werkstatt. Am Samstag probierte ich den Nitro nochmals aus. Der wies das Problem aus, dass er das Gas sehr zögerlich nach dem Start oder bei längeren Standgasverweilzeit annahm resp. auf Touren kam.
Ich konnte dies nochmals verifizieren, auch wenn es mir ein Heckrotorblatt kostete: Man gibt Pitch und Gas, der Heli hebt ab, wobbelt um die Hochachse herum und landet mehr oder weniger kontrolliert wieder im Acker wegen fehlender Drehzahl. Dreissig Sekunden nach dem Start des Motors hört man dann plötzlich wie die Rotordrehzahl und das Motorgeräusch ansteigt. An der Glühkerze liegts also schonmal nicht, auch nicht an der Vergasernadeleinstellung. Verbleibt nur noch schlechtes Nitro oder die Gemischschraube. Die habe ich dann von 14.30 auf 15 eingestellt, und siehe da, Drehzahl nach dem Neubetanken und Start sofort da, geflogen, dann einige Zeit im Standgas das Modell vor mir abgestellt, wieder Gas gegeben, Drehzahl wieder da. Nur der magere Rauch und das kreischen bei Vollgas gefiehl mir noch nicht. Der Motor war auch heisser als sonst. Gemischnadel ein wenig zurückgedreht, ich sage mal so auf 14:45, Vollgasnadel ein Klick mehr. Perfekt.In Idle1 brummt er zufrieden vor sich in, in Akromodus kreischt er richtig vor sich hin, die Abgasfahne ist in Ordnung, Motortemperatur auch. Wenn das beim nächsten Flug immer noch stimmt, dann habe ich das Problem gelöst. Wenn sich der Motor dann aber wieder anders benimmt, werde ich den Motor mal wechseln.

Donnerstag, August 28, 2014

Helireparaturen Gruezi, was hätten Sie gerne?

Bis heute hat mir nur mein Rex Nitro Probleme verursacht: Beim ersten Start kam er nicht auf Touren, Notlandung im Acker. Danach gestartet, und er flog mit normaler Drehzahl. Heute flog ich zuerst mit dem Elektro. Dort wollte ich die Pitchkurve für Idle 2 von 9 auf 10 oder 11 Grad einstellen, kam aber nicht soweit. Ich hatte schon mehrmals die Vier Zeitenrolle versucht und bislang damit keine Problem hinsichtlich Unsicherheit gehabt. Heute aber war ich wohl ein wenig zu Tief unterwegs, auf dem Kopf fliegend zog der Heli vor mir durch und dann setzte was zwischen meinen Ohren aus. Zwei Sekunden nach dem Durchflug hektisches Gefuchtel an der Steuerung und ein dumpfes Bumm als sich der Heli ins Zuckerrübenfeld bohrte. Seitenplatten und Heckrohr defekt, ansonsten scheint die Mechanik und Elektronik keinen Schaden davongetragen zu haben. Gut, also, Nitro aufstellen und prompt auch Notlandung im Acker, weil wiederum die Drehzahl nicht da war. Heckrohr wies danach eine kleine Delle auf und die Heckrotorblätter waren leicht abgeschabt. Und wieso? Weil ich Depp den Autorotationsschalter zu spät, als der Heli schon im Acker war, zog und darauf der noch einen Satz in die Lüfte nahm, um mit dem Heck daraufhin die Erde umzuwühlen. Gut, nochmals gestartet, die Delle war so gering, keine Verkrümmung des Heckrohrs festzustellen. Start ging nicht. Wieso? Schlussendlich war die Glühkerze dahin. Ausgewechselt, Drehzahl nun sehr hoch, bei laufendem Motor heruntergenommen und dann Gas gegeben. Effekt? Wieder kaum Drehzahl. Schnell zurück zur Landefläche, nochmals richtig Gas geben, jetzt sind die Umdrehungen wieder in Ordnung. Da muss ich mich nochmals genauer damit auseinandersetzen. Aber wenn das Teil dann wirlich fliegt, ist es für mich ein Wahnsinn. Danke Hugo für deine Einstellarbeiten. Hier das Bild des T-Rex 600E. Glücklicherweise ist in den nächsten Tagen Regenwetter angesagt, da habe ich viel Zeit zum reparieren.

Samstag, August 23, 2014

Wieso nicht am Freitag richtig geflogen?

Freitag war so schönes Wetter, ich war auf dem Flugplatz von meinem bevorzugten Händler und er stellte mir den Align T-Rex Nitro 600 ein. Ich vermutete einen Lagerschaden oder ähnliches, er meinte aber der Motor für ein Nitro in den Jahren normal tönt. Ob es mir schon aufgefallen sei, dass der Gasschieber nicht ganz öffnet? Oha. Er machte ein Grundsetup, Akromodus fliegt sich kraftvoller denn je, gegenüber meinem Elektro ist der Nitro kraftvoller. Was natürlich mich bewegte, am Samstag beim Elektro mal die Gasgerade zu verschieben. Und siehe da, die Blätter knallen plötzlich. Allerdings weiss ich, dass der BEC Phoenix ICE Castle 100 mir schon bei der Originalgerade im Akromodus warnte, dass die Reglerfähigkeit eingeschränkt sei. Ich bemerkte dass aber nicht, als ich die Gerade von +20 auf +30 erhöhte. Wie gesagt, mal noch an den PC anstecken und schauen, was das Teil meint.
Heute Samstag bewölkt, viel Wind, zeitweise Schauer. Mist. Trotzdem zwei Stunden auf dem Feld ausgeharrt und versucht die Figuren einigermassen zu fliegen. Für Neues fehlte mir dann noch der Mut (oder die Sicht).
In der Heliwerkstatt hängt jetzt eine grosse Liste von Tätigkeiten, die ich an den diversen Helis erledigen muss. Langweilig wird es nie.

Mittwoch, August 13, 2014

Zurück aus den Ferien und -fliegen

Nach elf Tagen zurück aus den Ferien von Österreich. In Fiss-Serfaus-Ladis hat es drei schöne Modellflugplätze, wovon ich einen benutzen durfte. Herrliche Aussicht direkt auf die Bergformationen, ein wenig ungewohnt war das Hangfliegen. Normalerweise ist der Horizont gegen unten durch die Fläche begrenzt, am Hang hat man das Gefühl, der Heli schwebe Raumlos vor einem herum. Und spätestens wenn man die Rotorblätter von oben ansieht, reagiert das Hirn komisch. Ein grosses Dankeschön an den Tourismusverein von Fiss-Ladis-Serfaus und die Flächenflieger, die mich als 'Aussenseiter' fliegen liessen. Es war eine tolle Atmosphäre.

Samstag, Juli 26, 2014

Unterhaltsarbeiten T-Rex 600 Nitro

Seit längerem stelle ich um die Querachse beim Hauptrotor grosses Spiel fest. Schon mal hatte ich den Rotorkopf zerlegt, neue Dämpfergummis und eine neue Blatthalterwelle eingesetzt, was das Achsspiel nur kurz wenig verminderte. Der Anlassersechskannt ist nach langen Jahren in Betrieb ausgeschlagen und die Kupplung macht sich mit komischen Geräuschen währen dem Fliegen bemerkbar.
Heute habe ich bei der Hauptrotorkopfdemontage entdeckt, dass das Achsiale Spiel von ausgeschlagenen Hauptrotorblatthalter stammt. Bis auf das Rotorgehäuse habe ich kurzerhand alles ersetzt:
  • Blatthaltergriffe
  • Alle Kugellager in den Blattlagergriffen
  • Dämpfergummis
  • Blatthalterwelle
  • Kupplungsglocke
  • Kupplungslagerblock
  • Fliehkraftkupplung
Zusammengebaut und *Wow*, Spiel weg.
Gierendes, leicht kreischendes Geräusch ist trotz Kupplungswechsel nicht verschwunden. Die Kugellager des Kupplungsblocks trehen noch gut und sehen gut aus. Also muss das Geräusch vom Motor stammen.

Donnerstag, Juli 03, 2014

Heute klappte auch Neues

Negativ heute: Ein Li-Po kriegte dicke Backen.
Positives: Aus der Laune heraus flog ich rückwärts erstmals Rollen. Danach Loopings, wobei die doch schon sehr eierten. Aber Rollen, von Links nach Rechts geflogen, gingen erstaunlich gut. Das Rückenschweben kam zweimal an die Reihe, das spürare Zittern in den Knien nimmt immer mehr ab. Schöner Tag, schönes Wetter, schöne Ergebnisse. So muss es sein.

Mittwoch, Juni 25, 2014

Rückenflug, Wall, Auf- und Abschwung, Verkauf der Heliflotte

Seit dem letzten Post ist einige Zeit ins Land gegangen, wo ich meine Figuren weiter ausbauen konnte. Ich orientiere mich dabei ein wenig an die Kolumne von Tobias im Rotor Magazin.
Daneben verkaufte ich den T-Rex 250, ich denke auch der Thundertiger MiniTitan wird mein Konvult verlassen. Mit meinen drei 600-er Helis bin ich gut bedient.
Beim im April erworbenen 600e PRO EFL habe ich den Umrüstkit (Performance Booster) für den 750MX Motor eingebaut und natürlich den Motor. Nun geht es noch um die Einbau der Elektronikkomponenten, wobei ich mir immer noch nicht sicher bin, ob ich FBL versuchen soll oder nicht.

Montag, April 14, 2014

Vieles hat sich getan - Rückenfliegen, neuer Heli, Anpassungen am Heli

Vorletzte Woche habe ich einen Align T-Rex 600e PRO EFL zu einem günstigen Preis ergattert. Inklusive Originalelektronik bis auf den BEC, der stammt von Kontronik. Genaueres habe ich noch nicht untersucht, ist ein Winterprojekt. Auch stellt sich bei mir die Frage, ob ich auf DFC umrüste oder altmodisch einen Flybarrotor verbauen soll. Kommt Zeit kommt Rat.

Beim Thundertiger E325 korrigierte ich die Gas- / Pitchkurve, sie war noch für den Vorgänger Align T-Rex 450CF parameterisiert. Geflogen bin ich ihn dann kurz, das Verhalten ist weitaus weniger kippelig und unpräzise als vormals. Der grosse Test steht noch aus

Dafür geht es mit den Figurenfliegen vorwärts, dieses Wochenende flog ich eine halbe Strecke auf dem Kopf mit beiden grossen Helikopters, und bei beiden schwebte ich so zehn bis fünfzehn Sekunden auf dem Kopf. Zuerst sank mir das Herz in die Hose, aber mit der Zeit ist es einfach nur *Geil*. Hoffe ich komme diese Woche wiederum dazu, das zu praktizieren. Die Flugfigur 'Wall' findet auch Einzug in mein Repertoir, ich finde diese sehr interessant um plötzlich andere Figuren einzuleiten.

Samstag, Februar 15, 2014

Nachmittags bevölkt, oder die verpasste Chance bei eitel Sonnenschein fliegen zu können

Am morgen begrüsste mich die Sonne und die Temperaturen, gemessen an der Jahreszeit, waren angenehm warm. Aber leider hatte ich noch zu tun, sodass ich mich erst am Nachmittag aufs Flugfeld begehen konnte. Dann, als nämlich die ersten Wolken aufzogen und der Wind auffrischte. Das durchschnittliche Wetter in den letzten Monaten halt. Trotzdem ärgerte mich mein Timing. Item, einiges hatte ich doch vorbereitet. Da war mal das Brett, auf dem die Helis starten und landen und ich an den Acker legen kann und somit immer eine einigermassen plane Fläche habe. Sogar einen Haltegrif habe ich eingefräst. Die Brettoberfläche muss ich noch aufrauhen, das Nitro- / Oelgemisch macht das die Oberfläche so glitschig, dass beim Start die Helis locker herumrutschen. Nun denn, Nitro starten, draufstellen und Blattlauf kontrollieren. Bei schwarzen Rotorblättern nicht einfach, dank Tapes aber machbar. Dazu komme ich nicht, wieder klemmt der Starter. Ein kurzer Blick verriet mir: Mist, den Tank hatte ich nach dem letzten Flug nicht vollständig entleert, damit dürfte Nitro in den Brennraum reingekommen sein. Zündkerze raus, einmal Starter drehen, Zündkerze rein und es lief. Zweimal nachgetankt, immer super gestartet. Dann versuchte ich die Figur 'Wall', die liebe ich. Aus dem Vorwärtsflug voll Nick gegen hinten ziehen, Pitch raus, der Heli steht senkrecht in der Luft. Wau. Ich bemerkte dann,  dass die GY-401 LED blinkt, was auf verschiedene  Neutralstellungsinformationen hinweist: Die Fernsteuerung deren Nullstellung ist nicht die gleiche wie beim Gyro hinterlegt.
Dies könnte mit dem im Januar programmierten Heckrotormischer zusammenhängen. Bin fast überzogen, dass es so ist. Leider fällt mir dies erst jetzt, nach dem Flug ein.
Beim T-Rex 600 GF musste ich das Antriebsrad für den Heckrotor auswechseln, es hatte Karries. Meine Befürchtungen dass OEM-Teile nichts taugen, haben sich bestätigt. Aber ich habe noch ein paar davon an Lager, also neues rein, fliegen. Schwebeflugtraining mit Ringfischen, dann Flips und natürlich, Wall. Ich liebe diese Figur.

Samstag, Januar 04, 2014

Anpassungen am Align T-Rex 600 Nitro

Bei dem schlechten Wetter experimentierte ich ein wenig mit den Einstellungen. Am Motor habe ich vier Klicks fetter eingestellt weil es das letzte Mal so kalt war. Das für mein Gedächtnis. Fernsteuerungseitig habe ich einen freien Mixer definiert, der bei Heckrotorausschlägen das Gas entsprechend einen zehntel (also 10%) nachregelt. Dieser Mixer existiert schon fix, allerdings mischt dieser nur bei positiven Heckrotoreinschlag Gas mit, also wenn der Heli nach rechts dreht. Wenn der Heli aber links dreht, braucht er weniger Leistung, also wieso nicht Gas automatisch reduzieren? Wahrscheinlich haben das schon x-Millionen Heliflieger auch schon ausprobiert und sind auf die Nase gefallen, um danach den fixen Rotor-> Gasmischer zu nutzen. Aber wer es nicht erlebt hat, kann es nicht beurteilen. Also warten wir mal auf trockenes Wetter.

Montag, Dezember 30, 2013

Nitro und mini Titan eingestellt

Beim Align T-Rex 600 Nitro habe ich neue Blätter von MS-Composit montiert. Standardblätter, nichts aussergewöhnliches. Vier klicks fetter eingestellt wegen dem kälteren Wetter und damit war das aufdrehen beim Sinklug unter Idle 1 auch weg. Ich wollte den Spurlauf justieren als ich bemerkte, wie träge er auf Pitch reagierte. Gelandet und die Taumelscheibe kontrolliert. Wie dazumals beim 600ESP klemmt diese auf der Hauptrotorwelle. Zusammenpacken, war ein kurzes Intermezzo. Aber es erklärt wieso ich gerade bei Landevorgängen auf ein Brett von 40 x 80 cm sosehr zirkeln musste. Somit steht an:
Neue Taumelscheibe, Blattspurlauf kontrollieren und wieder mal zwei Gummifüsse drantun.
Ich holte noch den Thundertiger mini Titan 325 hervor. Bei dem musste ich 20g Bleigewichte in der Haube festkleben um ihn auszutarieren. Gewogen müsste er 30gr. haben, 20g reichen im Schwebeflug soweit aus. Nach links zog er immer noch ein wenig, lag daran, dass die Voreinstellung auf Roll auf links eingestellt war. Danach stellte ich ein Heckschwänzlen fest, ich reduzierte den Gyro von 85 auf 75 Prozent, dann war das auch weg. Als letztes verringerte ich Expo von Nick und Roll um zehn Prozent, jetzt ist der Titan beim Schweben weniger agiler und für mich besser zum fliegen.

Mittwoch, Dezember 25, 2013

Heck- und Rotorblätterverschleiss, Nitro läuft wieder

Wie im letzten Post erwähnt konnte ich den Align T-Rex 600 Nitro kaum mehr starten, ständig soff er ab, daraufhin wie im Post beschrieben kontrollierte ich einige Dinge. Vorgestern hatte ich den Heli mehrmals vor dem Hause probiert, funktionierte alles. Dann gings auf das Flugfeld. Tadellos sprang er an. Mehrmals. Wegen dem kalten Wetter stellte ich den Motor vier Klicks fetter ein, einen Tag später war es bedeutend wärmer, also wieder vier Klicks magerer eingestellt. Das hat aber selber nichts zum nicht mehr absaufen beigetragen. Wenn es wieder kälter ist, dürfte der Motor ohne vier Klicks fetter eventuell schlechter anspringen und damit natürlich indirekt dazu beitragen, dass das Teil absäuft. Nach dem Rundflug landete ich den Nitro und prompt touchierte der Heckrotor einen Stein. Dasselbe geschah mir einen Tag später trotz besseren Wissens mit dem Elektro, dort schoss der Stein vom Heckrotor angekickt in das Hauptrotorblatt. Fazit: Zwei Heckblätter- und ein Hauptrotorset ist zu ersetzen.
Beim Nitro passte ich die V-Kurve im Idle2 von 95% auf beiden Enden auf 88%, der Motor dreht linearer mit der Pitcheinstellung mit.
Was mir noch aufffiel waren abgeknaberte Zahnradflanken vom Hauptantriebszahnrad beim Align 600 ESP. Ursache ist mir noch unbekannt, ich muss dem noch nachgehen.
Das Fliegen selber bei 8-10 Grad war herrlich.

Sonntag, Dezember 08, 2013

Meine Flotte kränkelt

Die letzten zwei Male auf der Piste waren nicht so erfolgreich. Neben dem Wetter, das Kalt und teilweise böig war, spielten die Helis auch nicht mit.
Beim Elektroheli dem T-Rex 600E sind mit den Curtis Youngblood Radix V2 definitiv die falschen Blätter montiert. Der Versucht, mit Flybarlessblätter zu fliegen, sind mindestens mit diesen Blätter als gescheitert zu betrachten.
Der T-Rext 600 Nitro V1 hat dagegen andere Probleme: Er säuft ab. Vor 14 Tagen bemerkte ich das schlechte Startverhalten vom Motor. Die Kompression schien plötzlich gross zu sein. Packte schnell zusammen, kam aber die ganze Woche nicht gross dazu, dem nachzugehen. Ich öffnete das Kurbelwellengehäuse, nahm die Zündkerze raus und verfolgte mit der Zündkerze wahrscheinlich der falsche Weg. Gestern auf der Piste wurde es nicht besser. Nur wenn ich die Zündkerze leicht abschraubte ging der Motor an. Nach dem Flug liess ich den Motor auslaufen, indem ich die Nitroleitungen mit der Hand abdrückte, aber nach dem Tanken hatte ich wieder das Problem mit der Kompression. Ich vermutete sogar, dass sich der Kolben ohne Ölschmierung beim 'absterben' wegen Nitromangels irgendwie festfrass. Dann wurde es mir zu bunt, abbauen, Elektroheli raus, neue Blätter auf diesem Montiert, fliegen. Tip Top. Zuletzt noch den Mini Titan V2 geflogen. Aber oha, zog zusehr nach links hinten und die Motorregelung im Stellermodus war alles andere als gut. Da liegt noch einiges im Argen. Somit zwei Patienten die zu betreuen sind.
Heute las ich zum Thema 'hohe Kompression bei OS Hyper 55SX' dass die Ursachen vielfältig sein können, meistens jedoch an einem abgesoffenen Motor liegt. Gut, als erstes Dämpfer abmontiert, da schwappte mir schon Nitro aus dem Dämpfer entgegen. Aha. Dann der Kurbelwellendeckel geöffnet. Ein Schwall von Nitro kam mir entgegen. Dann den Kolben bewegt, vom Brennraum nochmals Nitro. Mensch, wieso so versoffen? Ich klemme doch immer die Zugangsleitung ab? Und wieso kommt denn der Motor so schlecht in die Gänge? Kontrolliert habe ich:
  • Glühkerze: Nass, logisch. Aber sie glimmt noch orange, wie gewohnt
  • Klemmleiste für die Nitrozuleitung: Klemmt restlos das Nitro ab. Kontrolliert, weil ich den Schlauch vor Monaten mal ersetzt hatte.
  • Vergaser: Dosiert die Nitrozulaufmenge. Lässt sich einfach testen, indem man in den Zuführungschlauch pustet und das Vergaserkücken bewegt
  • Unterdruckzufuhr zum Dämper: Erfolgreicher Blastest
Alles nun zusammengesetzt, aber die Ursache, wieso er absäuft, habe ich nicht gefunden. Ich muss im Internet nochmals recherchieren. Vor zwei Wochen hatten wir einen Temperatureinsturz und ich mag mich noch erinnern, dass man dazu die Bedüsung / Mischung zwischen Nitro und Luft fetter einstellen muss. Tönt komisch, nicht? Ein Motor sauft ab, weil er zu mager eingestellt ist?

Mittwoch, November 13, 2013

Kaltes Wetter, und wieder klemmende Taumelscheibe

Aktuell fliege ich mehr mit dem Align T-Rex 600 Nitro V1 als mit dem T-Rex 600 ESP. Ich liebe das kreischende Geräusch des Nitros und die Rauchfahne.
Den Nitro habe ich mit neuen Flybarpaddel von Align ausgerüstet. Zusammen mit den MS-Composit Champion CFC Blades ist er noch eine Spur wendiger, agiler worden.
Beim ESP habe ich Curtis Youngblood 600 V2 Hauptrotorblätter montiert, Flybarlessblätter, die sich nicht schlecht fliegen lassen. Durch die grössere Tragflächenauflage und höheres Gewicht gegenüber den MS-Composit Champion brauchts mehr Drehzahl. Geradeausflug empfinde ich besser als mit den MS-Champion, dafür ist er weniger agil. Während dem Landen bemerkte ich die verzögerte Reaktion auf Taumelscheibe, was mir nicht unbekannt  war, schrieb ich davon schonmal dieses Jahr.
Zuhause kontrollierte ich wie gut die Taumelscheibe auf dem Hauptrotorgestänge ging. Natürlich klemmte sie. Die Reinigung wie schon mal von mir beschrieben, brachte eine Verbesserung um die Hochachse, aber nicht bei der Querachse. Und die Taumelscheibe lief um die Hochachse herum schlecht. Nach dem Tausch gegen eine neue Taumelscheibe funktionierte wieder alles perfekt.

Montag, Oktober 21, 2013

Schönes Wetter und es geht vorwärts

In den letzten zwei, drei Trainings hatte ich ein gutes Gefühl, den Helikopter auf den Rücken zu legen. Zwischen zwei und zehn Sekunden reichte die Spannweite. Daneben übe ich Pirouetten. Solche Flugfiguren zeigen einem, wie unpräzise man ist oder nicht. Ebenfalls versuche ich in einem Looping eine Rolle zu integrieren. Theoretisch weiss ich, wie es läuft, praktisch versemmle ich es immer, indem ich den Nick nicht rausnehme bevor ich Roll geben. Der Heli eiert um seine Längsaches, bremst ab und ich muss mich zwingen, Nick zu drücken, um den Heli in den zweiten Teil der Rolle zu bringen.
Beim Rückenschweben fiel mir die schlechte Sichtbarkeit der Rotorblätter auf, sie waren durchgehend schwarz. Ich montierte die MS-Composit Champion ab und montierte die Curtis Youngblood YB-600 V2. Leider merkte ich zu spät, dass es sich um Flybarlesspaddel handelt. Entsprechend breit sind sie, aber am Wurzelanfang recht biegsam. Jedenfalls eierte der Heli um die Hochachse herum wie doof. Die Blätter laufen exakt, aber ich denke durch die höheren Gewichte muss ich die Drehzahl erhöhen. Tatsächlich brachte dies was. Im Flug sind die Blätter stabil, nicht so agil wie die agilen Championblätter.
Am coolsten ist allerdings das Nitrofeeling: Ich fliege fast ausschliesslich nur mit dem Align T-Rex Nitro 600 v1. Jetzt wo er gut eingestellt ist, ist mein Vertrauen in ihn auch gestiegen.

Montag, September 16, 2013

Krux mit den Ersatzteilenummer

Ich entdeckte dass bei beiden T-Rex 600 das Heckrotorantriebs- und Autorationsrad H60020 im Bereich der Mutterbefestigung Risse aufwies. Die Originalteilenummer im Katalog entsprach weder beim 600E noch 600 Nitro der heutigen Bezeichnung. Was auf die erste Generation der T-Rex 600 nicht passt, sind Autorotation Tail Drive Gear Set mit der Bestellnummer H60020AT. Das AT impliziert die Version des 600E Pro, der wiederum ein neues Main Gear Case Set mit der Nummer HN6064BA braucht. Also zusammengefasst sind kompatibel
600er Version 1: H60020 mit HN6064
600er E Pro: H60020A mit HN6064BA
Hoffe das hilft jemanden weiter

Samstag, August 10, 2013

Fortschritte und Rückschritte oder einsamer Rekord

Da lief es doch so gut: Loopings, Turns, Rollen, sogar Überschläge und Rückenschweben als Training. Am Montag bei RC-Helischule erstmals den Rainbow geflogen, aber heute, heute war der Wurm drin. Der T-Rex 600 Nitro war bis am Montag zu fett eingestellt. Dank Tobias von der rc-helischule.ch ging das Ding dann richtig ab. Erstmals flog ich mit ihm Überschläge. Tobias zeigte mir dann noch wie ich langsame Rollen und aus dem Stand Loopings machen kann.
Heute mit dem T-Rex 600 Nitro den stehenden Looping versucht. Drei Versuche, irgendwie waren die Loopings nicht so schön gross Rund wie am Montag. Gut, ist auch ein anderer Heli. Beim dritten Versuch merkte ich zu spät, dass die Ausgangshöhe für das Manöver zu tief war, Looping ging schief, Heli knallte in den Acker. Das Bild, dass sich mir bot, war ziemlich übel:
Sogar die Grundplatte wurde beschädigt. Ich überlegte mir dann, ob ich mit dem T-Rex 600 Elektro weitermachen soll. Ich fühlte mich zwar müde, aber ich wollte es besser wissen. Langsame Rollen und grosse Loopings gingen, auch mit der schwächeren Seite (linke Rollen, Looping von rechts nach links geflogen). Die Flips waren ohne jegliches Timing. Aber item, drei Akkus durch, der vierte rein, weiter. Ich war gerade wieder an einem Flip, als plötzlich die Leistung abbrach. Ich versuchte mit der Autorotation das schlimmste zu verhindern, leider war der Landeplatz des Helis im Acker uneben, das Teil kippte zuletzt um und das Hauptrotorblatt schlug in den Heckausleger. Der Grund war schnell gefunden und er hatte sich gestern schon geäussert: Die Madenschraube des Antriebsrizel hatte sich vom Motor gelöst. Ich Idiot habe gestern die Schraube weder wieder richtig angeschraubt noch mit Schraubensicherung gesichert. So stehen nun zwei Helis zur Reparatur bereit. Ich glaube mich nicht erinnern zu können, zwei Helis gleichzeitig geschrottet zu haben.

Donnerstag, Juli 11, 2013

Dreifach Loops, Rückenschweben, neuer Motor

Es zeichnet sich eine gute Woche ab. Für meinen untermotorisierten Align T-Rex 250 erster Generation habe ich den neuen Motor 250MX eingebaut, der für die aktuellste Generation des Helis verwendet wird. Hier eine Ansicht vom Einbau:
Der neue Motor ist nicht vergleichbar mit dem alten, er ist kraftvoller und dreht sauberer und ruhiger. Loopings und Rollen gelingen besser als mit dem alten Motor, es ist ein ganz anderes fliegen.
Beim grossen Bruder Align T-Rex 600 ESP gelang es mir, dreifach Loopings zu fliegen. Zugegeben gelang der zweite und dritte Loop nicht mehr so gross und gerade, aber hey, dreifach. Dann versuchte ich die Überschläge und plötzlich fing ich an kurz innezuhalten wenn der Heli auf dem Kopf stand. Die Zeitdauer wo der Heli auf dem Rücken vor mir schwebte, wurden immer länger. Es gelang mir immer, ihn sicher aufzustellen. Ein guter Anfang, darauf kann ich aufbauen.

Dienstag, Juni 25, 2013

Ein Juni mit vielen Hochs und wenigen Tiefs

Ja, ich fliege noch hoch und nicht tief. Sofern trifft der Titel zur Hälfte zu. Die andere Hälfte ist eher ein trübes Kapitel: Den T-Rex 600E habe ich beim Start geschrottet weil ich an der Fernsteuerung vergass das Modell umzustellen. Unkontrollierbar donnerten die Rotorblätter in den Boden, zersplitterten und flogen mir um die Ohren. Zwei Meter mehr Sicherheitsabstand wären angebracht gewesen. Der zweite Vorfall betrifft den T-Rex 600 Nitro, wo ich wieder auf Rapicon LS (Low Smoke) 30 umstellte. Der erste Flug war gut, beim zweiten mal plötzlichvon Anfang an  keine Drehzahl mehr. Vielleicht liegts nicht am Nitro, obwohl ich dazumals als ich auf Optifuel wechselte, den Motor zwei, drei Klicks fetter einstellen musste. Eher vermute ich die Glühkerze. Habe die mal ausgewechselt, alleine fehlt mir noch die Zeit um das Ergebnis zu sichten.
Dafür bin ich mit dem Elektro gut unterwegs, rollen links und rechts gehen immer besser, Loopings sowieso. Heute habe ich zum zweiten Mal Überschläge geübt, verglichen zum ersten Mal gingen die auch besser. Dann probierte ich folgendes: Ein halber Looping, halbe Rolle, gerade wegfliegen. Ging mit geknorze. Zweite Übung: Halbe Rolle, auf dem Rücken schweben resp. leicht auf dem Rücken vorwärtsschweben. Naja, die richtige Höhe die genügend hoch ist um ein Fehlmanöver auszugleichen aber doch noch gut das Objekt zu sichten, habe ich jetzt noch nicht so gefunden. Aus einem halben Überschlag kurz auf dem Kopf verharren, aber ganz kurz. Auf diesen beiden Varianten werde ich versuchen mein Kopfschweben zu trainieren. Ist natürlich einfach, wenn einem der Lehrer in der Helischule das Teil auf den Kopf stellt und man dann aussteuern kann.

Montag, Juni 03, 2013

Jetzt auch mit dem Align T-Rex 250 möglich: Rollen und Loopings (einigermassen)

Keine Ahnung, was mich Ende letzter Woche dazu trieb, mit dem T-Rex 250 im Gegenlicht Überschläge, Rollen und zuletzt Loopings zu machen. Es war einfach der richtige Zeitpunkt dafür: Endlich ein wenig Sonne im Gegenlicht, kein Wind, also los. Die Überschläge gingen nicht ganz auf den Punkt auf, aber es gab keine kritischen Situationen. Bei den Rollen sowieso nicht, Vollpitch und gut wars. Bei den Loopings muss ich noch am Timing feilen, ich komme mit zuwenig Schwung in den Looping rein und raus gebe ich zuwenig Nick, sodass der Halbkreis aus dem Looping grösser als Eingangs wird. Die Motorenleistung könnte besser sein, oder aber meine Gas-/Pitchkurve muss ich nochmals revidieren und anpassen. Vorallem wenn der Heli auf dem Kopf steht bricht die Drehzahl ein. Wenn man bedenkt, dass ich diesen Heli noch vor einem Jahr verkaufen wollte.

Dienstag, Mai 28, 2013

Flugstunde Akrobatik bei rc-helischule.ch

Gestern war in vielerlei Hinsicht der Tag der Tage. Just an dem Tag, wo ich bei Stefan Segerer von der rc-helischule.ch am frühen Abend einen ersten Schulungstermin gebucht hatte, riss die Wolkendecke am Morgen schon auf, die strahlende Sonne zeigte sich.
Auf dem Platz angekommen wurde ich von Stefan begrüsst und an seinen 'Assistenten' Tobias übergeben. Nervosität macht sich breit, ab geht's mit dem TDR. Ein schönes Teil, hatte stets das Gefühl, dass die Drehzahl zu niedrig sei, aber Tobias beruhigte mich, 1300 U/min für einen 700-er sei eine normale Drehzahl. Ok, was ich denn schon so könne. Nun ja, Rollen und Loopings, mehr oder weniger. Schnell waren die Fehler dort gefunden: Ich steuerte negativ Pitch bei, was sowohl bei der Rolle als auch bei Looping nicht nötig sei, so Tobias. Wenn man denn gerade und schnell in die Figuren komme. Bei der Rolle bemerkte er ferner in den letzten 90 Grad der Rolle, dass ich zu dem Zeitpunkt immer noch im negativen Bereich vom Pitch sei und manchmal ungewollt Heck beisteuere. Als diese beiden Punkte bei mir drin waren, klappte es. Dann ging es weiter: Zweifachrolle, halber Looping, Rolle, halber Looping. Letzteres ging von links nach rechts gut, nicht aber von rechts nach Links. Ist meine schwache Richtung. Dann kam die entscheidende Frage: Was willste als nächstes? Natürlich Rückenschweben. Okay, die Antwort von Tobias, dann stelle ich Dir das Teil mal auf den Rücken und Du übernimmst. Bitte? Aber schon wars geschehen und erstaunlicherweise ging es sehr gut., kleine Flüge von rechts nach links und zurück mit 180 Grad Drehung des Hecks lagen auch drin. Plus ein paar Situationen, wo ich den Heli wieder stabilisieren konnte. Na bitte, Flugsimulatortraining hat sich doch gelohnt. Grundlagen und Reflexe seine vorhanden, bemerkte Tobias abschliessend, jetzt muss ich das nur noch mit meinen Rexen umsetzen. Wieso selbst das Rückenfliegen fast entspannend war: Die Höhe, auf der ich die Figuren flog. Genügend Zeit, um noch zu korrigieren, der Heli konnte ich immer rechtzeitig unter Kontrolle bringen. Zuletzt erkannte ich Tobias als Mitarbeiter des deutschen Rotormagazins: Tobias Wilhelm. Wau. Supertyp, genau wie Stefan. Man lernt so viel in so wenig Zeit, ich freue mich auf die nächsten Stunden mit denen beiden.

Samstag, Mai 18, 2013

Wind, Wolken und Heuschnupfen

Heute war es endlich wieder mal für einen Samstag recht schön zum fliegen, die Sonne schien, fast keine Wolken am Himmel. Dafür ein ziemlich starker Wind, der das Fliegen erschwerte. Nicht nur das, der damit verbundene Polenflug zwang mit nach zwei Flugzyklen mit dem Nitro abzubrechen. Am Abend legte sich wie gewohnt der Wind, der Himmel war Wolkenverhangen. Typisches Flugwetter für mich. Also wieder auf die Piste und mit dem Elektrorex geflogen. Mir fällt auf, dass ich mit dem Teil viel höher und gewagter fliege als mit dem Nitro. Das war am Anfang gar nicht so. An was liegts? Ich glaube daran, dass ich nach wie vor beim Rex noch nicht die richtige Gaskurveneinstellung gefunden habe, wo ich mich getraue, Rollen oder Loopings zu fliegen, wobei zu sagen ist, dass letztmals die Loopings auch gut gingen. Leistung hat der Nitro genug. Ich muss mir in den nächsten Flugzeiten das mit den Gaskurven endlich hinbekommen. Beim T-Rex 600 ESP versuchte ich aus dem Looping heraus auf dem Rücken ein paar Meter zurückzulegen. Zaghafte Versuche, ein paar Meter schaffe ich es. Okay, zwei. Maximal. Für mich ist es wichtig zu erkennen, dass mich diese Situationen nicht nervös machen. Dank der Höhe, die ich unterdessen mit dem Rex fliege. Rollen rechts herum gehen immer besser, ich bleibe nur noch zu lange auf Gegenpitch, wenn der Heli links wieder raufkommt, dadurch eiere ich zur Seite. Begonnen habe ich den Heli links herum zu rollen. Ist schon immer wieder verblüffend, dass man überall seine schwache 'Seite' entdeckt, so auch hier.
Am 27.5 bin ich bei Stefan Segerer von www.rc-helischule.ch angemeldet, ich will mit seiner Unterstützung wieder einen Schritt weiter gehen, nämlich Richtung 3D. Ob ich genügend im meinem Rucksack dabeihabe, wird sich dann herausstellen. Ich freue mich darauf.
Eine Wiedergeburt erlebt der Align T-Rex 250, noch die erste Ausgabe. Den fliege ich für seine Masse auch schon ziemlich weit oben und weg von mir. Wenn er mal seine Geschwindigkeit hat, macht es Spass. Aber er ist schon sehr, sehr quirlig.

Samstag, Mai 11, 2013

Erkenntnisse und Reparaturen

Wie in meinem letzten Post angesprochen musste ich ein paar Dinge abklären. Hinsichlich Motorenlauf des Nitros äussert sich das im hochdrehenden Motor. Meine Motorkurvencharakteristik passt im Idle und im Akro1 Mode noch nicht ganz zu den Pitcheinstellungen. Unterdessen habe ich die Motorenkurve am obersten Ende reduziert, der Motor dreht nicht mehr über.
Die Taumelscheibe des ESP lag tatsächlich nicht ganz waage, gleiches stellte ich auch beim T-Rex 250 fest. Beim T-Rex 600 Nitro bemängelte ich ferner die Empfängerakkukapazität und den Ausbau zeigte, dass der Akku schon ziemlich aufgebläht war.

Habe noch einen vom einem T-Rex 600 ESP gefunden. Die sind ein wenig länger, passt aber in den dafür vorgesehenen Schacht des Nitros. Erste Flüge zeigen: Der neue Akku baut viel weniger schnell ab als der neue.
So schön es tönt, es gibt auch ein paar negative Neuigkeiten: Ich war mit dem T-Rex 600 ESP so vertieft in den Roll- und Loopingfiguren (wo ich mir erst heute bewusst wurde, dass ich die nie mit vollem Pitch anfliege, sodass die Loopings wie die Rollen nicht so toll werden), dass ich das Warnsignal für die zuendegehende Li-Po Kapazität überhörte. Nur mit Mühe konnte ich dann den Heli knapp vor mir im Maisfeld landen. Der Aufprall wurde durch die Pflanzen ein wenig abgefedert, die Restenergie der Hauptrotoren reichte nicht aus, eine vernünftige Notlandung hinzulegen. Fazit: So wie es ausschaut, sind entweder Haupt- und Rotorthalterstangen oder beide ein wenig in Mitleidenschaft gezogen worden. Beide Rotorblätter zeigen Spuren des Einschlags im Acker an den Spitzen auf, ob ich die noch weiterverwenden kann, muss ich noch schauen. Der Heckrotor scheint es überlebt zu haben, der Heli kippte nach rechts über.
Beim Nitro hatte ich letzthin bemerkt, dass das Spiel über die Rotorquerachse, also bei der Kopfdämpfung, verglichen mit dem ESP, sehr gross war. Ich vermutete dass es an den ausgeleierten Dämpfungsgummi läge und ersetzte die. Auf dem ersten Blick heute wars das gewesen, aber ist es nicht. Jetzt kann es nur noch an der Achse oder am T-Stück wo die Hauptachse und die Rotorachse zusammenlaufen, liegen. Kann ich mir zwar nicht vorstellen, weil die Dämpfergummis zwischen Achse und dem T-Stück liegen und das T-Stück so nicht von der Rotorachse ausgeschlagen werden kann.

Mittwoch, Mai 01, 2013

Flugwetter? Egal. Ich fliege trotzdem

Man hat sich ja unterdessen an das schlechte Wetter als Hobbymodellflieger gewöhnt. Wenn man dem Wetter einige positive Aspekte abringen kann, dann, dass man lernt bei schlechter Sicht und Wind zu fliegen. Das Kredo 'Schönwetterpilot' gilt definitiv nicht für mich.
Gestern war es wieder bedeckt, dafür Windstill. Nichts wie los auf den Flugplatz. Beim Nitroheli blockierte der Heckrotor wegen einer Fehlmanipulation während des Transports. Als ich dieses Problem gelöst habe, flog das Teil gut. Ich habe statt Rapicon einen anderen Brennstoff, Optifuel 30, der mich noch ein paar Einstellungen kosteten, damit der Motor gleichmässig läuft. Zwei Klicks mehr das Gemisch auf fett einstellen und los geht es. Komischerweise macht aber auch schon wieder der Empfängerakku schlapp, ich frage mich, wieso nun der zweite innerhalb von einem Jahr so schnell an Kapazität abbaut. Muss ich weiter im Auge behalten. Vorsichtigerweise stellte ich den T-Rex Nitro auf die Seite und nahm den 600 ESP aus dem Auto. Und mit dem liesse sich dann gut fliegen. Ich bemerkte an den seitwärts tendierenden Loopings, dass meine Taumelscheibe noch immer nicht so richtig niveauliert ist, also von links 10 auf rechts 16 und der Heli neigte nicht mehr nach Rechts zu rollen. Von da an gelangen die Loopings und Rollen besser als jemals zuvor. Mit der neuen Sicherheitshöhe sowieso. Dafür bemerkte ich, dass einer der vier im Oktober gekauften Akkus sich schon aufbläht, könnte ein Montagsakku sein. Auch dass verfolge ich mal weiter. Die Kapazität des Akkus ist bislang davon nicht betroffen, ich lade 80% rein. Reine Flugzeit bei Rollen, Turn und Loopings von etwa sechs Minuten liegen da drin.
Es gibt also noch einiges zu beobachten:
  • Motorenlauf mit dem neuen Nitrogemisch
  • Empfängerakkukapazität beim T-Rex 600 Nitro
  • Rollneigung des T-Rex 600 ESP nach links
  • Aufgeblähter Antriebsakku, der erst im November von mir eingekauft wurde

Sonntag, Februar 03, 2013

Helirevision

In der letzten Post habe ich über den zu wenig gespannten Heckantriebsriehemen des Align T-Rex 600 ESP geschrieben. Heute justierte ich die Riemenspannung und kontrollierte noch die Gleitfähigkeit der Taumelscheibe. Aus Fehlern lernt man ja bekanntlich weil mir im Dezember er ESP wegen klemmender Taumelscheibe fast im Acker zerschellte. Eine zusätzliche Überprüfung und Sichtung der Elektronik und Anschlüsse zeigte: Alles in Ordnung. Gerade so schön im Kontrollmodus nahm ich den Align T-Rex 600 Nitro aus dem Regal und überprüfte die Riemenspannung, die in Ordnung war. Dann die Taumelscheibe. Oha, geht ja streng. Wie gesagt, man lernt ja aus Fehlern. Also habe ich die Gestänge davon entfernt und nur noch die Taumelscheibe und Pitchkompensator laufen lassen. Wenn beides gegen oben geschoben wurde, harzte es gewaltig. Taumelscheibe oder Pitchkompensator? Ich trennte die beiden Teile und so war schnell klar, dass der Pitchkompensator klemmte. Aber waren es die Messingbuchse oder die Hauptrotorwelle, deren Durchmesser gegen oben sich verbreiterte? Eine genauere Inspizierung deutete auf simple Schmutzrückstände hin. Mit Universalreiniger wurde die Welle gereinigt und siehe da, alles flutscht wieder. Im Bild dargestellt mit dem roten Pfeil der Hauptrotorwellenabschnitt, der schmutzig war, weiss der Pitchkompensator.

Zusammengebaut, weiter mit der Elektronikkontrolle, Anlenkungsgestänge und mehr; tip-top.

Kälte und Crashes

Wunderbares Wetter Anfangs Januar bedeutet blauer Himmel und annehmbare Temperaturen. Rollen und Loopings mit dem T-Rex 600 ESP wiesen ein Manko auf: sie drehten steht nach links. Der Grund bei einer Nachkontrolle de Taumelscheibe: Nicht korrekt horizontal Niveauliert. Heute flog der Rex damit auch bei kalten Temperaturen geradeaus. Dafür verschrottete ich vor einer Woche bei Schnee, Wind und bitterer Kälte den alten T-Rex 450 V1. Auf dem Rücken schwebend aus einer Rolle heraus gings schnell bergab. Naja, das 450er Abenteuer ist damit nach Jahren beendet. Auch der danach geflogene Nitro kam bedrohlich dem Acker nahe. Einpacken, heimwärts. Heute kein Schnee, keine Minustemperaturen, aber sehr bewölkt. Reichte um mein Manko mit weit entfernten Quer fliegen ab zu trainieren, Rückwärtsfliegen und Ringfischen. Als ich dann Heckzucken am Elektro bemerkte und die Nachprüfung auf einen zu losen Heckantriebsriemen deutete plus dann die ersten Schneeflocken fielen, gings zur Heimbasis zurück.

Freitag, Oktober 19, 2012

Haube und Einstellungen für den neuen T-Rex 600 ESP abgeschlossen

Heute war ich wieder mal mit dem Neuaufbau, der unterdessen wohl schon bald ein Jahr dauert, auf dem Feld.Nach den beseitigten Vibrationen fiel mir nun auf, dass das Heck beim Schweben leicht pendelt. Eine Reduzierung des Gyros brachte nix, wenn es sich nicht verstärkt, belasse ich es dabei. Die Helihaube habe ich in den Ferien endlich lackieren können, die Sichtbarkeit ist nun wesentlich besser als die weise Haube mit ein paar Klebern drauf.
Hier nochmals ein paar Bilder vom Heli, im Bild sehen wir den Castle Creation Motorregler und den Scorpionmotor. Die Übersetzung ist 16:170, Kopfdrehzahl zwischen 1800-2000 sind damit möglich.
 
Jetzt, wo alles richtig eingestellt ist, bin ich begeistert wie viel Leistung da rauszuholen ist, die U-Turns klettert er wie doof hoch, die Drehraten des Gyro Futaba GY520 habe ich wohl ein bisschen zu arg abgeschwächt, aber sonst eine gute und Präzise Kombination.


Mittwoch, August 22, 2012

Vibrationen und mehr beim neuen Heli und die Abhilfe

Der neue Helikopter habe ich nun mehrmals geflogen und folgendes festgestellt:
  • Vibriert
  • Wenig Nickwirkung
  • Lenkung unpräzise
  • Nicht horizontal montierter Heckrotor

Vibration

Ich kontrollierte alle Schrauben und gelangte zur Ansicht, dass es wahrscheinlich an den metallenen Hauptrotoraufnahmehalter liegt. Immerhin hatte ich diese Erfahrung schon mit meinem alten T-Rex 600E gemacht. Bis ich auf den Artikel im Rotor von Uwe Kaspart stiess, der für eine leichtgängige und vibrationslose Hecksteuerung empfahl, die Blätter auszuwuchten. Nun wusste ich , dass man das normalerweise nicht tut; bei Qualitätsblätter wie die Blatschmied, die ich montierte, sollte das eigentlich stimmen. Aber trotzdem, ein Versuch war's wert. Und siehe da, sie waren leicht in Unwucht. Der Übeltäter war ein Tesafilmstreifen, den ich mir für die Unterscheidung der Blätter an einem Rotorblatt befestigt hatte. Somit konnte ich zu Beginn des Einfliegens der Spurlauf kontrollieren. Tesafilm weg, Vibrationen weg

Lenkung unpräzise

Beim Lenken hatte ich das Gefühl, dass der Heli ziemlich hektisch in Hoch- und Roll, aber träge auf Nick reagierte. Träges Nick entstand durch weniger eingestellten Endausschlag auf die Taumelscheibe. Gleicher Wert wie für Roll gesetzt, jetzt geht Nick genauso nervös wie alles andere.

Heck unpräzise

Wie schon angedeutet funktioniert das Teil sehr hektisch. Hat auch mit der enormen Leistung des Scorpion 4025-1100 zu tun. Expo und Dualrate rein, passt. Bei der Hecksteuerung ist die Drehrate mit dem Futaba GY520 gegenüber dem GY410 deutlich höher, agressiver aber auch präziser. Knackig wie das Heck einrastet. Auch hier hilft Expo die Nervosität zu nehmen

Nicht horizontal montierter Heckrotor

Der hängt leicht nach rechts runter. Ich bin dran, das Heckrohr zu ersetzen, dann sehen wir es. Ist es nicht das Heckrohr, dann die Heckrotorwellenaufnahme, die Heckrotoraufnahme oder mein Auge.

Freitag, Juni 22, 2012

Ich bin wieder im Geschäft

In den vergangenen Jahren, man sieht es an der Anzahl Blogeinträge, habe ich das Helifliegen weitgehendst unterlassen. Im vergangenen Winter fing ich an auf der Align T-Rex 600E Basis (erstes 600-er Elektromodel von Align) einen Neuaufbau mit stärkerem Elektromotor (Scorpion) und einem besseren Regler (Phoenix) aufzubauen. Dann meldete ich mich für diese Woche bei www.rc-helischule.ch an um eine Antwort bei mir zu finden, ob ich wieder ins Hobby einsteigen will und kann. Die Schulung war Klasse, vieles konnte ich von meiner aktiveren Zeit als Modellheliflugpilot abrufen. So packte es mich wieder und gestern dann aufs Feld. Looping, Rollen wie gehabt. Flips in allen Richtungen gingen auch. Verharren nach einem halben Looping auch. Nur beim Flip mit dem Versuch auf dem Rücken zu verbleiben misslang gründlich. So gründlich, dass ich den alten E-Heli komplett verschrotten kann. Na zum Glück habe ich noch den Neuaufbau vom Winter und meinen Nitroheli, den ich auch wieder liebgewonnen habe.
Verkaufen tue ich den alten T-Rex 450 und den T-Rex 250. Mit denen fliege ich kaum und vorallem glücklos.

Sonntag, Oktober 23, 2011

Neue Akku, neuer Motor, alter Heli

Seit Frühling bemängelte ich immer mal die fehlende Leistung des alten 600E Helikopters. Er wobbelte im Normalmodus um die Hochachse, bei Idle1 und Idle2 fehlte der Power. Verglichen mit dem Nitro war er dem hoffnungslos unterlegen. Das Kaufsdatum der Li-Po Akkus studierend viel mir auf, dass die mehr als drei Jahre auf dem Buckel hatten, also kaufte ich mir neue von der Marke Wellpower, die Lindinger.at feilbot. Heute habe ich sie erstmals eingesetzt. Im Gegensatz zu den alten Li-Pos haben die 30/60C. Nicht, dass ich die mit dem eingebauten Align 600L brauchen würde, später dann beim Scorpion 4025-1100 reichen auch die 30C ohne Burstrate von 60C. Der Preis war dermassen gut, dass ich sie einfach haben musste. Und der Flug mit den neuen Akkus zeigte wieder den alten T-Rex 600E. Kein Wobbeln im Normalmodus, kein einbrechen der Drehzahl bei Idle1 und Idle2 bei U-Turns. Weder Akku noch Motor wurden heiss. Wieder Zuhause wanderte mein Blick zufälligerweise über einen 600XL Motor. Einen Versuch war es ja wert. Innert 15 Minuten wurde der 600L in Rente geschickt, der neue installiert und weitere 15 Minuten später startete mein alter 600E mit neuerem Motor und neuen Li-Pos. Wau. Bei neun Grad Pitch wiederum kein Einbrechen der Drehzahl, der Motor kann mehr. U-Turns geflogen, 7 Minuten lang, 3600mAh gebraucht von 4000mAh, handwarmer Motor und Akku. Bei der Laufzeit muss ich nochmals um 30s runter, damit ich über die 20% Restkapazitätsgrenze komme.
Desweitern ist der Einkaufszettel für den zweiten Elektroheli fertiggestellt, müsste nur noch bestellen. Zusammen mit dem Scorpion 4025-1100 und dem neuen Phoenix ICE 100 Regler müsste der Heli im Vergleich mit dem bestehenden im Leistungsbereich spürbar zulegen können.

Donnerstag, September 01, 2011

Verkauf der Flotte, Teil 2

Ich trenne mich auf die nächste Saison definitiv von der Nitro Fraktion. Es tut zwar weh, die qualmenden und miefenden Dinger sind mir ans Herz gewachsen, die Vorteile für Elektro überwiegen aber, vorallem wenn man wie ich wenig Zeit um zu fliegen hat. Dafür baue ich mir einen zweiten T-Rex 600 CF auf. Das Modell entspricht zwar der ersten Generation, ich packe aber neue RC- und Antriebskomponenten ein. Wer ein Standard T-Rex 600 GF mal mit einem Nitro vergleichen konnte, weiss, dass der GF eine schwächere Leistung aufweist. Das wird mit dem neu aufzubauenden GF nicht passieren. Im Winter wird er aufgebaut und für den Frühling bereitstehen. Ab 2012 habe ich auch wieder mehr Freizeit, um das Hobby angehen zu können.

Samstag, Juni 04, 2011

Teilverkauf der Heliflotte, erster Teil

Ich habe doch satte zwei Ersatzpackungen vom T-Rex 600 Nitro Standard herumliegen gehabt. Plus einen nagelneuen O.S 50 Hyper. Alles verkauft. Die gehen erstaunlich gut weg, wenn man bedenkt, dass diese Version so um die fünf Jahre alt sein dürfte. Den T-Rex 250 werde ich dann auch mal noch verkaufen, kleiner als den T-Rex 450 GF gehe ich nicht mehr. So wird mir dieser und der T-Rex 600 Alu verbleiben. Beim 600er Alu ist ja noch der alte 600L Motor verbaut und vergleicht man ihn mit einem Nitro, der Notabene ca. zwei Jahre später erschien, sind die Leistungsunterschiede schon sichtbar. Wahrscheinlich werde ich auf einen 600MX inkl. BEC upgraden. Ob das diese Saison noch sein wird, weiss ich noch nicht. Nach einem Absturz des 600-er Alu hatte ich drei Wochen am 'wobbeln', also Schwingunen um die Hochachse, gearbeitet. Bis ich die neu montierten Metalhauptrotorblatthalter entfernte. Also verblieben nur noch die kürzere Padellstange und die Stabilisierungstülle für die Hauptrotorhaltewelle. Diese beiden Modifikationen waren erfolgreich. Auch hier wieder: Nach einem Absturz immer zuerst die Originalteile verbauen und danach diese Stück für Stück ersetzen.

Dienstag, März 08, 2011

Nur noch Elektro Fliegen?

Ich mag mich noch ins Jahr 2006 zurückerinnern, als die ersten Elektroheli damals auf dem Flugplatz auftauchten. Der T-Rex 600 läutete dazumal die Elektroäre richtig ein, obwohl es schon immer Enthusiasten gab, die Elektro flogen. Etwa zwei Jahre später war ich auch im Besitze eines T-Rex 600 Elektro, zog es aber vor, mit dem Nitro zu fliegen, oder mindestens beide gleich viel. Je weniger Zeit mir für das Hobby übrigblieb, desto kostbarer erschien mir die Vorbereitungszeit. Bei einem Nitrobetriebenen Heli muss ich immer darauf bedacht sein, dass Nitro vorhanden ist und neben vielen anderem auch der Elektrostarter einsatzbereit. Nach dem Flug jedes mal das Teil vom Nitro reinigen wurde demotivierender. Beim Elektro anders: Die vier Akkupacks konnten auch in der Woche vor dem geplanten Training schon geladen werden und funktionierten tadellos. Einpacken, Fliegen, laden, einpacken, fliegen. Kein Nitro, kein herumspritzendes Nitro. Als dann noch der Ein-Ausschalter des Nitros einen Wackel hatte und unkontrolliert mit drehendem Rotor auf dem Boden vor sich hin knatterte, war es um mich geschehen. Ein Elektroheli stellt ab, wenn er keinen Strom bezieht, der BEC schaltet nicht mehr durch. Beim Nitro dagegen verharren die Servos auf der Position und damit kann der Heli unkontrollierbar abdriften. Ich weiss jetzt, wieso auf den Flugplätzen überall Bäume im Rücken und Fangnetze herumhängen. Der Nitro ist jetzt mit einem neuen Schalter und Elektronikeinheit versehen, sogar neue Hauptkugellager hat er bekommen. Trotzdem, ich denke Ende dieser Flugsaison werde ich mich wohl vom Nitrohelifliegen verabschieden.

Samstag, Januar 08, 2011

Align T-Rex 450 GF fliegt wieder!

Die neuen Akkus für den Align T-Rex 450 sind eingetroffen. Wie im Post Rechenbeispiel angesprochen erwartet ich von den neuen Akkus, die 2200mA und 20C konstant liefern, dass sie den Skorpion HKII-2221-8 mit genügend Leistung versorgen können, damit kein 'Pumpen' vom Regler mehr auftritt. Und es war tatsächlich so. Bei 90% des Stellerausschlages heult der Motor und der Helikopter flitzt durch die Lüfte. Wahnsinn. Die Investitionen haben sich gelohnt. Jetzt bin ich am Umrüsten des kleinsten Sprosses auf die 2,4GHz Technik. Es handelt sich um den Align T-Rex 250. Ich muss dazu aber kleine Mini-JST Stecker montieren, damit sie auf den wirklich sehr kleinen Jetimodel R6 indoor passt. Auf dem Bild bin ich gerade daran, für den Align Gyro diese Modifikationen zu erledigen. Bei den Servos ist dies schon geschehen. Links bei den Kufen übrigens der erwähnte Jetimodels R6 Empfänger.

Donnerstag, Dezember 23, 2010

Rechenbeispiel

Man nehme: -Scorpion HKII-2221-8 -Align 35A ESC -Li-Po NoName 1800mAH 20C-25C und wundere sich, wieso die Drehzahl ständig vom ESC heruntergeregelt wird. Der Scorpion verbraucht maximal 45 Ampere. Ich fliege Idle1 mit 75%, Idle2 mit 95% der maximalen Drehzahl. Ein einfacher Dreisatz ergibt folgendes: Bei 100% fliesst 45A, bei 75%, also Idle1, 33,75 Ampere. Kein Problem für den ESC. Idle2 mit 95% entspricht einem Dauerstrom von 42,5 Ampere. Der ESC kann kurzfristig 45Ampere liefern, aber wie sieht es mit dem Akku aus? 1800mAh * 25(C) kurzzeitig gerade 45 Ampere. Weil (ja ich weiss) es sich um kein Qualitätslipo handelt und sowieso nicht immer Peak geflogen werden kann, ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen: Der Akku mag die Ströme nicht liefern. Ich versuchte es dann mit einem Thundertiger mit 2100 und 20-25C, heisst 42- 52.5 Ampere. Und siehe da, erst wenn der Akku sich zu Ende neigt, wird die Drehzahl pulsierend vom ESC gesteuert. Nun habe ich neue Akkus bestellt, die bis 30C liefern können. Das sollte dann wieder funzen.

Samstag, November 13, 2010

Umbau auf 2,4GHz Jeti aller T-Rex Modelle

Ende Oktober konnte man bei Lindinger in Österreich 10% Bestellrabatt abholen. Da der Eurokurs schon sehr tief war und die Mehrwertsteuer Lindinger schon bei Bestellung abzog, war es eine Supergelegenheit endlich auf das neue Funksystem meine Graupner MC-22 umzurüsten. Also bestellte ich von Jeti das TU2 Sendermodul und die Antennenbefestigung für den MC-19 Sender, der wunderbar auch für die MC-22 verwendet werden kann plus die Jetibox Mini, die beim entstehen dieses Berichtes noch nicht bei mir angekommen ist. Bei den beiden grossen T-Rex 600 bestellte ich den Jeti Duplex R6 Empfänger mit separater Hochstromzuführung, beim T-Rex 450 ohne, weil der Strom dort vom der Motorensteuerung kommt. Beim T-Rex 250 bestellte ich den Duplex R6 für Indoor mit den kleinen JST-Stecker Der Einbau des TU2 Sendermoduls war einfach, es kursieren im Internet verschiedene Anleitungen dazu. Generell demontiert man die alte 40-Mhz Antennenhalterung und das entsprechende Sendermodul. Stattdessen setzt man den gekauften Antennenadapter für die MC-19 ein und schraubt das 2,4GHz TU2 Modul an den freigewordenen Senderplatinenplatz. In 30 Minuten ist das erledigt.
Der Hochstromstecker bei den R6 Empfänger ersetzte ich durch normale JR/Graupner Buchsen, die man in jedem Modellfachgeschäft beziehen kann. Ich habe noch keine Hochstromservos im Einsatz und die Stromversorgung basiert immer noch auf die besagten JR/Graupner Stecker/Buchsen. Im T-Rex 600 Nitro platzierte ich den Empfänger auf der 'Nase' und bohrte zwei Löcher, um eine Antenne vertikal zu platzieren, die andere legte ich horizontal nach hinten.
Beim T-Rex 600 E dagegen platzierte ich ihn wie der alte 40MHz Sender hinten , eine Antenne zeigt vertikal gegen unten, der andere horizontal.
Der Einbau des Empfängers beim T-Rex 450 ist vorne, ich bin mir aber nicht sicher, ob der dort gut platziert ist, die Antennenausrichtung ist nicht optimal. Der Mini R6 Indoor für den T-Rex 250 ist noch nicht platziert, bin dort dran, die vorhandenen JR/Graupner Stecker gegen die Mini-JST wie man sie bei http://www.top-model.ch/ bekommt, zu ersetzen.
Zurück zum Sender. Ich musste dort den Gyro-Empfindlichkeitskanal mittels freiem Mischer auf Kanal 5 umleiten. Nur so konnten die Modelle mit den Sechskanalempfänger Duplex R6 geflogen werden. Hier die Bildsequenz für die Mischerprogrammierung:
Der Reichweitentest bei den grossen Modellen war sehr positiv, den T-Rex 600 E flog ich unmittelbar danach ohne Probleme. Die immer wieder angesprochene 'direktere' Lenkung der Modelle konnte ich nicht nachvollziehen. Vielleicht lag es daran, dass ich vormals mit SPCM flog, keine Ahnung. Insgesamt bin ich mit den Jeti Komponenten hinsichtlich Einbau und erste Inbetriebnahme sehr zufrieden. Ich muss bei allen Antennen noch ein Silikonschlauch als Antennenscheuerschutz anbringen.

Samstag, August 21, 2010

Wieder mal auf der Piste - Und der Heli kippte um

Zugegeben, in den letzten vergangenen sechzehn Monaten war ich fast nie mehr am fliegen. Heute versuchte ich es wieder mal auf einem netten Plätzchen am Waldrand, der die Sonne zumindest bis so um sechs Uhr abends zurückhält. Also flog ich mit meinem Nitro ein paar Runden und bemerkte nicht, dass die Tankfüllung zuneige geht mit dem Effekt, dass ich autorotierend den Heli mehr oder weniger in der Wiese landen musste. Erschwerend war der Umstand, dass sich der Heli gegen mit bewegte. Leider war der Untergrund nicht eben genug, sodass sich der T-Rex kurz bevor die Rotorblätter stillstanden zur Seite neigte und Umkippte. Der Schaden war gering, die Hilfspaddelstange hatte sich kaum merklich verbogen. Bei der weiteren Überprüfung fand ich noch abgesplitterter Lack der Hauptrotorblätter. Ob sie tatsächlich von diesem Umkipper stammen oder mal vor langer Zeit entstanden, zum Beispiel durch herumfliegende Steine, weiss ich nicht. Hauptrotorwelle und Blattwelle waren in Ordnung. Noch bleibt mir die Heckrotorwelle zu kontrollieren. Also geringer Schaden. Die Flüge selber fühlten sich wie zu den Anfängen an; die Lagekontrolle war ungewohnt und ein paarmal war ich mir nicht mehr sicher, wie der Heli in der Luft lag. Fazit: Hätte schlimmer sein können und mehr Training steht an.

Donnerstag, Mai 21, 2009

Neuer Flugplatz - Einen entscheidenden Schritt weiter

Habe per Mail die Behörden über den neuen Flugplatz informiert und einen positiven Bescheid bekommen. Leider sind sie aber nicht genau auf meine Fragen eingegangen, sodass ich nicht genau weiss, ob ich das Auto beim Fluggelände parkieren darf oder nicht. In den nächsten Tagen starte ich ein Telefongespräch mit der Gemeinde, um das zu klären.

Samstag, Mai 16, 2009

Zuviele Flieger, zuviel Lärm - neuer Flugplatz in Aquise

In der Ebene wo ich trainiere hat es mir zuviele Hobbyhelikopterflieger, die sich einen Deut um Lärm und Umwelt scheren. Zwischen Hauptstrasse, Joggern, Kleinkindern und Velofahrer fliegen sie wie ein aufgeschreckter Bienenschwarm umher. Kein schönes Fliegen, einfach Vollgas. Für mich Zeit, nach einen neuen Platz ausschau zu halten. Ein Platz, der unmittelbar am Wald liegt, sodass einerseits Wind und die Sonne den Flug nicht beeinträchtig. Natürlich auch fernab von befahrenen und bevölkerten Strassen und Wege. Ich glaube ich habe sowas gefunden. Der Landwirt, dem das Land gehört, hat nichts dagegen, sogar ein Wiesenstück zum Starten und Landen hat es. Da kann ich auch mal Ringe aufnehmen oder ähnliches Üben. Unmittelbar dahinter ist zwar ein Wanderweg, der ist aber fast nicht frequentiert und ausserdem durchquere ich ihn nicht beim fliegen. Zusätzlich habe ich noch eine wunderbare Sicht in die Glarner Alpen. Nächste Woche setze ich mich mit dem Polizeivorsteher in Verbindung um abzuklären, wie ich mit dem Auto dorthin komme. Die letzten zweihundert Meter sind Privatweg und abzuklären ist, ob, weil der Landwirt mir sein Land gibt, ich dadurch zumindest die Anfahrtrechte bekomme.

Samstag, Mai 09, 2009

Cool geflogen aber abgestürzt

Nachtrag vom vergangenen Donnerstag, wo so ziemlich alles klappte: Beim Nitro verringerte ich von 76 auf 67 das maximale Throttle für den Flugmodus 1 und Flugmodus 2. Aber der Motor des Rex 600 Nitro wurde immer noch zu heiss. Im Winter kriegte der ja kaum temperatur. Also bedurfte es vier Klicks am Vergaser, um ihn im oberen Drehzahlbereich nicht abmagern zu lassen. Ich schaue mal beim der nächsten Gelegenheit, ob ich das maximal Throttle wieder erhöhen muss. Gehe auch davon aus, dass nun ich im unteren Drehzahlbereich den Motor magerer stellen muss, weil die Hauptdüse auch die Teillastdüse beeinflusst. Sehen wir mal. Mit dem Elektro gingen Rollen und Loopings sehr gut, Rückwärtsfliegen ebenso. Überschläge waren auch drin. Da wurde ich so mutig, und versuchte den Heli auf den Rücken zu halten. Zwei Meter fehlten vom Boden, um ihn abzufangen, immerhin knallte er nicht voll in den Boden, sondern wurde erstens durch meine fast gelungenen Auffangversuche in der Sinkgeschwindigkeit abgefangen und landete zweitens im hohen Ackergras. Danke an meinen Landwirt. Die Suche war dann eine andere Sache. Defekt sind auf den ersten Blick Rotorenblätter, Hilfspaddelstange, ein Servo, Hauptrotorwelle, Landegestell, die Hauptplatte und die Antriebszahnräder. Selbst der Akku überlebte den Sturz unbeschadet. Heckrohr, Haube etc. Aber es war hammergeil wie es sich flog.

Samstag, April 25, 2009

Flugwetter!

Raus in die Natur. Es bläst manchmal ein Wind, wenn man so motiviert ist ist das kein Hindernis. Als erstes kam der T-Rex 600 EP dran. Das Heck gleitete nach links weg. Der Fehler war dann schnell gefunden, als der Heli vor sich hin 'pulsierte': Ich hatte vergessen den eingebauten Akku aufzuladen. Neuer Akku, neues Glück. U-Turns um zu sehen, wie das Heck nun mit den neuen Curtis Youngblood 95mm Blätter eintrastet. Besser als mit den Align CFK Blätter, sofern der Stoppunkt mental nicht verpasst wird. Seit langem übte ich wieder mal Rollen von links nach rechts und von rechts nach links. Loopings gingen auch gut vonstatten. Pause. Der T-Rex 600 Nitro ausgepackt, Maximalpitch für die zweite Flugphase von 71 auf 75 erhöht und eine Kehrwendung bei der Landung mehrmals probiert, bis es klappte. Die zweite Tankfüllung wollte dann irgendwie nicht richtig Leistung abgeben. Ich meinte schon zu erkennen, dass sich das Nitro im Tank dunkler gefärbt hat und die erste Tankfüllung viel mir vorallem durch den sehr niedrigen Leerlauf auf. Entweder ist das Nitro schlecht oder die Zündkerze hinüber. Gestern bekam ich ein das neue Thundertiger TP-1010C als Garantieaustausch retour. Ich lade gerade parallel mit dem Graupner Ultramat zwei Li-Po mit 4800 resp. 5000mAh an einem 20 A Speisegerät von Graupner ohne Probleme. Echt Klasse, wenn man zwei Ladegeräte hat.

Donnerstag, April 23, 2009

Zwischenbilanz T-Rex 250 und neu T-Rex 450

Ich flog tatsächlich schon im Headingmodus mit dem T-Rex 250. Es pendelt aber leider bei leichtem Wind schon heftig. Da muss ich mit der Gyroempfindlichkeit erneut experimentieren. Liegt es an der Grösse oder an dem Gyro, dass das so heikel ist? Zugegeben, bei meinem ersten Kleinhubschrauber Marke Walkera 52 funktionierte der Gyro auch nicht prächtig, aber der war ja auch sehr billig. Den T-Rex 450 habe ich seit langem wieder mal fliegen lassen, erstmal seit ich den Empfänger und den BEC verlegt habe. Komischerweise ist die Drehzahl höher bei gleicher Fernsteuerungseinstellung, das Gefühl sagt, dass der Motor jetzt die richtige Leistung abgibt. Vormals war meine Gaskurve fast bei 100% angelangt und ich hatte nicht das Gefühl, dass die Leistung zum knallen wäre, daher besorgte ich mir dann auch einen stärkeren E-Motor. Drehzahl wurde verringert, nicht ohne das Originalsetup zu speichern. Das plötzlich hörbare Gekreische vom Hauptantriebsrizel konnte ich mit Vario Titanfett abstellen. Die Pitchkurve passte ich auch an, jetzt ist das Teil richtig giftig. Bei Resonanz schüttelt die Kiste arg, zum Glück liegt diese Drehzahl unterhalb der Mindestflugdrehzahl. Zu harte Dämpfergummis könnten eine Ursache darstellen.

Montag, April 13, 2009

Align T-Rex 250 Heckzucken beseitigen

Wie in einem vormaligen Blogeintrag angesprochen zuckte das Heck des T-Rex 250 wild hin und her. Diverse Foreneinträge zeigen mögliche Abhilfen auf:
  • Gyroempfindlichkeit reduzieren
  • Neuer Heckrotor von Align einbauen
  • Gyro von der Gyroplatte direkt auf das Helichassis befestigen
  • Heckrotor mit Carbongehäuse verbinden um statische Aufladungen zu verhindern
Bis auf das letzte habe ich alles gemacht, aber erst nachdem ich im Stellermodus die von Align in der Bedienungsanleitung angegebene Pitch- und Throttelkurve einprogrammiert und danach leicht modifiziert hatte, schwänzelte das Heck nicht mehr. Allerdings betreibe ich den Gyro noch im Normalmodus, den Headinghold werde ich später dann einschalten. Grunddaten:
  • Null Grad Pitch bei Mittelstellung der Graupner MC22 Pitchsticks
  • Gegenüber Align für die normale Flughphase leicht erhöhte Throttlewerte, sodass die Kopfdrehzahl einigermassen gleich bleibt und so der Gyro auch besser arbeiten kann
  • Carbonhauptrotorblätter
  • Die Standard Viereck Heckrotorblätter von Align
In den nächsten Testszenarien werde ich die zweite und dritte Flugphase für den T-Rex 250 trimmen und danach den Headinghold Modus austesten.

Samstag, April 04, 2009

Aprilwetter hält nicht vom testen ab

Drei Helis, drei Probleme die zu lösen sind: T-Rex 250: Nach dem Crash vom 8. März ist er bereit für die letzten Einstellungen T-Rex 600 Nitro: Wurde letztes Mal zu warm, vier Klicks mehr geöffnet, mal sehen, wie er sich schlägt. T-Rex 600 EP: Heck rastet bei schnellen Pirouetten nicht exakt ein. Der T-Rex 250 ..konnte nicht reusieren: Das Heck zuckte herum und der Heli drehte sich auch mal aus eigener Initiative um 180 Grad. Drei Ursachen kommen für das Heck in Frage: Zu hohe Gyroempfindlichkeit. Eine Reduzierung um 20 Prozent brachte keine Verbesserung mit sich. Die zweite Ursache könnte mit dem unfreiwilligen Heckschwenker um 180 Grad zusammenhängen: In diversen Foren wird berichtet, dass das Heckrotorblattlager bei hohen Umdrehungszahlen blockiert. Am Abend wechselte ich die komplette Einheit gegen eine verbesserte Version und siehe da, zumindest konnte der eine alte Heckrotorhalter kaum mehr bewegt werden. Wenn das Heck nun immer noch schwänzelt, muss ich wohl noch den Antriebsriemen auswechseln. T-Rex 600 Nitro Motor wird kaum mehr warm, vielleicht sogar zuwenig warm? Der Headertank verrichtet seinen Dienst gut, ich habe das Gefühl, dass der Motor gegen Ende eines Fluges deutlich weniger abmagert. Zwischendurch stotterte der Motor, qualmte, kam kaum auf Touren. Dies könnte entweder am sechsmonatigen Nitro liegen oder an der Kerze. T-Rex 600 EP Wie vermutet brachte die Drehung des GY401 um 180 Grad nichts. Dagegen die Einstellung des Delay am Gyro: Bei 70 war der Rastpunkt sehr schwammig, um 30 gut, bei 0 noch ein bisschen besser. Trotzdem, so richtig zufrieden bin ich damit nicht weil das mit dem Delay schon komisch ist: Futaba meint, man solle bei Digitalservos den Delay bei Null belassen, andere praktische Beispiels raten bei diesem Problem den Delay zu erhöhen. Ich muss wohl genauer nachforschen. Werde mir noch ein Set von Curtis Youngbloods 95mm Heckrotorblättersatz besorgen und dann nochmals testen.

Sonntag, März 08, 2009

Kleine Helis sind nichts für mich

Eine Erkenntnis, die ich schon mal hatte. Irgendwie lässt mich das ganze trotzdem nie los. Und ausserdem, was kann den der T-Rex 250 dafür, wenn ich einen Tropfen Schraubenkleber vergesse auf die Heckrotornabenbefestigung zu träufeln? Nichts. Und was kann der T-Rex 250 dafür, dass ich die Anzeichen dafür der Elektronik und möglichen schwergängigen Kugelpfannen zuschiebe? Ich war richtig begeistert, als ich einen Kugelkopf mit Hartlot auf einer Aluminiumstrebe befestigte und die Kugelpfannen am T-Rex damit leichtgängiger gestaltete. Sei's drum, auch wenn der Kleine bislang seine wahren Talente in der kurzen Zeit kaum zeigen konnte, ich denke wir werden Freunde werden, ob kurz oder lang.

Mittwoch, Februar 04, 2009

Schöner Tag zum fliegen - und um Herzklopfen zu kriegen

Wintersportfans werden entsetzt die Hände vor dem Kopf zusammenschlagen wenn sie von mir hören, dass es schon angenehm wärmer war als vor Wochen. Die Sonne scheint auch immer länger, ideal für ein Vor-vor-frühlingsfliegen. Ideale Sicht, Sonne im Rücken, los gehts. U-Turns bis weit in den Himmel hinauf. Könnte für einen grossen Looping reichen. Aber zuerst doch mal ein paar Rollen. Letztmals hatte ich die mit dem grossen Gerät vor über einem Jahr gemacht. Die erste Rolle von rechts nach links kam gut, die nachfolgenden sehr Eierförmig. Die Nase war immer beim Anflug zu weit unten und Negativpitch zuwenig vorhanden. Aber wie lautet doch eine der Flugregeln: Immer genügend Höhe haben. Das Herz klopfte nun schon bisschen mehr, also kamen die Loopings dran. Richtig grosse, geschätzte 20 - 30 Meter Durchmesser, ideal. Auch hier gelang der erste am besten, die nachfolgenden verloren so schnell an Schwung, dass es Überschläge wurden. Das Quietschen war seit dem Austausch des festgefahrenen Freilaufs weg. Kommt der nächste Heli dran, mein Lieblingsheli. Und da geschah das Missgeschick, dass ich zu lange oben blieb und er mangels Nitro in der Luft abstellte. Mensch, ich kriege noch einen Herzinfarkt. Nur unebene Wiese, der plane Weg zu weit weg, das reicht nie für eine Autorotationslandung. Also schnell Schnauze gegen den Boden, damit die Hauptrotorblätter an Geschwindigkeit und Energie dazugewinnen. Das ist das Positive. Das Negative: Man stürzt den Heli förmlich dem Boden zu. Drei Meter ab Boden fange ich den Heli ab, indem ich die Rotoerblätter anstelle, wie wenn ich steigen würde. Ein bisschen zu viel, korrigiert, und er kommt gegen den Boden. Nur bloss die Nase ein bisschen mehr herunterdrücken, damit der Heli nicht hinten am Heck aufschlägt und die ganze Armatur beschädigt wird. Klappt. Steht! Landegestell vorne geknickt, aber sonst alles heile. Cool. Simulationstraining am PC hat sich gelohnt. Ich muss mehr Motorausfälle üben, ist faszinierend so zu landen, wenn es klappt.

Donnerstag, Dezember 18, 2008

Willkommen Align T-Rex 250, Adieu Walkera 52

Ich sage nicht, dass ich ein Fan von Align bin oder mich gerade in einer Sammelwut befinde. Es ist doch so: Man ist irgendwo unterwegs und möchte einfach nur mal kurz ein paar nette Kunststücke mit einem Heli machen. Aber leider hat es keinen Platz weder im Auto noch Flugplatz für einen ausgewachsenen T-Rex 600. Der Align T-Rex 405CF mit seinem Scorpionmotor geht da schon eher, mit dem kleinen Align T-Rex 250 CF dagegen kein Problem. Er ist grösser als der Walkera 52, aber auch um ein mehrfaches edler und beständiger. Der Rex 250 reiht sich in die Helikoptergarde von GAUI EP200 v2, SJM 250 etc. ein, die trotz ihrer Minimalsabmessung vollvertig daherkommen. Bleibt man einem Hersteller über alle Modelle treu, erfährt man mehrere Vorteile. Im Aufbau wie auch im Betrieb spart man eine Menge 'Lehr'-Zeit, weil das Konzept und die Komponenten einem geläufig sind. Über Weihnachten / Neujahr werde ich den kleinen neben dem reparierten T-Rex 450 in Betrieb nehmen und den Walkera 52 verschenken.

Montag, November 17, 2008

Nitro, Rollen, Rückwärts-Turns und Loopings

Der Align T-Rex 600 Nitro läuft immer besser. Der Motor wird zurzeit kaum war, hat aber eine Leistung, der meinen 600 EP (Elektro) mit seinen 6S Li-Pos aussticht. Allerdings gibt es auch bei den Akkus unterschiede: Die Align Akkupack mit 6S1P 4600mAH haben am meisten Druck, danach folgt der Kong-Power 5000mAH 6S1P, als letztes Dualsky 4500mAh 6S1P. Alle Gemeinsam haben sie 25C resp. 30C Burst. Vielleicht würde auch ein andere Elektromotor als der 600XL mehr Leistung bringen. Im Align T-Rex 450S CF habe ich auch den Scorpion Motor verbaut und dieser Heli leistet seitdem bei gleicher Laufdauer deutlich mehr. Am Samstag hatte ich für zwei Stunden ideale Bedinungen zum fliegen vorgefunden. Loopings gehen zusehends runder, Rückwärtsfliegen oder seitwärts im Kreis gelingen immer runder, ein Abenteuer ist der Rückwärtsturn, sprich man macht alles mit dem Heck voran. Braucht mehr Überwindung, als ich dachte, aber es macht mehr her als der normale Turn. Die Standrollen seitwärts funktionierten nicht gut, der Heli (T-Rex 600 Elektro) sackte immer durch. Am Simulator passierte mir dies nie und ich weiss auch wieso: Weil ich dort gleichviel Positiv- wie Negativpitch drin habe, beim richtigen Modell aber zuwenig Negativpitch, um den Heli mehr als nur zu halten. Korrigiere ich noch.

Samstag, September 27, 2008

Heldenhaft geflogen, stümperhaft Schrott produziert

Es war ziemlich windig Heute. Zu windig wohl für einen T-Rex 450? Mit den T-Rex 600 Nitro flog es sich ganz gut, das Teil weist Kraftreserven zu genüge auf, läuft eindeutig besser als seine Elektrovariante. Zurück zum T-Rex 450. Mit dem bin ich noch nicht allzuoft geflogen, heute dachte ich mir, als der Wind ein bisschen nachliess, ich wage es doch mal mit U-Turns, Loopings, Rollen, Überschläge und vielleicht reicht es sogar noch für Kopfschweben. Das Kopfschweben ging nicht so recht, also brach ich ab und flog nochmals in einen Looping rein. Alles ziemlich schief gelaufen, der Aufschwung und danach der Abschwung, der keiner war. Wegen der schlechten Sicht (Abenddämmerung, wolkenverhangener Himmel) sach ich zwar, das der Abschwung schief geht, aber die Lagelokalisierung war mir nicht mehr möglich, also *Buffff* in die Wiese. Trotzdem verliess ich mit einem Grinsen das Ort des Geschehens. Hat sich gelohnt, trotz allem. Und die Winterabenden sind bekanntlich lange.

Donnerstag, August 28, 2008

Immer wenn man meint es geht nicht mehr..

Vergangenen Freitag, schönes Wetter, gute Sicht, gute Laune. Das der Nitro langsam auf Touren kommt und trotzdem kaum Wärme am Motor spürbar ist, ist ein gutes Zeichen. Davon inspiriert schickte ich die Elektrovariante in den Himmel. Rückwärts eine Achte fliegen, seitwärts einen Kreis, rückwärts den Kreis, geht. Also rückwärts den Turn bewerkstelligen. Holprig, braucht Mut mit dem Heck nach unten zeigend in vom Drehpunkt oben in die Tiefe zu steigen. Prompt einmal den falschen Befehl gegeben, Höhe sein dank, hatte ich noch genügend Zeit zum korrigieren. Ging alles gut. Loopings werden grösser und flüssiger, damit bleibt der Heli auch in der Linie. Zuletzt erstmals Flip-Flop vorwärts und seitwärts links und rechts gemacht. Ermutigt, dass es klappte, hielt ich kopfüber inne. Nervenflattern? Nein, eine Gier, das Teil so lange wie möglich so zu halten. Vielleicht drei Sekunden? Vier? Keine Ahnung. Kam mir lange vor, war aber sicher nicht so. Acht Monate nur Probleme und dann sowas. Rolle und Looping rückwärts wären sicher auch spannend zu fliegen. Schauen wir mal. Vielleicht war es auch das Wissen, Zuhause je eine neue Packung von einem Nitro und einem EP liegen zu haben. Waren günstig: Mit Versand sFr. 700.-.

Dienstag, August 19, 2008

Schon lange nicht mehr online - Zusammenfassung der letzten Monate

Ich glaube 2008 kann ich als Jahr abschreiben. Zuvieles hatte ich um die Ohren. Im Frühling organisierte ich einen Flugplatz, wo ich ungestört fliegen kann. Dann kamen die Akkup- und Motorenprobleme auf. Die LiPo's starben wie Vampire an der Sonne, ihre Kapazitäten fielen regelrecht in sich zusammen. Die Rettungsversuche nahmen viel Zeit in Anspruch, waren aber rückblickend hoffnungslos. Dann kam das unsägliche Thema T-Rex Nitro. Der Motor lief von Anfang an nicht richtig, stottern, abstellen u.a. Hugo Markes hat mir dann weitergeholfen; es lag schlussendlich an zwei Dingen: Erstens war die Glühkerze, obwohl neu, halbwegs defekt, andererseits mischte sich über den Winter Wasser in meinen Nitrokanister und somit schluckte der Nitro auch davon. Drittens zerlegte sich mein Tankschlauch in seine Teile und einige davon gelangten auch in den Nitro. Als diese Probleme alle erkannt und beseitigt waren, hatten wir schon Hochsommer. Dann plötzlich konnte ich den Motor nach 14 Tage Ruhepause nicht mehr starten. Klemmer. Alles auseinandergenommen, kontrolliert, sah eher so aus, als ob der Kolben festgeklebt wäre. Nach dem Zusammenbau lief der Motor allerdings nie zuverlässig, zu mager, zu fett, etc. Ein neuer Motor verhielt sich unwesentlich besser. Letzte Woche dann endlich, als der Motor in der Luft ausging, ging mir ein Licht an: Tankpendelschlauch. Tatsäclich war er am Ansatz gerissen, somit sog er immer mehr Luft statt Benzin an. War der Tank voll, dann funktionierte der Motor wunderbar fett, alsbald aber die Tankfüllung unterhalb der Tankschlauchbefestigung kam, gingen die Probleme los. Ich wollte dann den alten Motor wieder einbauen als ich bemerkte, dass der ehemals zerlegte Vergaser von mir nicht mehr so richtig zusammengesetzt worden war. Auch ein Punkt. Zusammengefasst viel gelernt, aber kaum geflogen. Und: Wenn man nicht wirklich einen Nachmittag sich nur den Problemen widmet, kommt man einfach nicht voran. Jetzt hoffe ich, mit neuen Akku und einer bald passenden Vergasereinstellung, doch noch im Herbst ein paar Figuren mehr erlernen zu können.